Fisker: Kann die Deutsche Bank den Autobauer noch retten?

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Fisker

Daniel Krenzer
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Seit vergangener Woche wird die Aktie des US-amerikanischen Autobauers Fisker nicht mehr an der Börse von New York gehandelt und ist mit einer Notierung von etwa 0,02 Euro nur noch im Direkthandel erhältlich. Damit ist sie gerade einmal noch etwa 0,1 Prozent vom einstigen Höchstwert wert. Doch noch gibt das Team um Henry Fisker nicht auf, wie das Handelsblatt berichtet. Vielleicht kann demnach die Deutsche Bank noch eine Rettung des Unternehmens herbeiführen.

„Die Deutsche Bank und PJT helfen uns bei der Suche nach einer strategischen Partnerschaft“, bestätigte Fisker demnach. Bei PJT Partners handelt es sich für einen Spezialisten für Firmenübernahmen. Offenbar hofft man seitens Fisker weiterhin, durch die Übernahme durch einen renommierten Autohersteller das an sich vielversprechende Elektroauto Fisker Ocean zu einer Zukunft zu verhelfen. Gespräche mit dem japanischen Autobauer Nissan waren dem Vernehmen nach bereits vor einigen Wochen gescheitert.

Viel Euphorie, aber auch viele Fehler

Das Handelsblatt führt aus: „Wird nicht schnell ein Partner gefunden, dann endet das zweite Start-up des dänischen Autodesigners Henrik Fisker wie sein erstes: in der Pleite. Für den 60-Jährigen wäre das bitter, gilt er doch als einer der besten Autodesigner der Welt.“ Zwar habe das Unternehmen viele Dinge besser gemacht als andere Hersteller, allerdings seien auch einige gravierende Fehler unterlaufen. In einer Analyse werden im Artikel unter anderem die zu große Euphorie und zu pessimistische Annahmen genannt, aber auch Schwierigkeiten mit der Fahrzeugsoftware und dem Fahrzeug selbst. Als Beispiel werden während der Fahrt plötzlich auffliegende Motorhauben genannt.

An einigen entscheidenden Faktoren sei Fisker aber definitiv nicht selbst schuld, stellt das Handelsblatt weiterhin fest. „Scheitert Fisker also allein an hausgemachten Fehlern? Nein, sagen Beobachter. Möglich ist, dass das einst gehypte Start-up nur das bisher prominenteste Opfer einer generellen Schwäche wird: der des E-Auto-Markts“, heißt es im Artikel. Wie groß die Chance ist, dass Fisker doch noch gerettet wird, wollte ein Sprecher dem Handelsblatt nicht beantworten, aber er sagte: „Das ist alles ein bisschen traurig.“

Quelle: Handelsblatt – „Fisker will das Aus noch abwenden – und hofft auf Deutsche Bank“

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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