Enthüllt: Hyundai IONIQ 6 – Minimalistischer Streamline-Stromer

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 4 min

Angeteasert wurde der Hyundai IONIQ 6 bereits mit klaren Linien und einer aerodynamischen Form. Bei der Vorstellung des zweiten Modell der elektrischen Submarke IONIQ hat sich dies bewarheitet. Maximale Effizienz und Reichweite, dafür stehe der stromlinienförmige IONIQ 6 auf Basis der „Electric Global Modular Platform“ (E-GMP). Kombiniert mit einem großzügigen Raumangebot mit nachhaltiger und hochwertiger Materialauswahl.

Nach dem Ioniq 5 plant Hyundai ein zweites Elektromodell auf Basis der neuen „Electric Global Modular Platform“Dabei dürfte es sich um den Ioniq 6 handeln, der von der Hyundai-Studie „Prophecy“ inspiriert sein soll. Wie bereits der Erstlingsstromer auf der E-GMP nutzt auch der IONIQ 6 die Vorteile eines verlängerten Radstand und dadurch großzügige Platzverhältnisse für sich. Die Designer beschreiben die vom Konzeptfahrzeug Prophecy inspirierte Form mit ihren klaren, einfachen Linien als „Emotional Efficiency“.

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Der Automobilhersteller versteht es zu vermitteln, dass der IONIQ 6 Funktionalität und Ästhetik auf emotionale Weise miteinander verbindet. Dies führt dazu, dass sich dieser in einem unverwechselbaren, stromlinienförmigen Design präsentiert. Bei der Entwicklung des Designs standen Kunden und die Bedürfnisse der Insassen an erster Stelle. Interieur und Exterieur hat Hyundai zeitgleich entwickelt. Durch die Streckung der Kabine nach vorn und hinten haben die Designer ein besonderes Raumangebot und gleichzeitig eine einzigartige stromlinienförmige Silhouette geschaffen.

Unverkennbar kommt der HYUNDAI IONIQ 6 mit einer ganz eigenen Designsprache daher. Welche sich alleine schon vom direkten Vorgänger, dem IONIQ 5 unterscheidet. Ziel sei es laut Hyundai, dass jedem Modell ein einzigartiges Aussehen verliehen wird, ähnlich wie bei Schachfiguren. Ausschlaggebend hierfür sei die Tatsache, dass man sich kundenorientiert ausrichte. Wodurch Hyundai beim Design die verschiedenen Lebensstile seiner Kunden beachtet und nicht nur einen Stil definiert, der für alle passt.

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Der Luftwiderstandsbeiwert von 0,21 des IONIQ 6 ist der bisher niedrigste bei Hyundai. Ermöglicht wird er unter anderem durch die sehr flache Frontpartie, im Stoßfänger integrierte aktive Luftklappen und optionalen digitalen Außenspiegeln in schlanker Ausführung. Zu den aerodynamischen Eigenschaften des Hyundai IONIQ 6 tragen auch der elliptische, von Flügeln inspirierte Heckspoiler mit Winglets, die sanft gerundete Bootsheckstruktur und die vertikalen Einfassungen der Leuchten auf beiden Seiten des hinteren Stoßfängers bei. Die Vollverkleidung des Unterbodens, optimierte Deflektoren und reduzierte Radhausabstände verdeutlichen die optimierte Aerodynamik.

Darüber hinaus wird auch beim IONIQ 6 das markentypische “Parametric Pixel“ Design integriert. Sowohl im Exterieur, als auch im Interieur. Ein weiteres markantes Detail ist das Logo von Hyundai an Front und Heck des IONIQ 6. Im Fokus stehe aber vor allem der kokonförmige Innenraum. Dieser diene sowohl als komfortabler Rückzugsort als auch als persönlicher Lebensraum und ist vollgepackt mit praktischen Funktionen. Wie beim Antrieb habe man auf Nachhaltigkeit gesetzt. Um ein achtsames, umweltfreundliches Mobilitätserlebnis in Gänze zu bieten.

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Eine zweifarbige Ambiente-Beleuchtung erhellt den Innenraum des Stromers nach den Wünschen seiner Passagiere. Sie können aus 64 Farben und sechs dualen Farbthemen das für ihre Stimmung passende Lichtspektrum wählen. Vier interaktive Pixel-Leuchten auf der Mitte des Lenkrads informieren den Fahrer in unterschiedlichen Farbschemata über bestimmte Fahrmodi. Minimalistisch hat man auch im Bereich der Türen gedacht. Hier wurden die Knöpfe an den Vordertüren entfernt, wodurch eine weitläufigere Atmosphäre und mehr Stauraum geschaffen wurde.

