Lucid verkauft 100.000 Lucid Stromer auf einen Schlag!

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Lucid Motors

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Berücksichtigt man die Tatsache, dass der größte Anteilseigner von Lucid der saudi-arabische Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) ist, verwundert es nicht, dass eben von dort auch die bisweilen größte Einzelbestellung eingegangen ist. Das amerikanische Start-Up gab bekannt, dass es eine Vereinbarung mit der Regierung von Saudi-Arabien getroffen habe, wonach die Regierung über einen Zeitraum von zehn Jahren bis zu 100.000 Fahrzeuge kaufen wird. Dabei besteht eine anfängliche Verpflichtung zum Kauf von 50.000 Fahrzeugen und eine Option zum Kauf von bis zu weiteren 50.000 Fahrzeugen über den gleichen Zeitraum.

Die saudi-arabische Regierung hat sich verpflichtet E-Fahrzeuge von Lucid zu erwerben, darunter der Lucid Air und andere zukünftige Modelle, die in der bestehenden Fabrik in Arizona und in der zukünftigen internationalen Produktionsstätte in Saudi-Arabien gebaut werden. Die Bestellmenge soll zwischen 1.000 und 2.000 Fahrzeugen pro Jahr liegen und sich ab 2025 auf 4.000 bis 7.000 Fahrzeuge pro Jahr erhöhen, wobei die Auslieferung der Fahrzeuge spätestens im zweiten Quartal 2023 beginnen soll.

„Die Auslieferung von bis zu 10.000 Lucid-Elektrofahrzeugen in Saudi-Arabien ist ein weiterer entscheidender Moment in unserem Bestreben, den nachhaltigen Transport weltweit zu beschleunigen. Wir freuen uns, Saudi-Arabien bei der Verwirklichung seiner Nachhaltigkeitsziele und Netto-Null-Ambitionen zu unterstützen, wie sie in der Saudi Vision 2030 und der Saudi Green Initiative festgelegt sind, indem wir unsere fortschrittlichen Luxus-Elektrofahrzeuge nach Saudi-Arabien bringen.“ – Peter Rawlinson, CEO und CTO von Lucid

Das Werk in Saudi-Arabien soll bis zum Jahr 2025 oder 2026 aufgebaut werden. Derzeit werde mit Ministerien des Königreichs über Details verhandelt, unter anderem über den konkreten Standort der Produktionsstätte. Die Preise für die Fahrzeuge werden auf der Grundlage des niedrigeren Standardverkaufspreises für das betreffende Fahrzeug in Saudi-Arabien und des Standardverkaufspreises für das betreffende Fahrzeug in den Vereinigten Staaten festgelegt, so Lucid. Dieser wird auch die Logistik- und Importkosten umfassen. Welche Preise im Detail fällig werden, wird sich noch zeigen.

Quelle: Lucid Motors – Pressemitteilung

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Panib:

OMG. Was für ein erbärmlich hohles, krankes Geschwätz. Unfassbar. Wenn man das zum E-Smart sagen würde…

„Wir freuen uns, Saudi-Arabien bei der Verwirklichung seiner Nachhaltigkeitsziele und Netto-Null-Ambitionen zu unterstützen, wie sie in der Saudi Vision 2030 und der Saudi Green Initiative festgelegt sind, indem wir unsere fortschrittlichen Luxus-Elektrofahrzeuge…“.

Robert:

warum sollte Saudi-Arabien die Fahrzeuge nicht kaufen, falls sie es nicht wissen ist Saudi-Arabien der größte Investor (anteilseigner) von Lucid also werden Fahrzeuge vom eigenen Investment gekauft was dann das Investment erfolgreich machen könnte. ausserdem wenn ich es richtig verstanden hat wird in Saudi-Arabien auch das Werk gebaut wo dann diese Fahrzeuge produziert werden, also Schaffung von Arbeitsplätzen im eigenen Land also ein win-win situation für Saudi-Arabien

David:

Da heulen sie wieder, die Tesla-Fans…

Philipp:

Ich kenne ja nicht nach welchem Rechtsprinzip in Saudiarabien entschieden wird, ob nach dem Abstraktionsprinzip oder Caselaw wie in anglischen Ländern. Jedenfalls ist der Kaufvertrag in Deutschland ziemlich „bibelfest“, in USA und GB ist der nicht so zwingend bindend.
Zudem ist Saudiarabien kein Rechtsstaat. Es steht jedem frei den saudischen Staat in Saudiarabien zu verklagen, ich würde hier aber nicht auf Erfolg setzen. Auch würde ich in so einem Fall nicht mehr persönlich in das Land reisen…

Philipp:

Verträge sind in einem Land ohne fundierte Rechtsstaatlichkeit immer nur eine Vereinbarung. Kann jeder ja mal vertsuchen die Saudis in Saudiarabien zu verklagen…

Alexey:

Ähem ja genau…eine Firma wird gegenüber einem Land eine völlig freibleibende, „jederzeit kündbare“ Vereinbarung getroffen haben. Nicht etwa einen Vertrag der die „verbindliche Abnahme“ die in der News erwähnt wird, irgendwie schriftlich festhält und in einen rechtlich sicheren Rahmen bringt. *facepalm9000*

Alexey:

Also wenn ein Kaufvertrag zwischen Lucid und Saudi Arabien abgeschlossen wurde über 50.000 Fahrzeuge und nochmal die Option von 50.000 mehr inkl. Rahmenbedingungen in welchem Jahr wieviel davon ausgeliefert werden, dann ist das eindeutig ein Verkauf.

Wenn Du ein Fahrzeug kaufst geht es doch wenn Du keins direkt von den Vorführfahrzeugen nimmst genauso. Du unterschreibst einen Kaufvertrag, das Auto wird produziert und an Dich ausgeliefert. Der Verkauf ist aber mit zusammenkommen des rechtsgültigen Kaufvertrages doch im Grunde schon getätigt. Klar müssen die noch produzieren und liefern etc. etc. aber wir diskutieren hier aber doch bitte nicht wie Fachanwälte über den exakten Zeitpunkt wann wie wo das Eigentum übergeben wird etc.

Ein gültiger Kaufvertrag ist sogut wie ein Verkauf.

Gunnar:

Die Überschrift ist irreführend. Lucid hat mitnichten 100.000 Fahrzeuge auf einen Schlag verkauft.
Es sollen 50.000 Fahrzeuge in den nächsten 8 Jahren an den Auftraggeber verkauft werden. Start ist auch erst im zweiten Quartal 2023.
Das einzige, was es gibt, ist eine Vereinbarung, mehr nicht. Das ist jederzeit kündbar.

Gunnar:

Ein Verkauf ist das noch nicht. Da steht ja auch, dass die 50.000 bis 2030 verkauft werden sollen.
Sie starten erstmal ganz klein im zweiten Quartal 2023

Alexey:

Ich gebe Dir recht was die Zahl 100.000 Fahrzeuge angeht. Allerdings sind die vertraglich verpflichtende Abnahme von 50.000 Fahrzeugen mit Option auf 50.000 mehr schon mal ein richtig dicker Verkauf.

Klar könnte so ein Vertrag gebrochen werden, nur warum sollte Saudi Arabien das tun? Das wäre eine Menge schlechter PR und die müssten trotzdem mit einer Klage rechnen.

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