Cupra e-Racer erobert die Rennstrecke

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Cupra

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Mit einer Weltpremiere startet Seats Performance-Marke Cupra in die zukünftige ETCR-Motorsportsaison: dem vollelektrischen Touren-Rennwagen e-Racer. Der Elektro-Flitzer soll eine Benchmark werden und die Kernwerte der Marke Cupra im Rennsport verkörpern.

Der e-Racer ist einer der ersten vollelektrische Tourenrennwagen der Welt und mit der Motorentechnologie der Zukunft ausgestattet. Mit seiner kombinierten Spitzenleistung von 500 kW (680 PS) und einem Drehmoment von 960 Nm aus vier Elektromotoren sowie einem flüssigkeitsgekühlten 65-kWh-Batteriepack definiert das beeindruckende Fahrzeug Rennsport-Performance für die ETCR-Serie neu.

„Cupra war schon immer ein Vorreiter in der Motorsportwelt. Mit dem e-Racer gehen wir im Motorsport neue Wege und wollen die Messlatte noch ein ganzes Stück höherlegen. Das Fahrzeug ist auf höchstem Niveau wettbewerbsfähig und erfüllt höchste Anforderungen an Technik und Leistungsfähigkeit. Es ist explizit für die ETCR-Serie entwickelt worden und perfekt abgestimmt.“ — Jaime Puig, Leiter von Cupra Racing

Aerodynamik, Leistung und Design verbinden sich beim Cupra e-Racer zu einer perfekten Symbiose: Sein niedriger Schwerpunkt und seine breite Spur werden von einer ausgefeilten Aerodynamik ergänzt. Die Radkästen sind so konzipiert, dass die Luft besser abgeführt und der Anpressdruck erhöht wird, während der ebene, verkleidete Unterboden des Rennwagens Verwirbelungen vermeidet.

Beim Design des e-Racer wurde jedes Bauteil unter Berücksichtigung des Luftwiderstands entwickelt, um eine optimierte Umströmung der Karosserie zu erzielen. Dazu trägt auch das fehlende Lüftungsgitter an der Front bei, das bei einem reinen Elektrofahrzeug aufgrund des fehlenden Verbrennungsmotors verzichtbar ist.

Cupra

2021 fällt der Startschuss für die ETCR-Meisterschaft, die erste speziell für Elektro-Tourenwagen entwickelte Rennserie. Format, Renndauer und Feedback von Rennfahrern, Teams und Fans werden deutlich machen, wie unterschiedlich der Rennsport mit rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sein kann und welche Intensität und Spannung diese Technologie mit sich bringen wird.

Quelle: Cupra — Pressemitteilung vom 20.02.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Andreas E.:

Alles nicht so effizient, einfach und damit Wartungsarm und vor allem umqeltschädlicher als der Elektroantrieb.

HOLGER . A:

Ob Elektroantrieb die Zukunft für alles ist, ist fraglich ! Man sollte auch über Gasantrieb wie LPG , CNG , Biogas oder Ethanol ( Alkohol ) nach denken !

Andreas E.:

Früher haben Sie in der Formel 1 an einem Rennwochende mehrere Motor vernichtet weil Sie so extrem hochgezüchtet waren. Da hat auch niemand rum gejammert.
Aus dem Rennsport in die Serie. Geben wir Ihnen einfach eine Chance.

Jens Lukowski:

Nicht nur ein kurzes Rennen, auch eine sehr kurze Batterielebensdauer. Denn diese Belastung müssen die Zellen erst mal aushalten.

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