Diese 7 E-Autos sind derzeit in Deutschland am beliebtesten

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Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 3 min

Wie erfolgreich ein Auto ist, lässt sich am Ende vor allem an einem Wert objektiv festmachen: Wie oft wurde es verkauft? Wir haben uns die Neuzulassungszahlen des Kraftfahrtbundesamtes angeschaut und herausgesucht, welche vollelektrischen Modelle in Deutschland von Januar bis Mai des laufenden Jahres am häufigsten neu zugelassen wurden.

Unsere Rangliste:

7. Platz: Tesla Model 3

Foto: Tesla

Die Einstiegslimousine der Kalifornier schafft es noch gerade so in die Liste. Bis einschließlich Mai wurden in Deutschland 5619 Tesla Model 3 neu zugelassen. Derzeit liegt der Einstiegspreis bei knapp 42.000 Euro.

6. Platz: Fiat 500

Foto: Fiat

In den vergangenen Jahren war der kleine Itali-E-ner mehrfach das meistverkaufte Elektroauto, zuletzt musste er aber anderen Modellen Platz machen. Mit 5668 Neuzulassungen in den ersten fünf Monaten des Jahres gehört er aber nach wie vor zu den elektrischen Bestsellern. Los geht es für den Kleinstwagen ab 30.990 Euro.

5. Platz: Skoda Enyaq und Enyaq Coupé

Foto: Skoda

Bei den Zulassungen der beiden Versionen wird seitens des Kraftfahrtbundesamtes nicht unterschieden. Gemeinsam wurden „Hochdachkombi“ und SUV-Coupé 5832 Mal neu in Deutschland zugelassen. Die Preise starten bei 39.990 Euro.

4. Platz: Audi Q4 e-tron

Foto: Audi

Das elektrische SUV aus Ingolstadt verpasst das Treppchen in diesem Jahr bislang nur knapp. 6616 Neuzulassungen bis einschließlich Mai sind ein ordentlicher Wert. Der Einstiegspreis beträgt derzeit 51.900 Euro. Auch hier ist die Sportback-Variante inkludiert.

3. Platz: VW ID.3

Foto: Volkswagen

Der kompakte Stromer von Volkswagen schafft es aufs Treppchen, obwohl das Facelift erst seit kurzem erhältlich ist. Doch auch der Vorgänger verkaufte sich Anfang des Jahres noch gut, sodass insgesamt 9520 Fahrzeuge neu zugelassen wurden. Die Preise beginnen aktuell bei 39.995 Euro.

2. Platz: VW ID.4 und ID.5

Foto: Volkswagen

Wie bei Skoda wird auch hier seitens des KBA nicht zwischen SUV und SUV Coupé unterschieden. Beide Modelle gemeinsam wurden Januar bis Mai 13.225 Mal neu zugelassen. Der günstigste ID.4 kostet derzeit 42.635 Euro.

1. Platz: Tesla Model Y

Tesla Model Y
Tesla

Fast so oft wie Platz 2 und 3 zusammen wurde das SUV von Tesla frisch vom Kunden in Empfang genommen: 21.727 Neuzulassungen bis Mai sprechen eine klare Sprache: Auf dieses Fahrzeug fahren die meisten Elektromobilitätsfans ab. Nicht zuletzt die Produktion in Grünheide hat dem Model Y einen Schub verliehen, allerdings war er auch weltweit zuletzt das meistverkaufte Auto insgesamt. Im Tesla-Konfigurator starten die Preise derzeit bei 44.890 Euro.

Quelle: Kraftfahrtbundesamt

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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Gottfried Munster:

Das ist genau als Signal aus der VW-Händlerschaft zu hören: Bestellneueingänge derzeit besorgniserregend.

Roland:

Wieviele Absichtserklärungen, (das ist es nämlich, mehr nicht) wurden in der Autoindustrie neben Tesla schon abgegeben um dann nicht eingehalten zu werden? Das ist doch völlig normal.

Seit seiner Ankündigung haben wir eine Pandemie, einen Krieg in Europa und einen Zusammenbruch der Lieferketten erlebt. Da wundert es nicht, wenn gewisse Erwartungen hintangestellt werden mussten.

VW beispielsweise wird nicht müde, jede Verzögerung in der Produktion oder dem Mangelhaften Betriebssystem, mit Engpässen in der Lieferkette zu begründen. Das mag zutreffen.

