Ampere beginnt mit Bau eines innovativen Batterielabors

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Renault

Daniel Krenzer
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Ampere, die Sparte für Elektroautos und Software innerhalb der Renault-Gruppe, hat im Technischen Zentrum in Lardy, Essonne (Frankreich), mit dem Bau des Labors für innovative Batteriezellen begonnen. Das Labor werde in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 voll betriebsbereit sein und eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der nächsten Generationen von Elektroautos der Gruppe spielen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Demnach werde es von strategischer Bedeutung sein, „um den besten Kompromiss zwischen Leistung, Kosten, Haltbarkeit und Sicherheit unserer künftigen Batterien zu finden und technologische Fortschritte im Bereich der Zellen zu antizipieren“. Ziel ist es, dass Know-how der Renault-Gruppe und ihrer Tochtergesellschaft Ampere bei der Bewertung der Prozesse von Zelllieferanten zu stärken. „Sie wird technologische Innovationen identifizieren und ein optimales Qualitäts- und Produktionsniveau bei gleichzeitiger Kostenkontrolle gewährleisten“, schreibt Ampere über die neue Abteilung.

Innovationslabor soll wichtige Erkenntnisse liefern

Mit einer Fläche von 3000 Quadratmetern auf zwei Ebenen werde das Gebäude mehr als 120 Ausrüstungen beherbergen, darunter einen 600 Quadratmeter großen wasserfreien Laborraum. Es werde zwei sich ergänzende Aktivitäten umfassen: eine erste mit Prototypen-Zellen und eine zweite zur elektrophysikalisch-chemischen Charakterisierung, die die Bewertung der Leistungen und des Verhaltens der Zellen ermöglicht (Haltbarkeit, Schnellladung, Zerlegung und interne Analyse der Zellen, Verständnis der Mechanismen und mehr).

Das Innovationslabor für Batteriezellen werde für Ampere ein wichtiger Aktivposten sein. Es soll zur Beherrschung der Wertschöpfungskette von Elektrofahrzeugen in einer Zeit beitragen, in der das Know-how im Bereich der Batterietechnologien einen echten Wettbewerbsfaktor darstelle. „Die Realisierung dieses Tools, das an der Spitze der Innovation bei den Ausrüstungen steht, ist eine Herausforderung für die Teams der Prüfabteilung der Gruppe. Das Innovationslabor für Batteriezellen verfügt über alle neuen Testtechnologien und Ausrüstungen, um Fortschritte zu integrieren und die Batteriechemie zu antizipieren„, sagte Sabine Calvo, Verantwortliche für Engineering Performance innerhalb der Renault-Gruppe.

Quelle: Ampere – Pressemitteilung vom 25. März 2024

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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