Hyundai IONIQ 5 startet noch im Sommer 2021 in Deutschland & weitere Details

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Im Februar 2021 wird der Hyundai IONIQ 5 seine Weltpremiere feiern. Noch vor dieser Premiere können wir einen Ausblick auf das elektrische CUV, das erste Modell der neuen Submarke IONIQ, mit der speziell von Hyundai dafür entwickelten Electric-Global Modular Platform (E-GMP) und 800-Volt-Technologie gewähren. Nach dem IONIQ 5 sollen künftig weitere numerisch benannte Elektro-Modelle auf den Markt gebracht werden.

Doch zurück zum IONIQ 5, dass dieser sich am im Jahr 2019 enthüllten Hyundai Konzeptfahrzeug『45』 orientiert, lässt sich mit Veröffentlichung der neusten Fotos nicht mehr leugnen. Diese geben zudem Einblicke in die unverwechselbaren Designelemente des IONIQ 5, die sogenannten „Parametric Pixels“, die auf der kleinsten Einheit der digitalen Bildgebung beruhen. Die „Parametric Pixels“ führen digitale und analoge Designkomponenten zusammen und spiegeln damit das zeitlose Design der Submarke wider. Die pixelartigen Scheinwerfer und Rückleuchten des IONIQ 5 sind zugleich der sichtbare Ausdruck der fortschrittlichen digitalen Technologien des Fahrzeugs.

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Des Weiteren ist zu erkennen, dass sich die Motorhaube über die Kotflügel bis zu den Radhäusern zieht und sich somit über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt. Dies kombiniert mit den dadurch äußerst geringen Spaltmaßen führt zu einem formschönen und hochwertigen Erscheinungsbild des Stromers. Zudem kommt der IONIQ 5 mit über 20-Zoll-Räder, die hinsichtlich ihrer aerodynamischen Eigenschaften optimiert wurden, daher. Übrigens ist das erste Mal bei einem elektrischen Modell von Hyundai der Fall.

„Das innovative Design des IONIQ 5 bietet ein völlig neues Kundenerlebnis. Er erinnert an unser ikonisches Modell Pony, das die Design-DNA von Hyundai begründet hat. Der Innenraum ist aus umweltfreundlichen Materialien gefertigt und unterstreicht unser Engagement, den Menschen neue, nachhaltige und fortschrittliche Mobilitätslösungen anzubieten. Beginnend mit dem IONIQ 5 wird unsere vollelektrische Submarke IONIQ die Beziehung zwischen Menschen und ihren Fahrzeugen neu definieren.“ – SangYup Lee, Senior Vice President und Head of Hyundai Global Design Center

Technologisch markiert der Stromer für den Automobilhersteller eine neue Ära. So setzt dieser, wie eingangs erwähnt, auf ein 800-Volt-Ladesystem. Dieses gestattet es dem IONIQ 5 bei einer Ladedauer von lediglich fünf Minuten eine Reichweite von 100 Kilometern nachzuladen. Außerdem kann der Kunde durch die bidirektionale Ladefähigkeit (Vehicle-to-Load, kurz V2L) auch externe Quellen mit dem 110- beziehungsweise 220-Volt-Wechselstrom des IONIQ 5 speisen.

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Den Alltagsnutzen dieser Technologien demonstrieren vier Videoclips, die Hyundai zeitgleich mit den ersten Bildern des IONIQ 5 veröffentlicht. In dem Video „5 min Challenge“ tritt der
IONIQ 5 gegen drei Elektrogeräte an: ein Smartphone, ein Notebook und eine Actionkamera. Alle werden in der Sequenz über einen Zeitraum von fünf Minuten geladen, keines der Geräte kann den IONIQ 5 bezüglich der Akkulaufzeit jedoch übertreffen. Nachfolgend haben wir einen der Clips eingebunden.

https://www.youtube.com/watch?v=fF4ztia4Ts0

Wie der Automobilhersteller mitteilt wird der IONIQ 5 ab Sommer 2021 in Deutschland erhältlich sein. Die Weltpremiere wird im Februar 2021 erfolgen. Hyundai wird bis 2024 zwei weitere batterieelektrische Fahrzeuge unter der Submarke IONIQ präsentieren. 2022 erscheint mit dem IONIQ 6 eine Sportlimousine, auf die mit dem IONIQ 7 ein großes SUV folgt.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 13. Januar 2021

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Hubert:

Geht’s noch depperter. Da wird beim Gebrauchtwagenkauf das Argument Garagenwagen schwierig.

Peter D:

Vermutlich ist 800 Volt auch nicht das Standardladeverfahren, sondern die Ausnahme. Standard ist eher die eigene Wallbox oder Ladesäule im Alltag. Da geht’s dann schonender zu.
Wichtig ist ja die eilige Autobahn-Reise-Situation.

Kassi:

Nö, das stimmt so nicht.
durch die höhere Spannung reduziert sich lediglich die Stromstärke bis zum Akku, die einzelnen Akkuzellen werden mit exakt der selben Spannung und Stromstärke geladen wie bei einem 400 V-System.
Geht auch gar nicht anders, ansonsten würde man die Zellen zerstören…

Schmidt:

Bei der 800V Technik geht der Ladestrom gegenüber der 400V Technik um die Hälfte zurück und ist somit Akkuschonender.

panib:

Frage an die Experten:
Wenn Hyundai mit einem 800 Volt Ladesystem kommt, widerspricht das doch nach meinem Verständnis der Behauptung, langsames Laden schont den Akku und erhöht damit seine Lebensdauer !?

panib:

Die Dinosaurier schlafen NOCH. Das wird sich bald ändern, denke ich.

panib:

Genau das wäre auch meine ‚Forderung‘ an das Auto.
Ja, das wird spannend,denke ich auch. Hyundai weiß seit Jahren, wie man gute Autos baut.

Tobi:

Solche Autos machen echt Spass. Schade, dass solche Konzepte nicht von Deutschland aus wachsen. Spannend. Die Auto-Welt verändert sich nach 100 Jahren Stillstand. Eine Lawine rollt an und die Dinosaurier schlafen noch.

KaiGo:

Wird das eher so Kona Größe oder größer? So 550L Kofferaum (also Enyag/ID4 Größe) wären so mit Familie schon schickt.

Peter:

Auch für mich ist das die aufregendste Neuvorstellung.

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