Tesla Model Y kommt im August nach Europa

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Tesla gab kurz vorm Wochenende bekannt, dass das Tesla Model Y schon früher nach Europa kommt. Aufgrund des großen Interesses am Model Y wird dies bereits im August 2021 in Deutschland in die Auslieferung gehen. Die Fahrzeuge stammen aus der Gigafactory Shanghai. Zunächst wird das Model Y Long Range mit Allradantrieb verfügbar sein, und Kunden mit einer Bestellung, die für das Jahr 2021 ausgewiesen wurde, werden nun eingeladen, ihre Bestellung abzuschließen.

Der Stromer wartet mit 505 km WLTP-Reichweite auf, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 217 km/h sowie einer Sprintfähigkeit von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 5,1 Sekunden. Der Starpreis inkl. Herstelleranteil am Umweltbonus und allen Gebühren beträgt 57.970€. Bei Erhalt des staatlichen Umweltbonus von 2.500 € sinkt der Preis auf 55.470 €. Dafür gibt es das sicherste Mittelklasse-SUV, wie der Hersteller auf seiner Webseite zu berichten weiß. Von Grund auf als Elektrofahrzeug gebaut, bieten der niedrige Schwerpunkt, die steife Karosseriestruktur und die großen Knautschzonen einen unvergleichlichen Schutz.

Des Weiteren ist es so, dass das Model Y, wie die anderen Tesla-Modelle auch, am Supercharger-Netzwerk von mehr als 6.000 Superchargern in ganz Europa laden können. Dies schließt auch die neuen V3-Superchargern ein, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.600 km/h laden können, dem Äquivalent von 120km elektrischer Zuladung in nur 5 Minuten. Wie bei allen Teslas wird das Model Y mit der Zeit durch häufige Over-the-Air-Software-Updates stets noch weiter verbessert.

Man darf davon ausgehen, dass Tesla damit das eigene Absatzwachstum abermals stärkt. Vom Tesla Model 3 und dem Elektro-SUV Model Y verließen in den letzten drei Monaten 204.081 Exemplare die Werkshallen, 199.360 Fahrzeuge wurden ausgeliefert. Wirft man einen Blick zurück, zeigt sich, dass für den bisherigen Auslieferungsrekord im Q1 2021 mit 184.800 Fahrzeugen ausschließlich das Model 3 und Model Y verantwortlich waren.

Quelle: Tesla – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Dirk Hansen:

Hallo Silverbeard,
hallo Thorsten,

  1. Stimmt die Anhängerlast ist beim ID 4 kleiner, aber ich habe keine Wohnwagen sondern nur einen kleinen Anhänger für Gartenmüll, spricht aber für Tesla
  2. Beim Thema Autopilot habe ich nichts zurückzunehmen, ich habe beim VW die Maximalausstattung (preisgleich) verglichen (und auch gekauft für 60 T€), da sind alle möglichen Piepser dabei. Der Teslaautopilot bringt gar nichts mehr, auch wenn er mehr kann. Das ist erst dann etwas wert, wenn man wirklich loslassen kann. Und das kann bisher nur einer die S- Klasse von MB und nur bis 60 Kmh auf der Autobahn im Stau. Wenn Tesla das mal könnte das wäre ja schön, aber leider wird das versprochen und gebrochen, von Jahr zu Jahr.

In meinen Augen ist der Tesla sicherlich in vielen Kernkompetenzen (Software, Laden, Performance) das bessere Auto im Vergleich zum Massenanbieter VW und ich habe auch lange überlegt Tesla zu kaufen, aber ich wollte nicht mehr warten und habe also im November 2020 als Erstbesteller einen ID4 max gekauft.

Und gegen Tesla spricht leider weiterhin:

  1. Bis heute nicht ausgeliefert in D., keine Produktion und Ersatzteile in Europa.
  2. Mittelmäßiges Leasing und Leihangebote
  3. Kein Werkstattnetz, kein Vertriebsnetz, keine Mobilitätsgarantie mit Ersatzwagen, lange Reparaturzeiten, bei kleinem Unfall etc., kein persönlicher Ansprechpartner (ein Gesicht vor Ort in 100 KM Entfernung)

So lange das so ist, ist das ein Spaßauto für Zahnarztfrauen und Menschen die ihr Auto nicht wirklich jeden Tag brauchen.

