Mercedes startet Produktion des EQE in China

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Mercedes-Benz

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Mercedes hat in China die Produktion der Elektro-Limousine EQE gestartet: Das E-Auto läuft ab sofort im Werk von Beijing Benz Automotive (BBAC) in Peking vom Band. Das Joint-Venture von Mercedes und der Bejing Automotive Group (BAIC) hat mit dem neuen Modell in China vier E-Autos im Angebot: den EQA, den EQB, den EQC und nun auch den EQE. Die Batterien für den EQE wird BBAC ebenfalls in dem selben Werk produzieren, die Batteriezellen dafür stammen wie gehabt von CATL und Farasis.

Zum Start der Produktion ließen die Chinesen Medienberichten zufolge ein spezielles Jubiläums-Fahrzeug vom Band laufen: Der erste EQE war zugleich das viermillionste Auto, welches in der Fabrik des Joint-Ventures BBAC gefertigt wurde. Den Sprung von drei auf vier Millionen Fahrzeuge soll das Joint Venture laut eigenen Angaben innerhalb von 21 Monaten geschafft haben.

Unklar ist noch, welche Versionen des EQE in Peking montiert werden. Für Testfahrten steht der Presse das Allrad-Modell EQE 500 4MATIC zur Verfügung, diese Version ist allerdings noch nicht bestellbar. Geordert werden können in Deutschland bislang lediglich der EQE 350+ sowie das Performance-Modell Mercedes-AMG EQE 43 4MATIC.

Der EQE ist das erste Elektroauto aus dem Pekinger Werk, das auf der reinen Elektro-Plattform EVA2 von Mercedes aufbaut. Auch die Luxuslimousine EQS, welche momentan nur in der Factory 56 in Sindelfingen gebaut wird, nutzt EVA2 als fahrbaren Untersatz. Neben Peking läuft der EQE auch in Bremen vom Band.

Die Batteriefertigung für den EQE in Peking ist bereits vor gut drei Wochen angelaufen. Für die drei weiteren Baureihen in China montiert BBAC die Batterien ebenfalls selbst. Für seine in Deutschland gefertigten Modelle, den EQS und den EQE, montiert Mercedes die Batterien im Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim.

Quelle: Electrive – Produktion des Mercedes EQE in China angelaufen

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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