Citroën setzt den Berlingo unter Strom

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Citroën Kommunikation

Wolfgang Plank
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  —  Lesedauer 2 min

Citroën treibt seine Elektro-Offensive voran. Mit dem neuen ë-Berlingo bringen die Franzosen nun die rein mit Batterie angetriebene Version des seit drei Generationen erfolgreichen Hochdachkombis. Sie kommt im Herbst in den Handel. Nach dem ë-C4, dem ë-SpaceTourer sowie dem Nutzfahrzeug-Trio ë-Berlingo Kasten, ë-Jumpy und ë-Jumper präsentiert Citroën damit bereits das sechste rein-elektrische Modell.

Der ë-Berlingo wird in zwei Längen (4,40 Meter und 4,75 Meter) angeboten. Je nach Version finden bis zu sieben Personen Platz. Das Ladevolumen beträgt 775 Liter in der Kurz- sowie 1050 Liter in der Langversion. Der Zugang zum Laderaum wird durch eine separat zu öffnende Heckscheibe erleichtert. Mit 28 Ablagefächern und insgesamt 167 Liter Stauraum ist Platz für die Dinge des Alltags. Der Wendekreis beträgt 10,8 Meter. Dank einer Höhe von nur 1,90 Metern sind auch Tiefgaragen kein Problem.

Für Vortrieb sorgt ein E-Motor mit 100 kW (136 PS). Gespeist wird er aus einer im Fahrzeugboden verbauten 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 280 Kilometern (WLTP) ermöglicht. In allen drei Fahrmodi (Eco, Normal, Power) liegt die Höchstgeschwindigkeit bei Tempo 135. „Dank ausreichender Reichweite steht auch die E-Version des Berlingo für Vielseitigkeit ohne Kompromisse„, sagt Laurence Hansen, Produkt-Chefin bei Citroën. „Sie bringt ein Plus an Gelassenheit und Wohlbefinden in den Alltag.“

An einer Schnell-Ladestation kann der ë-Berlingo in knapp 30 Minuten bis zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden. An einer Wall Box (11 kW dreiphasig) dauert die Komplett-Füllung etwa fünf Stunden. Selbstverständlich ist der E-Hochdachkombi auch mit jeder Haushaltssteckdose kompatibel. Über die MyCitroën App lassen sich der Ladezustand der Batterie und die Reichweite abfragen sowie die Innenraumtemperatur vor Fahrtantritt und zeitlich versetzte Ladezeiten programmieren. Zusätzlich können über die Free2Move Services App mehr als 220.000 öffentliche Ladestationen in Europa genutzt werden. Für acht Jahre oder 160.000 Kilometer garantiert Citroën 70 Prozent der Akku-Kapazität.

Je nach Ausstattung unterstützen bis zu 18 Assistenz-Systeme den Fahrer. So verfügt der ë-Berlingo unter anderem über Spurhalte-Assistent, Toter-Winkel-Assistent, Anhängerstabilitätskontrolle, Head-up Display und Active Safety Brake. Dazu gibt es optional ein 180-Grad-Rückfahrkamera.

Quelle: Citroën – Pressemitteilung vom 23. Februar 2021

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Axel P.:

Die PSA-Geschwister gleichen sich logischerweise in den Leistungsdaten wie ein Ei dem anderen. Daher ist bei allen die Reichweite auch viel zu gering und für längere Fahrten ungeeignet. Schade.

Wolfbrecht Gösebert:

„Gelungen.“

Naja, unter dem Gesichtspunkt eines etwas verkrampften Verbrenner-Umbaus vielleicht …
Eine reine ePlattform könnte

  • auf die hohe „Schnauze“ leicht verzichten,
  • eine größere Akku-Auswahl–>ggf. Reichweite ermöglichen,
  • und schlußendlich auch den Fertigungsaufwand->VK-Preis günstiger machen!
Djebasch:

Ich hab da noch keinen Preis gesehen…
Also der Benziner Berlingo kostet ab 16000€
Ein Mehrpreis von 10000€ ist noch OK,
aber bei den letzten Preisen der anderen Modelle lag der Preis bei 38000€ absolut nicht akzeptabel außer in Kleinserie…

Tobi:

Endlich wieder mal ein eAuto fürs Volk. Leider ist die Reicheite noch etwas knapp. Es muss aber nicht immer 300 und mehr PS sein. Ein Auto zu einem Preis eines Autos. Gelungen.

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