PS.
Ich betreibe ein Ingenieurbüro für Elektrotechnik und wir brauchen täglich unsere Autos bei der Arbeit. Wir planen übrigens auch Ladeparks und kommunale el. Netze und sind durchaus im Thema drin.
In meiner Firma haben wir jetzt 4x Elektrofahrzeuge (Enyaq, ID4, KIA Niro und BMW i3s), die finden wir alle super. Und bald kommen noch zwei weitere dazu. Ich würde mich auch über MY freuen, mal sehen.

Als Ersatzfahrzeug für Langstrecken im Winter haben wir einen 10 Jahre alten Passat Diesel behalten und in diesem Jahr wurde der noch nicht einmal benutzt. Alle Mitarbeiter überwinden also ihre Ängste, das ist richtig schön zu beobachten.

Robert Buk:

Ein Autokauf ist eine emotionale Entscheidung. Das Image eines Autos muss sich quasi mit dem eigene Image decken. Der Preis spielt v.a. bei Menschen, die sich ein teureres Auto leisten können eine untergeordnete Rolle. Sonst würden alle Dacia kaufen, oder?

Tobi:

Wow David. Hinter welchem Stein bist du denn gross geworden. Informiere dich mal. Lies mal eine Zeitung oder abonniere Internet.

Anonymous:

David : Silverbeard

0. : 2.

Silverbeard:

Das Model X kann gemeinsam mit dem Model S 110.000 mal pro Jahr gebaut werden. Mehr Kapazität gibt es auf der gemeinsamen Fertigungslinie nicht. Da kann es also überhaupt keine rasante Verkaufssprünge nach oben geben. Und das ist aktuell auch nicht geplant.

Letztes Jahr habt Tesla weltweit doppelt soviele reine Stromer verkauft wie der VW Konzern (500k zu 250k). Diese Jahr werden es mindestens 60% mehr, vielleicht auch 80% (800-900k). Und da ist die Produktionskapazität von Grünheide oder Texas noch nicht dabei, d.h. 2022 überspringt Tesla die Millionengrenze.

VW verkauft den id.3 nicht in den USA. Der id.4 läuft dort auch nur schleppend. Ein Automarkt, der dreimal so groß ist wie der deutsche.

Silverbeard:

Teslaverbräuche sind in Tests auch eher ernüchternd.

Nein, sind sie nicht. Sie gehören in ihrer Klasse und darüber hinaus immer zu den niedrigsten. Und in der Realität auch.

Ich weiß nicht, was du an Kunstledersitzen wie in einer Baumaschine und statt Cockpit einem in die Mittelkonsole genagelten 17“ Monitor luxuriös findest.

Und ich weiß nicht, warum das dann alle Hersteller bei neuen Modellen nachmachen… Also vielleicht nicht so groß, nicht so gut und auch nicht so funktionell, aber sie machen es nach.

Silverbeard:

Der Autopilot von Tesla zählt nicht, der ist wertlos wenn er nicht nutzbar ist

Hier gewinnt VW

Nichts für ungut, aber dieser Satz ist wirklich der dümmste Teil Deiner Kommentare. Der Autopilot ist die Zusammenfassung aller erlaubten Fahrassistenten (die sind auch in Deutschland alle erlaubt). In mehreren Tests wurde bestätigt, das diese Assistenten zu den besten der Welt gehören.

Aber wie willst Du das eigentlich beurteilen? Laut Deiner Aussagen hast Du Dir beim id.4 die Holzklasse mit Campingklappstühlen gegönnt. Da mußt Du jeden Assistenten teuer dazubuchen.
Matrix LED und HUD übrigens auch. Soviel zum Thema ‚kostet 29k‘.

Silverbeard:

Also ich sehe bei Tesla eigentlich nur das Problem, dass die Produktion zu 100% ausgelastet ist.

Tesla wird auch ins Dienstwagengeschäft einsteigen. Wenn mal genug Stückzahl produziert werden kann.

Silverbeard:

Die schlechte ist, gleichgroße SUV aus dem VW Konzern kosten nach Förderung nur die Hälfte mit kleinem Akku.

Ist die schlechte Nachricht nicht eher, dass gleichgroße SUV aus dem VW Konzern mit dem Großen Akku nur halb soviel reale Reichweite haben?

Anonymous:

schön, daß Du mit deiner Analyse so einsam bist – mehr sage ich dazu nicht ;-)
PS
Time will tell ;-)

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