Peugeot e-5008: Performanter Siebensitzer ab 40.000 Euro

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Stefan Grundhoff
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Peugeot ist in den vergangenen Jahren unter Stellantis-Regie selbstbewusster denn je geworden. Kein Modell zeigt das besser als der neue Mittelklasse-SUV Peugeot e-5008, der in diesem Herbst auf den Markt kommen soll. Der Kunde hat dabei die Wahl, ob rein elektrisch oder als Hybrid.

Der Peugeot e-5008 sollte seine Fans finden und die Verantwortlichen der Marke hoffen dabei, dass der 4,79 Meter lange Franzose nicht nur in seinem Heimatland zu einem Erfolgsmodell wird. Das Design des SUV ist ebenso schick wie selbstbewusst, dazu gibt es einen komfortablen Innenraum sowie Antriebe, die sich endlich nicht mehr gegenüber der Konkurrenz verstecken müssen. Denn die bisherigen Elektromodelle der Marken boten nicht mehr als das nötigste – klassenübergreifend einen Frontantrieb mit 136 oder 156 PS – nicht viel, um gegen die starke Konkurrenz aus Asien, Europa und China zu bestehen. Damit ist jetzt Schluss.

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Denn der potenzielle Kunde des Peugeot e-5008 hat die Wahl, ob er sich für eine Elektroversion oder einen Hybriden mit recht schmalen 100 kW / 136 PS entscheidet. So gibt es den elektrischen 5008er ähnlich wie den e-3008 mit Frontantrieb, der je nach Akkupaket 157 kW (213 PS) und 345 Nm Drehmoment oder 170 kW (231 PS) mit dem größeren Akkupaket leistet. Interessant dürfte für viele jedoch die Allradversion sein, die mit 237 kW (320 PS) zumindest für Peugeot in neue elektrische Leistungsgrößen vorstößt. Überraschend im Vergleich zur Konkurrenz ist, dass der vordere Elektromotor mit 157 Kilowatt deutlich stärker als dieser am Heck mit seinen 80 kW ist.

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Der Peugeot e-5008 ist auf der neuen Konzernplattform STLA-Medium unterwegs, die unter anderem auch den neuen Opel Grandland beheimatet. Je nach Akkupaket sollen maximale Reichweiten von bis zu 660 Kilometern bis zum nächsten Ladestopp drin sein. Produziert wird der elektrische Crossover im Peugeot-Stammwerk in Sochaux, während die Akkus aus der hauseigenen Batteriefabrik Douvrin zugeliefert werden. Die maximale Ladegeschwindigkeit für das bis zu 98 kWh große Akkupaket: 160 Kilowatt. Zum Start gibt es an Bord allein einen 11-kW-Charger, der zu einem späteren Zeitpunkt um eine 22-kW-Version erweitert wird. Je nach Ausstattungsvariante sind die verschiedenen e-5008-Varianten auf 19- oder 20-Zöllern unterwegs.

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Innen gibt Dank des 2,89 Meter langen Radstandes Platz für bis zu sieben Personen, wovon die Insassen in der ersten Reihe bei der Topversion auf ein 21 Zoll großes Panorama-Display blicken, das an die Breitversion des Lucid Air erinnert. Die Einstiegsvariante des Peugeot e-5008 Allure bietet dagegen nur zwei miteinander verbundene 10-Zoll-Bildschirme. Die Bedienung der verschiedenen Funktionen erfolgt über den Touchscreen, frei belegbare Direkttasten in der Mittelkonsole oder per Sprache.

Für Sicherheit an Bord sorgen unter anderem insgesamt 40 Fahrerassistenzfunktionen. Unter anderem bietet der Franzose erstmals für die Marke einen halbautomatischen Spurwechsel. Das Ladevolumen hinter der elektrischen Heckklappe variiert je nach Bestuhlung zwischen 259 und 1815 Litern, wenn alle Rücksitze umgelegt wurden. Unter den Sitzen der dritten Reihe gibt es weitere 80 Liter Volumen. Für die zweite Reihe gibt es auf Wunsch eine Sitzheizung, Sonnenrollos, zwei USB-Anschlüsse sowie Getränkehalter und eine eigene Temperaturregelung. Preislich dürfte es für den e-5008 bei rund 40.000 Euro losgehen.

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Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

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