Fiat Panda 4×4 wird zum Designerstück mit E-Antrieb

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Garage Italia Customs | press:inform

Stefan Grundhoff
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  —  Lesedauer 3 min

Kommen derzeit die tollen Kisten zurück? Renault legt R4 /R5 sowie Fiat seinen Panda als coole Elektrofahrzeuge wieder auf und dann surrt 2026 noch ein neuer Twingo heran. Und dann sind da noch lässige Restomods wie der Panda 4×4 Eighty One.

Der Fiat Panda, ebenso kultiger wie billiger Kleinwagen aus den 1980er Jahren, ist Kult – insbesondere, wenn es sich um einen mit Allradantrieb handelt. Steyr-Puch hatte dem Norditaliener zu einem günstigen Einsatzmobil für Bauern, Bergwacht und Behörden gemacht. In Südtirol und den Dolomiten sieht man die betagten Pandas mit mehr Bodenfreiheit und Allradantrieb noch heute im harten Alltagseinsatz. Oftmals haben Zeit und Witterung ihnen mächtig zugesetzt, Farben ausgeblichen und Innenräume zerstört.

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Dass der Panda 4×4 ein perfektes Modell für ein Restomod ist, zeigt die Umbaufirma Garage Italia Customs, die sonst mit Herstellern wie Porsche, Ferrari oder Mercedes zusammenarbeitet. Dabei kann der Kunde wählen, ob sein Panda 4×4 mit dem bekannten Ein-Liter-Fire-Motor (ab 35.000 Euro) oder einem Elektroantrieb (ab 45.000 Euro) ausgestattet wird, der von der Newtron Group zugeliefert wird. Die Elektroversion leistet 29 kW / 40 PS / 200 Nm und schafft damit rund 100 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das 18 kWh große Akkupaket sorgt für eine Reichweite zwischen 90 und 150 Kilometer – je nach Einsatz im Gelände oder auf der Promenade.

Der Kleinserienhersteller aus Mailand macht aus der ohnehin schon begehrten Sisley-Sonderausführung auf Wunsch auch Einzelstücke wie den Panda 4×4 „Eighty One“. Hierfür wurde der Sisley-Panda aus dem Jahre 1987 bis auf das nackte Chassis zerlegt und komplett restauriert. Der Unterboden bekam nach der Reinigung einen Rostanstrich, während die Karosserie auf Kundenwunsch in der Ferrari-Farbe Blau OZ neu lackiert wurde. Im Gegensatz zum ehemals rotmetallic-farbenen Sisley-4×4 wurden auch Stoßstangen, Außenspiegel und die entsprechenden Kunststoffverkleidungen mit dem dunkelblauen Lack versehen – verziert mit einem einzelnen Streifen in Ferrari Grigio Ferro Metallic.

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Der Antrieb wurde ebenso gründlich überarbeitet wie der nunmehr belederte Innenraum, Unterboden und die Außenhaut. So erstrahlt der Panda von Garage Italia Customs auch technisch Dank neuer Kolben, Öl- / Wasserpumpe, Zylinder und Ventile in einem völlig neuen Licht. Nach der Intensivkur ebenfalls im Neuzustand: Getriebe, Antriebswelle, Differenzial und ein neuer Radsatz mit Pirelli-Offroad-Pneus.

Innen geht es puristisch zu, während das Design weitgehend original erhalten blieb. Allerdings wurden die einfachen Original-Sitze des Sondermodells mit edlem Leder in Mahagoni bespannt. Das braune Leder ist auch im Laderaum ausgeschlagen, während Dachhimmel und Lenkrad mit schwarzem Alcantara verziert wurden. Für überschaubaren Komfort sorgen unter anderem eine Klimaanlage und ein Soundsystem.

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Die Farbkombination ist identisch mit anderen Fahrzeugen eines Autosammlers, der in der gleichen Koloration unter anderem Modelle wie einen Ferrari 812 GTS oder eine Vespa 50 Special in seiner Sammlung hat. Ein Ferrari 296 Challenge ist der identischen Farbzusammenstellung ist gerade in Arbeit.

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Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

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