Was man VW kritiklos zugesteht, (nur von Deutscher Seite übrigens) darf wohl auch Tesla zugestanden werden oder? Zumal das Model Y ein absoluter Renner ist für Tesla.

Statt zig Modelle in hundert Varianten zu bauen und dann nicht zeitnah liefern können, ist es vielleicht intelligenter ein Model und das zeitnah lieferbar zu pushen.

Ein billigeres Modell ist für Tesla gerade nicht erste Priorität und das ist absolut nachvollziehbar und richtig.

Wilfried Peter:

Vor nicht länger Zeit hat der Tesla Chef erklärt er werde jetzt ein Auto bauen, dass man sich auch leisten kann. Er hat wieder einmal den wesentlichen Punkt angesprochen aber getan hat er es nicht.

Schaich:

Wo Bleibt der Corsa?

Roland:

Ist es wirklich so wahnsinnig schwer zu akzeptieren, dass Tesla den Turnaround längstens geschafft hat? Du verschwendest so viel Deiner Lebenszeit damit, gegen Tesla zu argumentieren. Jedes Deiner skurrilen Argumente wird innert kurzer Zeit wiederlegt. Tu Dir selbst einen Gefallen und lass es. Wäre besser für Deine Gesundheit. Nur so als gut gemeinter Rat. Weil egal vieviele Argumente Du noch bringst, Tesla ist gekommen um zu bleiben. Und sie werden in den top ten bleiben. Tut mir echt leid für Dein Engagement, Du kämpfst ein verlorenes Spiel.

Kokopelli:

Bislang ist der MEB eins garantiert nicht: Günstig. Wie du bereits geschrieben hast, wurde hier in Vorleistung gegangen. Die Entwicklungskosten, Werkzeuge, Produktionsmaschinen etc. sind auf Basis eines sehr viel schnelleren Hochlaufszenarios gerechnet worden. Der Absatzplanung ist in der Wirtschaftlichkeitsberechnung das A und O. Der MEB kann noch sehr wirtschaftlich werden, derzeit ist er es auf jeden Fall noch nicht einmal ansatzweise. Dafür ist die bislang abgesetzte Stückzahl zu gering und hinkt den ursprünglichen Zielen von Diess hinterher. Aber mal sehen, er hat ja ein Ziel im Jahr 2019 geäußert: Allein bei Volkswagen wollen wir in den nächsten zehn Jahren rund 15 Millionen Fahrzeuge auf dem MEB produzieren.

Dann wird der MEB und MEB Entry sicher profitabel. Tesla ist mit seinen Modellen schon jetzt profitabel und das kleinere Modell wird es ebenso.

Marc:

Du darfst nicht die Umsatzrendite der Marke mit der Effizienz der MEB gleichsetzen. Beides hat miteinander aktuell noch nichts zu tun. Es ist halt viel aufzuräumen, umzubauen und vorzufinanzieren. Der ökonome Vorteil der MEB ist unter Fachleuten unumstritten. Die Möglichkeit eines 25k und später 20k Autos beweist das. Tesla hat dagegen sein 25k Projekt eingestellt, weil ihnen klar war, auf der Basis wird das nicht gutgehen.

Smartino:

„Leider ich habe die [VW-] Aktie seit Jahren im Depot und keine Tesla Aktie, das war leider falsch.“

Ja, lieber Leidensgenosse, das war sehr falsch sogar:

Aktienentwicklung YTD (2023):
VW +11 %
Tesla +111%

Schlimm sieht für VW die Entwicklung der letzten 5 Jahre aus:
VW -17 %
Tesla +953%

(Quelle: UBS)

Es ist eine Frechheit, dass sich Tesla nicht an die von Marc seit Jahren mantramässig vorgetragenen Untergangsprognosen hält.

Broesel:

@ Dirk:

 … die FordT-Modellpolitik von Tesla geht 8 – 10Jahre lang gut, allerhöchstens …

Leider ich habe die [VW-] Aktie seit Jahren im Depot und keine Tesla Aktie, das war leider falsch.

Ja, nur eben genau so falsch wie deine Einschätzung der Tesla-Modellpolitik!

Spock:

Zu bedenken wäre aber, dass es größtenteils Zulassungen aus Altbestellungen sind. Mal sehen wo sich die VW Zulassungen einpendeln wenn sich die Bestellbücher bereinigt haben. Ansonsten kann ich deinen Ausführungen in keinster Weise folgen.

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