Im Einklang mit dem IONIQ 6 Designthema „Ethical Uniqueness“ und inspiriert von den umweltbewussten Verbrauchern von heute, setzt Hyundai beim Exterieur des IONIQ 6 nachhaltige Materialien ein. Dazu zählen recycelte Pigmentfarbe aus Altreifen für Verkleidungen und Bambuskohle-Pigmentfarbe für die Karosserie. Im Innenraum wird je nach Ausstattungsniveau ökologisch behandeltes Leder und recyceltes PET-Gewebe für die Sitze, eine Bio-Kautschuk-Mischung für das Armaturenbrett, Bio-PET-Gewebe für den Dachhimmel, Bio-Lack aus Pflanzenölen für die Türverkleidungen und recycelte Fischernetze für den Teppich verwendet.

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Zu den technischen Daten und Preisen des IONIQ 6 schweigt sich Hyundai noch aus. Hier sollte man mehr im Rahmen der Weltpremiere im Juli erfahren.

Quelle: Hyundai – Pressmitteilung

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Klang:

Zum Glück gibt es andere „Kreise“, in denen man nicht voreingenommen gegenüber den Mitmenschen leben kann. Dort bleibt es jedem selbst überlassen welches Fahrzeug er fährt.
Auch mit SUV’s und Kombis erfolgt „sinnloses Rumfahren und Selbstdarstellung“ und keineswegs kann immer von „sinnbehafteten Privatverkehr“ ausgegangen werden. Wer anderes behauptet zeigt reichlich Dummarroganz.

Hiker:

Tesla S hat zu wenig Platz? Mit Sicherheit keine Ahnung von was Sie da schreiben.

adson:

Sehr schönes Auto!
Mit der strömungsgünstigen Form könnte er an die super Verbrauchswerte des Hyndai Ioniq elektric anknüpfen (habe ich 04/2019 mal eine Woche lang gefahren). Aber mit 4,8m Länge und dann sicher 2,1m Breite incl. Spiegel, passt er nicht in meine Garage und wahrscheinlich nicht in meinen Finanzplan – schade!

Peter:

Irgendein youtuber sprach von 470Liter Kofferaumvolumen, wenn ich mich richtig erinnere (lasse mich ggf. gerne korrigieren).
Aber auf den Verbrauch auf der Bahn bin ich auch gespannt, auch wenn er nix für mich ist, 4meter80 ist mir zu lang.

Dieter K.:

By the way: Beim Model S passen die Pampers locker in den Frunk. Da bleibt noch viel Platz in dem riesigen „Haupt“-Kofferraum. Mein Tipp: Erst informierten, dann schreiben…

Martin:

Für einen strömungsgünstigen und familientauglichen Kombi könnte man das Konzept des „bionic car“ von Mercedes in etwas verlängerter Form wiederbeleben. Nur, wer traut sich, so etwas zu bauen?

Captain Ahab:

Aktuell sind wohl die (Handwerker-) Hochdachkombi die eigentlichen Familienfahrzeuge.
Für meine Anforderungen wurden die aber leider in der letzten Generation alle sehr breit.

Captain Ahab:

In meinen Kreisen benutzt man ein Fahrzeug, weil man etwas transportieren muss, sonst kann man zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖV gehen.
Wenn man den cW-Wert auf die Spitze treibt, geht die Usability im genannten Sinn flöten. Man kriegt da z.B. keine Familie mit Schlitten und Pampers rein.
Solche Fahrzeuge – inkl. Porsche, Tesla S etc. – werden daher eher für sinnloses Rumfahren und zur Selbstdarstellung verwendet.
Entgegen ihrem Ruf sind die (kompakten) SUV, die Kombi und die Hochdachkombi die eigentlichen Leistungsträger für den sinnbehafteten Privatverkehr.

Yoyo:

Die Puff-Lampen innen sollen wohl die Corvette-Fahrer anlocken.
Disco-Kugel auf der Autobahn….
Na dann, wems gefällt….

KaiGo:

Design ist sicherlich Geschmackssache. Aber der cw-Wert und die Form lässt auch einen sehr guten Verbrauch gerade bei höheren Geschwindigkeiten hoffen. Also gute Reichweiten bei erträglicher Akku-Größe und Autobahn Geschwindigkeit.
Leider wohl für ne Familie wohl eher nix. Viel Kofferraum wird der eher nicht haben. Das Warten geht weiter auf die Familien-Kombis ;-)

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