VW ID.1 als VW e-up!-Nachfolger wird erst 2025 auf die Straße kommen

Cover Image for VW ID.1 als VW e-up!-Nachfolger wird erst 2025 auf die Straße kommen
Copyright ©

Volkswagen AG

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Gerüchte um weitere Stromer-Modelle unterhalb des ID.3 kommen bei VW einfach nicht zur Ruhe. Die Rede ist von zwei weiteren Modellen, die schon ab weniger als 20.000 Euro zu haben sein sollen. Dabei handelt es sich um einen Kleinwagen in e-up!-Größe (ID.1) und einen kleinen SUV, ähnlich zum T-Roc (ID.2). Zunächst stand für den VW ID.1 das Jahr 2023 zur Markteinführung im Raum. Nun soll sich der Kleinwagen-Stromer verspäten, um zwei Jahre. 2025 soll das E-Auto mit dem Codenamen e-Zzity in Produktion gehen. 2023 gibt es lediglich ein Konzept zu sehen.

Ein Bericht des Carmagazine legt nahe, dass ein e-up! Nachfolger mit zwei Batterievarianten auf den Markt kommen soll. Von 24 kWh und 36 kWh-Akkugröße sei die Rede, letztere soll dem E-Auto eine Reichweite von um die 300 Kilometer ermöglichen. Zur Einordnung, die aktuelle Generation des e-up! bringt es dank neuer Zell-Technologie auf 36,8 kWh (netto 32,3 kWh) Akku-Leistung und eine Reichweite von 260 km nach WLTP. Woher die 40 km mehr Reichweite beim ID.1 reichen sollen ist fraglich, dürfte teilweise durch bessere Aerodynamik sowie effizientere Antriebe erzielt werden.

Der ID.1 wird eine ähnliche Grundfläche haben wie der e-Up, kurze Überhänge sollen einfaches Fahren in der Stadt ermöglichen. Des Weiteren seien Design-Hinweis in Richtung ID.3 zu entdecken. Im Gegensatz zum derzeitigen Mini-Stromer von VW wird der ID.1 auf der kleinen MEB-Plattform aufbauen, nicht mehr auf der Verbrenner-Variante des Up!. Preislich strebe man einen Preis von unter 20.000 Euro an, um das Fahrzeug für den Massenmarkt interessant zu machen.

Der ID.1 wird der kleinste ID in einer elektrischen Baureihe sein, die aus sieben Hauptmodellen besteht. Das nächst höhere Modell, der ID.2, wird der Rivale von VW zum Renault Zoe und Peugeot e-208 sein. Eine Hochleistungs-R-Version des ID.3 ist in der Pipeline. Und das nächste ID-Produktionsmodell ist der ID.4, der auf dem ID-Crozz-Konzept basiert und gegen Ende 2020 erwartet wird.

Quelle: CarMagazine.co.uk – VW ID.1 electric city car: new ‚e-Zzity‘ EV coming in 2025

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Schreib einen Kommentar und misch dich ein! 🚗⚡👇


STEPHAN G.:

Zumal sich der verkauft wie geschnitten Brot. 10 Monate Wartezeit

Alex:

Bei den ins hausstehenden CO2 Strafzahlungen ist es logischer erstmal die grösseren stärker motorisierten
Modelle zu elektrifizieren.Der Hupfer UP liegt eh unter den 95Gr CO2 100Km.
den kann man erstmal so weiterbauen und im Billigsegment immer noch gut verkaufen.

Chris:

Was nützt mir ein Container voll Batterien? Es geht nur darum einzuschätzen was VW möglicherweise für die Batterie zahlt. Wenn man privat schon auf diese Kosten kommt, muss es für VW in ihrer Menge einfach weniger sein. Und das dürfte bei dem Kurs um oder unter 100€pro kWh sein.

Strauss:

Chris, weshalb bestellst Du nicht mal einen Container voll Batterien von denen in China?

Chris:

Achso, habe bezogen auf Kleinwagen vergessen, und das die Akkupreise eher bei 100€ pro kWh sind. Da man inzwischen selbst als privater in China nur noch so 150-200€ pro kWh zahlt.

Chris:

Was glauben sie was ein kompletter Antriebsstrang mit der für die Abgas Normen nötigen Behandlung kostet… Es gibt einen Grund warum es keine Benziner und erst Recht keine Diesel mehr gibt. Zumindest als neues Modell? Da die ganze Technik selbst bei den älteren Modellen ca 1/3 bis 2/5 vom Preis ausmacht. Die Karosserie ist nochmal in der Größenordnung, da bleibt für Ausstattung und erst Recht gewinn kaum was übrig…

KaiGo:

Es ist sicherlich eine ganz einfache Sache. Der ID1 soll für unter 20.000€ kommen. Man kann sich überlegen, dass VW da mit dem ganz ganz spitzen Bleistift rechnen muss um bei dem Preis noch was zu verdienen. Die Marge in dem Segment dürfte sehr klein sein. Deswegen kommen erst die teureren Modelle und die günstigen eher zum Schluss. Vielleicht wartet man auch noch auf fallende Akku Preise um das Auto zum angepeilten Preis anbieten zu können. Ich meine wo sind wir aktuell pro kWh? 150€, wenn das mal reicht. Sind also bei 36kWh schonmal 4800€ für den Akku. Dann noch das Auto drum rum, VW will was verdienen, Händler kriegt auch ne Provision… Naja.

