Tesla Model Y bleibt Europas beliebtester Stromer

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Das Tesla Model Y ist mit 144.367 abgesetzten Einheiten weiterhin das beliebteste Elektroauto in Europa. Es konnte den Absatz gegenüber dem Vorjahr sogar um satte 213 Prozent steigern. In Hinblick aufs Gesamtjahr steht das Model 3 von Tesla auf Rang 3 im Ranking in Europas E-Automarkt. 46.019 Einheiten konnten die Kalifornier bisher 2023 absetzen.

Zwischen Model Y und Model 3 hat sich der VW ID.4 gedrängt, der es auf 54.892 Einheiten im Gesamtjahr 2023 bis Ende Juli brachte. Auf Monatsbasis brachte es der Stromer auf 9.390 verkaufte Einheiten. Auch recht ordentlich. Der kleinere VW ID.3 stößt auf Rang vier im Ranking hinzu und brachte es im Juli auf 4369 Einheiten, im Gesamtjahr auf 38.607 ID.3, die verkauft wurden. Was einem Absatzwachstum von 87,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichzusetzen ist.

Mittlerweile ist es aber vor allem der MG4 Electric, der auf Rang fünf folgt, der immer mehr nach vorn prescht. 5018 Elektroautos dieses Typs wurden alleine im Juli 2023 verkauft, der Gesamtabsatz aufs Jahr gerechnet liegt bei 35.708 Einheiten. Der Vollständigkeit halber sei der Fiat 500 Elektro noch erwähnt, der im vergangenen Jahr auf Monatsebene immer mal wieder für Absatzrekorde sorgen konnte. In diesem Jahr bringt er es bisher auf 35.277 Einheiten, die zugelassen wurden und ist damit das erste E-Auto im Ranking, welches einen Absatzrückgang (-3,8 Prozent) verzeichnen musste.

Höher fällt dieser, prozentual betrachtet, nur noch beim Kia Niro (-14,2 Prozent) und dem Hyundai Kona (-17,5 Prozent) aus. Hier ist fraglich, wie sich die Einführung der neuen Facelifts/ Modell-Aktualisierungen auf den Absatz auswirken wird.

Übersicht Absatz E-Autos bis Ende Juli 2023 – Top 10

  1. Tesla Model Y – 144.367 Einheiten
  2. VW ID.4 – 54.892 Einheiten
  3. Tesla Model 3 – 46.019 Einheiten
  4. VW ID.3 – 38.607 Einheiten
  5. MG4 Electric – 35.708 Einheiten
  6. Fiat 500 Elektro – 35.277 Einheiten
  7. Audi Q4 e-tron – 34.911 Einheiten
  8. Škoda Enyaq – 34.682 Einheiten
  9. Peugeot e-208 – 29.169 Einheiten
  10. Volvo XC40 – 28.945 Einheiten

Quelle: Matthias Schmidt – European Electric Car Study 07/2023

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Tin:

VW alles zum doppelten Preis mit wenig Leistung und einen ex Chef Piech gegen den musk ein Weißenkind ist.

Stefan:

VW ist auch „problematisch“….. siehe YouTube “ VW does it again“

Läubli:

Der eine, aber doch gewichtige Unterschied von unseren beiden Texten hier ist folgender:

Deine Aussage beruht auf Themenfremden (hier geht es nicht um MEB) Annahmen, die nicht offen klar sind. Von welcher Wolke hast du diese Aussage der MEB gegriffen?

Meine Aussage ist oben bewiesen und beruht demnach auf FAKTEN. Daher ist es für jeden Interessenten verständlich – deine Aussagen können jedoch nicht recht erfasst werden und erweisen sich daher als ein wenig unverständlich.

Aber du kannst die Aussage der MEB gerne belegen, damit es verständlicher für uns alle wird. Ich bin gespannt.

Kokopelli:

Irgendwie scheinst du etwas falsch verstanden zu haben, der obige Artikel behandelt in keinster Weise den Semi. Du benutzt doch häufig den Begriff „Whataboutism“, also solltest du wissen was er bedeutet und dich selbst daran halten…

Marco Z:

Und weshalb brennt bei VW das Dach?

Spiritogre:

Die Autos waren halt technologisch viele Jahre führend und spielen immer noch ganz oben mit. Ich glaube auch nicht, dass irgendwer die für schön hält, insbesondere den Innenraum nicht. Aber wer eben problemlos Elektro fahren will der greift nun mal zu dem Hersteller mit etabliertem Ruf und etablierter Qualität.

In den USA hat man außerdem bisher auch kaum eine andere Wahl gehabt, da dort die Ladeinfrastruktur erbärmlich ist, mit Ausnahme der bisher nur für Tesla zugänglichen Tesla Charger. Das machte sie in den USA bisher quasi alternativlos und diese Beliebtheit überträgt sich dann auch ein wenig auf andere Länder.

Und keine Frage Model S und X sind inzwischen hoffnungslos unterlegen und viel zu teuer und werden ja auch kaum noch gekauft. Model 3 und Y hingegen sind für das was sie technisch leisten und können aber preislich ziemlich ungeschlagen.

Marco Z:

Die MEB Plattform ist so toll, dass VW sich jetzt bei den Chinesen Hilfe suchen muss.

Tobi:

BMW ist aktuell an Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten. Monströsigkeit und Nieren reichen heute nicht nehr aus. Und die bayerische Arroganz zieht das Dino Unternehmen weiter in den Abgrund. Eine Strategie setzt ein Management voraus.

Marc:

Sie verkaufen sich ja nicht besser. VW Konzern hat halt verschiedene Karosserien auf der gleichen MEB-Plattform im Angebot. Die sind zusammen öfter verkauft worden. Und sie sind ja noch gar nicht richtig am Markt. Der ID.6 und der lange ID.Buzz kommen ja erst, der Enyaq kommt erst jetzt richtig in Auslieferungen, ebenso der Born. Die Welle rollt also erst nächstes Jahr so richtig. Für Tesla spricht nur, sie sind direkt verfügbar und jeder kennt sie. Das ist ihr Asset. Vor allem sind sie aber ein Scheinriese, viel Blabla. Der ganze Konzern besteht quasi aus einem Modell. Der Marktanteil von Tesla im August in Deutschland war unter den vollelektrischen Autos nur 7,9%. Unter den Gesamtautos keine 3%.

Kokopelli:

Ich glaube du hast den Artikel nicht richtig verstanden. Wundert mich aber auch nicht.
Es geht um die Modelle und nicht um einzelne Plattformen.
Und es zeugt von einem hervorragenden Produktmanagement, dass ein einzelnes Modell weltweit so gut verkauft wird. Das schafft VW selbst mit den ganzen Marken nicht.
Der MEB hängt immer noch den selbst gesteckten Zielen hinterher. Aber es ist für VW schön, dass du das als Erfolg verkaufen möchtest. Das sieht glücklicherweise das Management von VW auch anders…

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