General Motors stellt Werke auf erneuerbare Energien um

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Daniel Krenzer
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Der US-amerikanische Autohersteller General Motors (GM) hat drei seiner Werke auf erneuerbare Energien umgestellt. Laut Pressemitteilung hat GM einen entsprechenden Abnahmevertrag von Solarstrom mit NorthStar Clean Energy abgeschlossen, der über 15 Jahre geht.

„Das Solarprojekt von NorthStar in Newport, Arkansas, wird den Strombedarf der GM-Montagewerke Lansing Delta Township und Lansing Grand River in Michigan sowie des Werks Wentzville in Missouri decken, indem es erneuerbare Energie direkt in das Netz einspeist, aus dem wir beziehen“, schreibt der Autohersteller. Das Newport-Projekt habe eine Kapazität von 180 Megawatt. NorthStar Clean Energy ist eine Einheit von CMS Energy.

Dies ist der Mitteilung zufolge der bisher größte Stromeinkauf des Unternehmens und ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ziel, bis 2040 kohlenstoffneutral zu sein. Im Jahr 2022 gab GM bekannt,  die Energiebeschaffungsvereinbarungen abgeschlossen zu haben, die erforderlich sind, um bis Ende 2025 100 Prozent der für die Versorgung aller US-Standorte benötigten Energie mit erneuerbarem Strom zu sichern. Der Standort Newport erzeugt genug Strom, um 30.000 Haushalte pro Jahr zu versorgen.

GM bezeichnet sich als Rekordabnehmer

„Durch die Erweiterung unseres Portfolios an erneuerbaren Energien machen wir einen großen Schritt nach vorn, um unseren CO2-Fußabdruck zu verringern und unsere allgemeinen Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben“, sagt Rob Threlkeld, GM Director of Global Energy Strategy. Weiterhin führte er aus: „Diese Anlage unterstützt nicht nur unsere Strategie für erneuerbare Energien, sondern zeigt auch unser Engagement für eine nachhaltige Zukunft für alle.“

General Motors habe jetzt Bezugsvereinbarungen mit 17 Kraftwerken für erneuerbare Energien in elf Bundesstaaten abgeschlossen. Damit sei GM der größte Abnehmer von Strom aus erneuerbaren Energien in der Automobilindustrie – gemessen an der Kapazität.

Nach einem Rückzug vom europäischen Markt ist General Motors aktuell dabei, wieder verstärkt Autos auch in Deutschland anzubieten – vor allem Elektroautos. Seit kurzer Zeit ist das neue E-SUV Cadillac Lyriq an mehreren deutschen Standorten erleb- und bestellbar, bis Jahresende soll die Zahl auf fünf Standorte anwachsen. Die Konzentration liegt jedoch auf dem Onlinehandel.

Quelle: General Motors – Pressemitteilung vom 15. August 2024

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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