EnBW HyperNetz wächst auf neun Länder mit mehr als 190.000 Ladepunkten

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EnBW

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Die EnBW erweitert die Lademöglichkeiten für E-Autofahrer über zusätzliche Landesgrenzen hinaus: EnBW mobility+ Kunden im Ausland können ihre Fahrzeuge nun auch in Belgien, Luxemburg und Liechtenstein laden – zu überall einheitlichen Preisen. Mit dieser erneuten Expansion umfasst das EnBW HyperNetz nun insgesamt mehr als 190.000 Ladepunkte in neun europäischen Ländern.

Allein innerhalb der letzten zehn Monate hat damit einer der führenden E-Mobilitätsanbieter die Zahl der Lademöglichkeiten für seine Kunden um 90 Prozent gesteigert. Neben dem Kernmarkt in Deutschland, wo die EnBW eines der größten Schnellladenetze des Landes selbst betreibt, konnten EnBW-Kunden bereits vor der Erweiterung ihre E-Autos überall in Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich und den Niederlanden laden.

Elektromobilität endet nicht an einer Landesgrenze – zur Reisefreiheit gehören auch längere Fahrten ins Ausland. Das einfache Laden in anderen Ländern ist dafür die Grundvoraussetzung. Deshalb vergrößern wir permanent die Lademöglichkeiten für unsere Kunden auch außerhalb Deutschlands und heben so buchstäblich Grenzen für sie auf“, erklärt Timo Sillober, der als Chief Sales and Operations Officer der EnBW den Bereich E-Mobilität verantwortet.

Dabei gelten für EnBW mobility+ Kunden in allen neun Märkten einheitliche und transparente Preise: „Wir ermöglichen flächendeckendes Laden zum gleichen Tarif – egal, bei welchem Ladepunktbetreiber, in welchem Land, zu welcher Tageszeit, oder ob an der Autobahn. So schaffen wir für E-Autofahrer jederzeit Kostentransparenz“, ergänzt Sillober.

Auch ihr eigenes Schnellladenetz in Deutschland baut die EnBW in rasantem Tempo bundesweit aus: So betreibt sie rund jeden zweiten HPC-Standort (High Power Charging) der höchsten Leistungsklasse bis 300 Kilowatt, der 2020 ans Netz gegangen ist und schon heute eines der größten Schnellladenetze Deutschlands. Bis 2025 plant das Unternehmen, bundesweit insgesamt 2500 entsprechende Standorte aufzubauen. Dafür investiert die EnBW bis zur Mitte des Jahrzehnts jährlich rund 100 Millionen Euro.

Quelle: EnBW – Pressemitteilung vom 30.06.2021

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Nadu:

Der ADAC-Tarif existiert noch, haben ihn in der letzten Woche fünf mal genutzt.
In der Ap gibt es die Ladehistorie, dort ist ersichtlich, dass wir exakt 0,3899476€ / kW
bezahlt habe (DC versteht sich von selbst).
Habe 6 Ladekarten und weitere fünf Apps, 75% ADAC / EnBW, da fast immer nutzbar.
Lediglich im Kern Ruhrgebiet (Großraum Bochum) nutzen wir konsequent die Ladekarte der Stadtwerke Bochum (als Kunde 0,30€) ~10%; Rest die Anderen.
Unser Hausstrom 0,25€ / kW 100% Ökostrom.
Kann jeder Nutzen in Deutschland, wir sind 500 km entfernt von Bochum.
Wer sich die Mühe macht und auf deren Internetseite die Ummeldung macht, bekommt noch ein satte Wechselprämie oben drauf, die kein „Vergleichsportal“ abzockt.
im ersten Jahr ~ 900€ gespart.
ps: war ein richtiger „Petrolhead“ , drei hochmotorisierte Spielzeuge (zusammen ca. 120000 Km/a)
Seit Nov, 19 e-Auto nur mal zur Probe , ob es im Winter geht.
Infiziert und begeistert. Nach 17 Monaten Autoabo ( danke Nextmove) jetzt nur noch elektrisch.
Als letzten Verbrenner verkaufe ich gerade unser C70 Cabrio.
Fahren coronabedingt zwar nur noch ca 60-70 tKM/a, hatten aber noch nie Probleme mit der Reichweite.
Es geht auch ohne Tesla, Porsche u. Co.
E-Auto fahren erhöht einfach die Lebensqualität. Entspannt, leise, vibrationsfrei und gesünder ( laut meinem Arzt)
Ich gebe zu ich bin ein Egoist. Den Umweltbonus nehme ich gerne mit, aber mein Fahrspaß und die monetären Vorteile stehen für mich im Vordergrund.
Denke, wenn wir die ideologische Diskussionsebene verlassen würden, wäre die Frage, wohin die Mobilität geht schon längst per „Kundenvotum“ erledigt.
Im Alltag ist die elektrischen Kraft halt durch Nichts vergleichbares zu ersetzen. (Wirkungsgrad etc.)
Die Rückzugsgefechte der jeweiligen Lobbyisten sind nichts Neues.
Lest mal in alte Zeitungsarchiven Artikel über die Einführung der Autos und Abschaffung der Pferdekutschen. Es gibt Nichts Neues unter der Sonne
Das gilt übrigens auch für das Gemecker über die Jugend.
Wer es nicht glaubt, lest mal beim alten Römer Cicero nach, oder bei den alten Griechen.
in diesem Sinne – Allzeit gute Fahrt

panib:

Wunderbar, dass hier Grenzen aufgehoben werden. Nur leider hat auch EnBw kaum fünf Monate, nachdem wir unser erstes E-Auto gekauft hatten, den schönen ‚ADAC‘-Tarif gecancelt und die Preise erhöht.
Das wird auch mit zunehmender E-Mobilität munter so weiter gehen, bis man uns bei endgültigem Verbrenner-Aus dann total über den Tisch ziehen wird.

Fabian Uecker:

Für mich aktuell der beste ladestromanbieter. Schade nur das die ac Lader in unserer Umgebung nicht immer unterstützt werden. Ansonsten bin ich sehr zufrieden.

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