Subaru will deutlich elektromobiler werden

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Michael Neißendorfer
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Subaru will bis 2030 seinen Elektroauto-Absatz auf 600.000 Einheiten hochfahren, so dass E-Autos dann 50 Prozent des globalen Verkaufsvolumens ausmachen, so der japanische Autohersteller in einer aktuellen Präsentation. Die andere Hälfte soll aus Hybridfahrzeugen bestehen. Bislang peilte Subaru einen E-Anteil von nur 40 Prozent an, und das überdies für rein elektrische Autos sowie Hybridfahrzeuge gemeinsam.

Um den Plan zu verwirklichen, will Subaru in den kommenden Jahren bis zu 1,5 Billionen Yen (etwa 9,6 Milliarden Euro) in die Elektrifizierung der Modellpalette investieren. „Die kommenden fünf Jahre bis 2028 sind eine wirklich wichtige Zeit für uns, um diese Ziele zu erreichen“, sagte Atsushi Osaki, Geschäftsführer des Unternehmens, der Nachrichtenagentur Reuters zufolge.

Aktuell hat Subaru nur ein Elektro-Modell im Angebot: Den E-SUV Solterra, der extern im Motomachi-Werk von Entwicklungspartner Toyota produziert wird, auf einer gemeinsamen Plattform mit Toyota. Doch das soll sich bald ändern: Bis Ende 2026 sollen drei neue Elektromodelle folgen, Osaki zufolge drei Crossover, vier weitere seien bis Ende 2028 in Planung. Außerdem will Subaru E-Autos künftig auch in seinen eigenen Werken bauen.

Auch Toyota, neben Volkswagen der weltweit größte Automobilhersteller, legte vor kurzem eine angepasste und ehrgeizigere Strategie vor, um auf dem globalen Markt für Elektroautos besser mithalten zu können. Subaru, zu gut einem Sechstel im Besitz von Toyota, wird wahrscheinlich um 2027 oder 2028 Produktion von Elektroautos in den Vereinigten Staaten starten, so Osaki weiter. So soll das Ziel erreicht werden, ab 2028 allein in den USA mindestens 400.000 E-Autos zu verkaufen. Konkrete Details zu den Plänen in Europa oder Deutschland sind in der Präsentation von Subaru leider nicht enthalten.

Quelle: Subaru – Mitteilung vom 02.08.2023 / Reuters – Subaru aims to have battery EVs make up half of its sales by 2030

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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