Mitsubishi unterstützt deutsches Forschungsprojekt zum bidirektionalen Laden

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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Mitsubishi Motors in Deutschland treibt die elektrifizierte Mobilität voran: Die japanische Marke beteiligt sich am zukunftsweisenden Forschungsprojekt „Smart2Charge“ im baden-württembergischen Wüstenrot. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt der Hochschule für Technik Stuttgart beschäftigt sich mit der Einbindung bidirektional ladender Plug-in- und Elektroautos in das Energienetz sowie mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Als weltweiter Vorreiter bei der Elektromobilität ist Mitsubishi Motors dabei ein guter Partner: Mit dem Dendo Drive House (DDH) bietet der Automobilhersteller in Japan bereits ein umfassendes System, mit dem sich der Outlander Plug-in-Hybrid bequem in die häusliche Stromversorgung integrieren lässt. Das seit Oktober 2019 zunächst in Japan angebotene „Vehicle to Home“-System umfasst eine bidirektionale Ladestation, Solarmodule und eine stationäre Batterie. Plug-in- und Elektroautos lassen sich somit zu Hause nicht nur mit sauberem Solarstrom aufladen, sie dienen auch als zusätzliche Energiequelle. Dank bidirektionaler Ladefähigkeit fließt der in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Strom auf Wunsch ins Haus zurück, was die Stromkosten senkt und gleichzeitig eine Notstromversorgung im Bedarfsfall ermöglicht.

Eine solch intelligente und digitale Vernetzung der Speicherkapazitäten in Fahrzeugen mit ergänzenden lokalen Stromspeichern steht auch im Mittelpunkt des Projekts „Smart2Charge“. Das von der Hochschule für Technik Stuttgart geleitete Projekt beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Elektromobilität für den ländlichen Raum. Es werden konkrete Pilotstudien in der im Landkreis Heilbronn gelegenen Gemeinde Wüstenrot durchgeführt und verschiedene Maßnahmen und Ideen erprobt und demonstriert. Zu diesem Zweck werden mehrere bidirektionale Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybride sowohl zur Steigerung des Eigenverbrauchs von selbst erzeugtem Strom genutzt als auch zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage im Stromnetz.

„Die zukunftsweisende Anwendung des Outlander Plug-in-Hybrid in dem innovativen ,Smart2Charge‘-Projekt und die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart steigert nicht nur den Nutzen der Elektromobilität für die Allgemeinheit und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung zukünftiger Energiekonzepte, sondern sie stabilisiert auch zeitgleich die Netze und verwendet die aufgewendeten Ressourcen effizienter. In Japan bietet Mitsubishi Motors mit dem Dendo Drive House bereits eine umfassende Komplettlösung an, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dezentraler Stromversorgungskonzepte spielt. Mit der Unterstützung des Forschungsprojekts wollen wir unseren Beitrag leisten, um auch in Deutschland dieses so wichtige Thema voranzubringen.“ — Kolja Rebstock, Geschäftsführer von Mitsubishi Motors in Deutschland

Schon vor 40 Jahren präsentierte Mitsubishi Motors in Japan das erste vollelektrische Modell, 2010 folgte mit dem Electric Vehicle (i-MiEV) das erste in Großproduktion gefertigte Serien-Elektroauto. Mit dem Outlander Plug-in-Hybrid ist die Marke außerdem der unter den Marktführern bei an der Steckdose aufladbaren Hybridfahrzeugen in Deutschland und Europa.

Neben Mitsubishi Motors in Deutschland und der Gemeinde Wüstenrot beteiligen sich auch die enisyst GmbH, die Oxygen Technologies GmbH und die Castellan AG am Projekt „Smart2Charge“; der Verein „Elektromobilität Heilbronn-Franken“ wirkt als assoziierter Partner mit.

Quelle: Mitsubishi — Pressemitteilung vom 06.01.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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