MG Cyberster: Start im Dezember und ab 64.990 Euro

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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Der MG Cyberster ist ein Roadster im Stile eines Gran Turismo. Vor allem ist er der erste rein elektrische Roadster in Serienfertigung, wie MG in einer aktuellen Mitteilung hervorhebt. Und er kommt schon in diesem Monat zu den MG-Motor-Vertriebspartnern. Die Preise starten bei 64.990 Euro für die Single-Motor-Variante und bei 69.990 Euro für die Dual-Motor-Version mit der Namenserweiterung XPower für sportlichere Fahrzeuge von MG.

Der MG Cyberster ist ein Leuchtturmprojekt für MG Motor und ein emotionaler Markenbotschafter. Als erster MG-Roadster seit den 1990er-Jahren und als weltweit erster rein elektrischer Roadster aus Serienfertigung ist er für uns ein Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen Bestehen. Er verbindet Markentradition mit Zukunftstechnologien. Wir freuen uns, dass er unser Produkt-Portfolio erweitert“, so Marc Hecht, Director PR & Communications MG Deutschland.

Das Chassis auf Basis der Modular Scalable Platform (MSP) des MG-Mutterkonzerns SAIC Motor weise eine ideale Gewichtsverteilung von 50:50 auf und ist mit Doppelquerlenker-Vorder- sowie Fünflenker-Hinterachse ausgestattet. Die serienmäßige 77-kWh-Batterie ermöglicht WLTP-Reichweiten von 507 (MG Cyberster) und 443 Kilometern (MG Cyberster XPower). Mit 110 Millimeter Höhe ist sie besonders flach gebaut und ermöglicht so einen tiefen Schwerpunkt des E-Autos. Mit seinem Gepäckraumvolumen von 249 Litern sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Verdeck erweist sich der MG Cyberster als ein guter Begleiter für den Wochenendausflug.

Die Leistung beträgt 375 kW (510 PS) mit 725 Nm Drehmoment beim MG Cyberster XPower und 250 kW (340 PS) Leistung mit 475 Nm beim MG Cyberster. Von Null auf 100 geht es so in 3,2 Sekunden für die XPower und in 5,0 Sekunden für die Einstiegsvariante. Verzögert wird per Brembo-Bremsanlage mit 365/30-Millimeter-Bremsscheiben vorn und 356/25-Millimeter-Bremsscheiben hinten. Die Reifen sind beim MG Cyberster auf 19-Zoll-Leichtmetallfelgen montiert, beim MG Cyberster XPower auf 20-Zoll-Leichtmetallfelgen.

MG-Cyberster-Elektro-Roadster
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Das Design des MG Cyberster ist dank seiner lang gezogenen Motorhaube, seiner zurückversetzten Fahrgastzelle, seines sich bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h in rund zehn Sekunden öffnenden und schließenden Verdecks sowie seiner Scherentüren eine Besonderheit unter den Elektroautos.

Insgesamt 20 Kombinationen aus Lackierung, Verdeckmaterial und Innenausstattung stehen zur Verfügung. Das serienmäßige Inca Yellow (uni) und die Sonderlackierung Diamond Red (metallic) sind mit schwarzem Stoffverdeck bestellbar; Medal Silver, Andes Grey, Cyber Green (alle metallic) sowie Ivory White (uni) zusätzlich mit rotem Stoffverdeck. Die Sonderlackierungen schlagen im Vergleich zum serienmäßigen Inca Yellow mit 1000 Euro zusätzlich zu Buche. Zur Wahl stehen je zudem ein rot-schwarzes oder ein grau-schwarzes Interieur.

MG-Cyberster-Elektro-Roadster
MG

Sämtliche verfügbaren Fahrhilfen (MG Pilot), das digitale Cockpit aus zentralem 10,25-Zoll- sowie zwei seitlich angeordneten 7-Zoll-Displays, die wie der gesamte Innenraum um die Person am Steuer angeordnet sind, gehören zur Standardausstattung. Zu den Fahrassistenten zählen Adaptive Tempo- und Abstandsregelung, Automatisches Notbremssystem, Intelligente Fernlichtsteuerung, Intelligentes Geschwindigkeitsassistenzsystem, Stauassistent, Aufmerksamkeitswarnung, Spurverlassenswarnung, Spurhalteassistent, Ein-Pedal-Modus, Notfall-Spurhalteassistent, Tote-Winkel-Überwachung, Querverkehrswarnung hinten, Heckkollisionswarnung, Türöffnungswarnung und Startkontrolle.

Quelle: MG – Pressemitteilung vom 04.12.2024

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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