Peter:

Dafür steht der ID.3 in der mit Abstand beliebtesten Klasse konkurrenzlos da. Man kann halt nicht alles gleichzeitig haben, wenn man nur eng begrenzte Kapazitäten hat. In der Polo-Klasse ist man auch in anderen Preisregionen. Zumal der ID.3 preislich über fast 20.000€ skaliert (30-50.000 vor Förderung) und in der (noch kommenden) preiswertesten 45kWh-Version auch in die Reichweiten- und Preisklasse von 208/eCorsa vorstößt. Insofern ist es aus Unternehmenssicht ein Gewinn mit dem ID.3 zuerst zu kommen: Keine Konkurrenz in der Klasse und brauchbare Preisbereiche für eine Marge und gute Stückzahlen. Und auch für den Gesamtmarkt ist es ebenfalls positiv, wenn alle Klassen zumindest besetzt sind, und nicht nur die Großen und die Kleinen (aber nix in der Mitte). In drei/vier Jahren wird es von allen mehr Angebote in allen Klassen geben. Der Markt muss sich erst noch entwickeln. Und bei dem derzeitigen Ladechaos in Deutschland und der in dieser Hinsicht eher verhunzten WEG-Novelle ist es fraglich, wie schnell oder langsam diese Entwicklung in D vonstatten geht.

Oliver Probst:

Dafür, dass der eUp 5000 Euro im Konzern verbrennen soll, lassen sie sich reichlich Zeit!

Alexandra:

Oh mann …
ich kann VW’s Strategie ja verstehen, erstmal den Golf, dann den Tiguan, Passat, eben nach den aktuellen Verkaufszahlen.
Aber würde man sich das auf Konzernebene ansehen – sprich die Summen von VW, Seat und Skoda als Massenproduzenten/VolksWagenHersteller – dann vermute ich sieht die Rechnung etwas anders aus.

Wie sind die Verkaufszahlen des Polo/Leon/Fabia – das soll ja wohl der ID.2 werden, wenn der ID.1 UP/Mii/Citigo ist
„der ID.2, wird der Rivale von VW zum Renault Zoe und Peugeot e-208 sein“ – tja VW, die gibt es schon.
Und gerade der Zoe greift diesen Markt ab. Ich will hier keine Werbung für Renault machen, aber das steht so heute auf deren HP
„Sofort verfügbar Der Renault ZOE Das Elektroauto für Deutschland“

Der e-Peugeot bekommt Konzernintern Unterstützung von Opel’s E-Corsa. Letzterer wird über alle Massen gelobt. Opel zurück als Qualitätsprodukt „Made in Germany“ ?! Klar, noch nicht auf einer neuen „nur-für-eauto-plattform“ – so what?

Wenn ich mir momentan einen stromer kaufen will (16% plus Bundeszuschuß), und als Pendler einen Kleinwagen suche, Pech gehabt VW…

Ähnliche Artikel

Cover Image for EU: Marktanteil von E-Autos steigt auf 15,6 Prozent

EU: Marktanteil von E-Autos steigt auf 15,6 Prozent

Daniel Krenzer  —  

In Deutschland steigt der Anteil von Elektroautos in diesem Jahr besonders stark an. Frankreich hingegen schwächelte.

Cover Image for PEM: Europas Batterie-Industrie vor dem „Tal der Tränen“

PEM: Europas Batterie-Industrie vor dem „Tal der Tränen“

Sebastian Henßler  —  

Europas Batteriebranche kämpft mit hohen Kosten, fehlendem Know-how und dem Vorsprung asiatischer Wettbewerber – PEM-Professor Heimes zeigt die Folgen.

Cover Image for IAA: „Von deutschen Herstellern ist ein Modellfeuerwerk zu erwarten“

IAA: „Von deutschen Herstellern ist ein Modellfeuerwerk zu erwarten“

Michael Neißendorfer  —  

Kunden dürfen sich auf ultrakurze Ladezeiten und hohe Reichweiten freuen, so Capgemini-Analyst Sulek, die E-Mobilität wird also nochmals alltagstauglicher.

Cover Image for MG Motor will in zwei Jahren 13 neue E-Autos herausbringen

MG Motor will in zwei Jahren 13 neue E-Autos herausbringen

Daniel Krenzer  —  

Mit einer Produktoffensive will die SAIC-Marke vor allem auf dem Heimatmarkt mehr Kunden von seinen E-Autos überzeugen.

Cover Image for Porsche frischt den Elektro-Macan auf

Porsche frischt den Elektro-Macan auf

Michael Neißendorfer  —  

Porsche stattet den vollelektrischen Macan mit neuen Assistenzsystemen und digitalen Features aus. Im Fokus stehen mehr Komfort beim Parken, Laden und Ziehen.

Cover Image for Hyundai-Kia und Batteriehersteller arbeiten zusammen für sicherere Elektroautos

Hyundai-Kia und Batteriehersteller arbeiten zusammen für sicherere Elektroautos

Laura Horst  —  

Führende südkoreanische Autohersteller und Batterieunternehmen wollen gemeinsam die Batteriesicherheit verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.