NIO ES7: Reduzierte Linien und kraftvolle Proportionen

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Wie die Nomenklatur vermuten lässt, reiht sich das fünfsitzige E-SUV mit dem Namen NIO ES7, zwischen dem bereits am Markt erhältlichen ES6 und ES8 ein. Dabei setzt dieser stärker den je auf die eigene Vorgabe „Driven by Design“. Welche der chinesische Hersteller als rein, menschlich, fortschrittlich und anspruchsvoll bezeichnet. Hierdurch habe man einen E-SUV geschaffen, welcher durch reduzierte Linien und kraftvolle Proportionen aufzufallen vermag.

NIO führt aus, dass er auch der erste E-SUV sei, der auf den „Design for AD“-Ethos setze. Die Haifischnase und der Diamantschliff der Frontpartie zelebrieren das reine X-Bar-Design. NIO hat seine ausgeprägte SUV-Designsprache mit ausgefeilten Radkästen weiterentwickelt, die die Straßenpräsenz des NIO ES7 erhöhen. Das doppelte Rückfahrlicht an der Vorderseite des NIO ES7 wird durch die „Air Wing“-Rückleuchten ergänzt, die für optische Breite sorgen.

Im Innenraum setzt sich der minimalistische Ansatz der Marke fort. Licht spielt sowohl im Inneren, als auch Außen eine entscheidende Rolle und wirkt überzeugend. Dieser Design-Ansatz erscheint insofern entscheidend, da NIO nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein zweites Wohnzimmer für dessen Fahrer auf die Straße bringen möchte.

Als hocheffiziente E-Antriebsplattform der zweiten Generation stellt der neue NIO ES7 erstmals das „NIO Digital System for Evolving Smart Technology“ vor, das intelligente Hardware, eine Computerplattform, ein Betriebssystem, intelligente Algorithmen und intelligente Anwendungen umfasst. Die bisherigen E-Modelle bauen bis auf den ET7 auf der Plattform der ersten Generation auf. Durch den Aufbau auf der NT2.0-Plattform sei es NIO möglich ein Elektro-SUV mit einer Länge von 4,91 Meter, eine Breite von ca. 1,99 Meter und eine Höhe von 1,72 Meter auf die Straße zu bringen. Der Luftwiderstandsbeiwert des ES7 beträgt im optimalen Fall 0,263 cW. Beim ET7 kommt das Start-Up auf einen cW-Wert von 0,23.

Für den ES7 gehe es in nur 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Bremsweg von 100 auf 0 km/h beträgt nur 33,9 Meter. Die Luftfederung ist ebenfalls serienmäßig in der gesamten Baureihe. Die CLTC-Reichweite des NIO ES7 beträgt 485 km mit der 75-kWh-Standardbatterie, 620 km mit der 100-kWh-Langstreckenbatterie und über 850 km mit der 150-kWh-Ultralangstreckenbatterie. Darüber hinaus verfügt der NIO ES7 über das neueste NIO Autonomous Driving (NAD) mit NIO Aquila Super Sensing und NIO Adam Super Computing auf der NT2-Plattform. Es wird schrittweise ein sicheres, beruhigendes autonomes Fahrerlebnis ermöglichen.

Quelle: NIO – Pressemitteilung

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Groß:

Das System für den Akkutausch funktioniert.
Keiner wollte es haben, aber Nio setzt es sehr Erfolgreich ein.
Mit diesem System entfällt das Argument mit den langen Wartezeiten zu laden.
Auch läd der Nio um einiges schneller als deutsche Hersteller.

Wolfbrecht Gösebert:

„Die Vision vom Akkutausch und vom monatlichen Abo wird nicht funktionieren in Europa.“

Beide Aussagen äußere ich hier schon >2 Jahre.
Untergehen wird NIO hier dennoch nicht – es sei denn global …

David:

Sie gelten ja als Tesla-Konkurrent. Die schlafen, das ist richtig. Aber wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, empfahl schon damals Helmut Schmidt. Die Vision vom Akkutausch und vom monatlichen Abo wird nicht funktionieren in Europa. Sie werden hier untergehen.

Tobi:

Nio zeigt je länger desto mehr wie es geht. Schade gibt es nichts auch nur annähernd so Interessantes aus Europa. Aber wer schläft, der schläft halt. Preis Leistung absolut einzigartig.

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