Nissan enthüllt Hyper Urban-Konzept

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Vor dem Start der Japan Mobility Show in Tokio in diesem Monat zieht Nissan die Blicke auf sich, indem das Unternehmen eine Reihe von sehenswerten vollelektrischen Konzeptfahrzeugen vorstellt. Das Erste in dieser Serie, das Nissan Hyper Urban, wurde nun digital enthüllt. Nachdem man bereits vergangene Woche einen Blick auf das Nissan Concept 20-23 riskieren durfte.

Die Concept Car-Reihe, die in digitaler Form nach und nach vorgestellt wird, nutzt den Begriff „hyper“, um die gesteigerte Begeisterung auszudrücken, die sie erzeugen soll. Jedes Konzeptfahrzeug verkörpere einen symbolischen Charakter und verfüge über maßgeschneiderte Merkmale, die unterschiedlichen Lebensstilen und vielfältigen Zielen Rechnung tragen sollen. Diese Konzepte sollen es den Kunden ermöglichen, sich positiv für den Planeten einzusetzen, ohne dabei Abstriche bei Stil oder Vergnügen zu machen.

Nissan Hyper Urban: Ein Schritt in eine sauberere Zukunft

Das Design des Nissan Hyper Urban ist auf die Vorlieben seiner Zielgruppe hin konstruiert, zu der beispielsweise in der Stadt und im Vorort tätige Fachkräfte gehören, die den Umweltschutz in den Vordergrund stellen. Mit einem schlanken und modernen Erscheinungsbild soll das Fahrzeugdesign den Geschmack der Nutzer vermitteln. Dabei setzt es ein klares Statement, fügt sich jedoch auch harmonisch in seine Umgebung ein.

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Ein besonderes Merkmal des Nissan Hyper Urban ist seine vollständige Integration in das Elektroauto-Ökosystem. Dank seiner V2H-Funktion kann das Fahrzeug Energie an das Zuhause liefern, was erhebliche Energiekosteneinsparungen mit sich bringt und gleichzeitig das Stromnetz entlastet. Über die V2G-Fähigkeit können Besitzer sogar überschüssige Energie ins Netz einspeisen, die lokale Gemeinschaft unterstützen und dabei noch Geld verdienen. Das Intelligente Ladesystem nutzt KI, um Elektroautos und Gebäude autonom mit Strom zu versorgen, was eine effiziente Energiesteuerung ermöglicht.

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Nissan hat auch den Nachhaltigkeitsgedanken auf die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs ausgedehnt. So können Hardware-Updates und regelmäßige Software-Updates über viele Jahre hinweg für ein immer wieder neues Besitzererlebnis sorgen. Zum Beispiel kann das Interieur durch ein neues Instrumentenfeld aktualisiert werden, das die neuesten Technologien und Trends in grafischen Benutzeroberflächen widerspiegelt.

Ausblick auf künftige Design- und Technologiekompetenzen

Das Fahrzeug gibt einen Ausblick auf zukünftige Design- und Technologiekompetenzen in Nissans E-Portfolio. Die limegelbe Karosserie des Exterieurs wechselt je nach Lichteinfall ihre Farbnuance. Damit zieht es die Blicke auf sich und fügt sich dennoch in die Umgebung ein. Vorne und hinten angebrachte Scherentüren vermitteln ein Gefühl von Weite und Charakter, während die sportliche Silhouette für aerodynamische Exzellenz und damit für gesteigerte Effizienz sorgt. Breite Reifen runden das sportliche Erscheinungsbild ab und kombinieren robuste Dynamik mit städtischer Ästhetik.

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Das Innenraumdesign ist darauf ausgerichtet, sich in urbane Lebensräume einzufügen. Inspiriert von kaleidoskopischen Dreiecken können Instrumententafel und Anzeige je nach Stimmung des Besitzers angepasst werden. Zudem lassen sich die Vordersitze zusammenklappen und in die Rücksitze integrieren, wodurch ein sofaähnlicher, privater Entspannungsraum entsteht. So kann das Nissan Hyper Urban zu einem Ort der Erholung und des Nutzens werden. Ob wir das Concept Car jemals auf der Straße sehen bleibt fraglich.

Quelle: Nissan – Pressemitteilung vom 03.10.2023

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Herwig:

Die Autos haben sicher die Intelligenz, um Kollisionen zu vermeiden – das würde ich für Radfahrer und Fußgänger nicht unterschreiben…

panib:

Irrtum. Du hast vergessen, dass das Auto mit absoluter Sicherheit keinen Fußgänger oder Radfahrer anfahren wird. Die Systeme dafür sind heute schon da.

Herwig:

Das schon, aber das Auto wechselt dann die Farbe auf schamrot!
Ist doch auch was, oder?

Dirk:

Die Autos werden immer aggressiver. Dieses Design wird jedem Fußgänger oder Radfahrer im Fall des Zusammenstoßes die Beine brechen.

rotzlöffel:

HYPERURBAN DESIGN ******* what a wonderful Backside of the MOON.Wenn man sich den Text durchliest, die Pics betrachtet: dann kommt man zu dem Schluss: der an Demenz verstortbene Herr Colani hätte das besser gekonnt.

[Edit: Bitte keine Kraftausdrücke, danke / Die Redaktion]

R. D.:

Nissan und Mitsubishi… zwei Firmen die alle 2-3 Jahre eine Studie zeigen, und dann ihr Logo auf einen Renault kleben.

Gerd:

Typisch japanische OEMs. Durchhalte-Marketing statt engineering.

Robert:

Nissan sollte lieber vernünftige E-Autos auf dem Markt bringen als die tausendste Studie/Conceptcar die sowieso nie auf die Straße kommt

roland:

Und wieso hat das Ding vorne so eine riesige Haube?
Als urbanes Fahrzeug müsste es ja möglichst kurz sein.

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