BYD: Deutsche Bank rechnet 2025 mit 5,5 Millionen Verkäufen

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Laura Horst
Laura Horst
  —  Lesedauer 2 min

Der Autohersteller BYD blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück, in dem die Chinesen mit rund 4,27 Millionen verkauften Autos ihren Absatz um 41 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 steigern konnten. Ein Team aus Analysten der Deutschen Bank Research rechnet damit, dass BYD in diesem Jahr 5,52 Millionen Autos verkaufen wird, was ein Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 bedeuten würde.

In dem Bericht, den Deutsche Bank Research kürzlich veröffentlicht hat, geben die Analysten Verkaufsprognosen für die einzelnen Marken der BYD-Gruppe ab. Für die Marke BYD rechnen sie mit einem Plus von 29 Prozent und 5,1 Millionen Einheiten, für Denza mit einem Anstieg von 100 Prozent bei 250.000 Einheiten. Für Fang Cheng Bao geben die Analysten 160.000 Einheiten an, was einem Plus von 184 Prozent entspricht. Yangwang wird laut dem Bericht das Niveau vom Vorjahr mit 7500 Einheiten halten. Die Analysten rechnen außerdem mit 800.000 Einheiten in den Überseemärkten, was eine Steigerung von 92 Prozent bedeutet.

Die Anfang des Monats veröffentlichten Geschäftszahlen zeigen, dass BYD seine NEV-Verkäufe – also Elektroautos sowie Plug-in-Hybride – gegenüber 2023 steigern konnte. Von den 4,27 Millionen Einheiten verkaufte die Marke BYD 4,04 Millionen NEVs, was einer Steigerung um 41 Prozent entspricht. Denza blickt auf einen Absatz von gut 126.000 Einheiten zurück und verzeichnet gegenüber 2023 einen leichten Rückgang von 1,4 Prozent. Die beiden Marken Fang Cheng Bao und Yangwang werden seit November 2023 ausgeliefert. Während Fang Cheng Bao knapp 56.400 Autos verkaufte, waren es bei Yangwang etwa 7450 Einheiten. In den Überseemärkten verkaufte die BYD-Gruppe im vergangenen Jahr insgesamt gut 417.000 Einheiten, was einer Steigerung von 72 Prozent gegenüber 2023 entspricht.

Für 2025 plant BYD gleich mehrere Modelleinführungen. Am 8. Januar wurde das erste Modell der neuen Xia-Familie, das Xia MPV (Multi Purpose Vehicle), eingeführt. Später soll laut dem Bericht der Deutschen Bank Research der BYD Ocean mit dem Codenamen MK als weiteres MPV folgen. Die Analysten schätzen, dass die beiden großen Autos insgesamt 8000 Einheiten pro Monat bzw. 100.000 Einheiten im Jahr zum Absatz von BYD beitragen werden. Mit der Markteinführung des Tang L Ultra-Large SUV und der Han L Ultra-Large-Size-Limousine folgen im ersten Quartal zwei weitere Autos, die in Varianten mit leistungsstarken Elektromotoren erhältlich sein sollen.

Quelle: CnEVPost – Deutsche Bank expects BYD to sell 5.52 million cars in 2025

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Spiritogre:

Siemens hat damals seine sämtlichen B2C Sparten verkauft, was etwas völlig anderes ist. Aktueller Eigentümer von Gigaset ist z-B- VTech aus USA.

Sledge:

Als „Handyhersteller“ ist Siemens den gleichen Weg wie Nokia und Ericson gegangen.
Nokia zum Beispiel gibt es immer noch als Netzwerkausrüster, nur als „Handyhersteller“ sind sie verschwunden.

Josef:

Was mir hier fehlt in dem Bericht…es wurden 4.27 Mio Autos verkauft, aber „lediglich“ ca 1,8 Mio reine eAutos (wovon deutsche OEMs nicht mal träumen können)…der Rest waren Plugins mit sehr großem Akku.
Und wieder hat die deutsche Industrie einen Trend verpennt…es wird bald unmöglich sein einen reinen Verbrenner dort zu verkaufen.

Josef:

Hmm, was soll Siemens in der Liste…die sind sehr gesund unterwegs. Sie haben häufig die Sparte gewechselt, was sie am Leben gehalten hat…die anderen haben nichts gemacht und sind verschwunden.

Sledge:

BYD ist das neue Toyota. Nicht mehr lange, und sie werden zum größten Automobilhersteller der Welt aufsteigen. Nichts symbolisiert mehr als diese Tatsache den Umbruch innerhalb der Automobilindustrie. Es erinnert an alte Nokia, Ericson und Siemens Zeiten und was von ihnen geblieben ist.

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