BMW dank Elektroautos weiterhin weltweit im Absatz-Plus

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Mit 179.557 ausgelieferten vollelektrischen Fahrzeugen gelang der Marke BMW im ersten Halbjahr 2024 bei Elektroautos eine Absatzsteigerung um +34,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt erzielte die Marke BMW mit 1.096.486 verkauften Einheiten in der ersten Jahreshälfte ein Absatzplus von +2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit wächst die Marke BMW trotz der E-Auto-Flaute in Deutschland weltweit stärker als die traditionellen Wettbewerber und konnte in Europa signifikant Marktanteile hinzugewinnen. Insgesamt lieferte die BMW Group im ersten Halbjahr 1.213.359 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus.

In den ersten sechs Monaten des Jahres ist es uns gelungen, mit vollelektrischen Fahrzeugen sowie Modellen aus dem oberen Premiumsegment zweistellig zu wachsen“, sagte Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „In einem herausfordernden Marktumfeld konnte die Marke BMW dank ihres attraktiven Produktportfolios den Absatz im ersten Halbjahr steigern.“

Bei der Marke BMW erfreuen sich neben Elektroautos auch die Modelle aus dem oberen Premiumsegment wachsender Beliebtheit bei den Kunden. Der BMW 7er erzielte im ersten Halbjahr beispielsweise ein Absatzwachstum von +22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Starkes Wachstum gegenüber dem Vorjahr weisen insbesondere auch der BMW X1 und der BMW 3er auf. Positiv entwickelte sich auch BMW M GmbH, deren Vorstellung der High-Performance Limousine M5 erstmals mit elektrifiziertem Antrieb im Juni auf reges Interesse stieß. Mit 99.517 verkauften Fahrzeugen erreichte BMW M einen Absatzzuwachs von +5,1 Prozent.

Die Marke Mini, deren gesamtes Produktportfolio sich derzeit im Modellwechsel befindet, lieferte im ersten Halbjahr 114.054 Fahrzeuge (-19 Prozent) an Kunden aus, darunter die ersten Mini Cooper aus der New Mini Family, die auf sehr gutes Kundenfeedback stoßen. Starke Impulse sollen im zweiten Halbjahr der weitere Hochlauf des Mini Cooper und Mini Countryman sowie der Marktstart des Mini Aceman setzen.

Besonderes Highlight bei der Marke Rolls-Royce war der Verkaufsstart des Rolls-Royce Cullinan Series II – das am meisten nachgefragte Rolls-Royce Modell innerhalb des Produktportfolios der Marke. In der ersten Jahreshälfte lieferte die Marke Rolls-Royce insgesamt 2819 Automobile an Kunden weltweit aus. BMW Motorrad übergab im selben Zeitraum 113.072 Motorräder und Scooter an Kunden weltweit.

Insbesondere mit Blick auf die volle Verfügbarkeit der BMW 5er Baureihe mit dem neuen 5er Touring und dem ersten vollelektrischen i5 Touring sowie der weiteren Markteinführung der New Mini Family geht die BMW Group zuversichtlich ins zweite Halbjahr. Mit dem Angebot verschiedener Antriebsarten im Produktportfolio der Marken BMW, Mini und Roll-Royce und auch dank einer hohen Flexibilität sieht sich der Münchner Konzern gut gerüstet, die unterschiedlichen Kundenwünsche weltweit zu bedienen.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 10.07.2024

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Smartino:

Der Mini ist mir leider viel zu fett, zu klobig und zu behäbig geworden.

Egon_meier:

Und wenn sie den Mini wieder in Europa bauen können sie mit dem auch weiter Gewinn machen. Als umgelabelte China-Dose dürfen sie dafür gerne Super-Zoll zahlen

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