E-Autos in Deutschland: Fiat 500 erneut Spitze

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Wolfgang Plank
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Der Fiat 500 Elektro setzt seine Erfolgsgeschichte in Deutschland fort. Bereits in den vergangenen Monaten war das italienische City Car hierzulande mehrfach das meistverkaufte vollelektrische Fahrzeug. Auch in der neuesten Bestsellerliste des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) für Oktober steht die Kultkugel wieder auf Platz eins. Für sie entschieden sich damit erneut mehr Kunden als für jedes andere E-Auto auf dem deutschen Markt.

Das Ergebnis deckt sich weitgehend mit Daten der Unternehmensberatung Jato, wonach auf Europas E-Automarkt ein deutliches Überangebot an teuren Modellen herrscht, die Nachfrage nach kleineren und günstigeren Stromern hingegen kaum gedeckt wird. Vor allem deutsche Hersteller trimmen ihre Modelle – in aller Regel große SUV – eher auf hohe Leistung und große Reichweiten, was zusätzlich für gehobene Preise sorgt.

Laut Jato fallen rund 48 Prozent aller angebotenen E-Auto-Modelle in die Preisklasse oberhalb von 50.000 Euro. Der Anteil diese Fahrzeuge an den tatsächlichen Verkäufen beträgt allerdings lediglich 18 Prozent. Das umgekehrte Phänomen: Während Modelle bis 20.000 Euro Kaufpreis gerade mal ein Prozent des Angebots ausmachen, liegt ihr Marktanteil immerhin bei 10 Prozent.

Dementsprechend zufrieden ist Fiats Brand Direktor Roberto Debortoli. „Wir sind stolz darauf, wie gut sich der Fiat 500 Elektro im Umfeld der starken einheimischen Mitbewerber auf dem deutschen Markt behauptet“, erklärte er. „Dieser Erfolg ist eine erneute Bestätigung unserer Strategie, nachhaltige urbane Mobilität für jedermann zugänglich zu machen.“

Der Fiat 500 Elektro ist aktuell als Limousine, als Cabriolet mit elektrisch betätigtem Stoffverdeck sowie in der Karosserieversion 3+1 mit zusätzlicher hinterer Tür auf der Beifahrerseite zu haben. Je nach Modellversion stehen zwei Batteriegrößen zur Wahl: Der 42-kWh-Akku ermöglicht nach Unternehmensangaben eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern (WLTP).

Quelle: Fiat – Pressemitteilung vom 9. November 2022

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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