Porsche Taycan Neuauflage mit besonders potenter Option

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Porsche betont neben den reinen Elektroautos immer wieder die Notwendigkeit von e-fuels. Was allerdings kein Grund zu sein scheint, um die eigenen Stromer nicht Schritt für Schritt weiter zu entwickeln. So zuletzt geschehen beim Porsche Taycan, der entsprechende Software-Updates erfahren hat. In absehbarerer Zukunft nun auch ein Hardware-Upgrade erfahren soll. Von einer besonders performanten Version des Taycan ist dabei die Rede.

Bekanntermaßen kam der vollelektrische Taycan 2020 zunächst als Limousine auf den Markt. In diesem begründet liegen auch die beiden Karosserievarianten Cross Turismo und Sport Turismo, welche 2021 und 2022 auf die Straße gekommen sind. Mit einer komplett aktualisierten Baureihe wird zum Modelljahr 2024 gerechnet. Welches somit Ende 2023 eingeführt werden könnte, im Verkauf dann aber frühestens 2024 startet.

Erste Prototypen seien in der Nähe des Nürburgrings gesichtet worden. Dabei haben sich sowohl subtile Änderungen an Front und Heck gezeigt. Die Front- und Heckschürzen wurden überarbeitet, ebenso wie die Scheinwerfer und Rückleuchten. Auch das Raddesign scheint neu zu sein. Es ist nicht klar, ob Änderungen am Antriebsstrang geplant sind, aber eine neue Batteriechemie könnte möglicherweise zu einer größeren Reichweite oder einer höheren Entladeleistung führen – oder beides.

Die Leistung des Taycan erreicht derzeit ihren Höhepunkt mit der Turbo S-Variante, deren Leistung bei zeitweise 560 kW/ 761 PS (Launch Control) liegt. Das ist genug für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 260 km/h. Gerüchten zufolge könnte es eine neue Hochleistungsversion geben. Diese wird mit Leistungen von um die 736 kW/ 1.000 PS in Verbindung gebracht. Ob es soweit kommt wird Porsche sicherlich entsprechend kommunizieren.

Quelle: MotorAuthority – 2024 Porsche Taycan spy shots: Mid-cycle update

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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EffEll:

Eine Kopie kommt meist nicht ans Original heran. Porsche hat einen völlig anderen Ansatz gewählt, und zwar jenen, der zu der sportlichen Marke passt. Das Model S war gut in Reichweite und Beschleunigung. Alles, was mit Kurvenfahrten und Ausdauerbelastung zu tun hatte, wurde erst nachgeschärft, nachdem der Taycan erschien. Genaugenommen ist der Plaid eine Kopie der Philosophie des Taycans. Wenn hier jemand kopiert, ist es nicht Porsche. Der Taycan ist auch grundlegend anders aufgebaut als das Model S, das war aber auch von Anfang an klar. Nur weil das Model S der erste BEV Gran Tourismo war, bedeutet das nicht, das alle nachfolgenden Kopien sind. Andernfalls wären ausnahmslos alle ICE Autos nur Kopien des Benz Patentmotorwagens.

MMM:

Du hast recht, das ist vollkommen überflüssig.
Aber das ist vermutlich die Antwort auf die Frage, die Tesla mit dem Plaid gestellt hat.
Beim BEV ist es eben relativ „günstig“, Leistung zu generieren, die damit mehr Id**** zugänglich ist, die in der Verbrennerwelt niemals Zugriff darauf gehabt hätten.

MMM:

?
Ich glaube, du brauchst eine (neue) Brille und einiges mehr.

Skodafahrer:

In Deutschland werden schwerpunktmäßig Luxusautos gebaut. Autos, die nur das bieten, was man wirklich braucht, kommen von Dacia. Diese Fahrzeuge werden dann in Rumänien oder in Marokko gebaut, wo die Lohnkosten nur einen Bruchteil der deutschen betragen.
Der Vorteil vom Taycan ist sein niedriger Verbrauch bei langsamer Fahrweise, man braucht damit keinen extra Sportwagen für das Wochenende mehr.

panib:

1000 PS. Nun denn, auch die Porsche-Fritzen haben sich nun endgültig decouvriert und liefern eine neue Definition von Umwelt- und Klimaschutz. Kotz.

Kurt Geis:

Zu Käfer-Zeiten war das ok und sinnvoll. Aber schon ab Golf-Zeiten nahm man dann stärkere Veränderungen vor von Fahrzeuggeneration zu Fahrzeuggeneration. Muss in heutigen „schnelllebigen“ Zeiten und bei Riesenmodellangebot am Markt wohl auch so sein – von wenigen Kultmodellen (Porsche 911,..) abgesehen.

Smartino:

Ja, es ist eine gelungene Kopie des Model S.

Peter Bigge von Berlin:

Es gab einmal den Witz über Porsche, dass teuerste Ersatzteil sei die Motorhaube, weil Porsche bei seinen 911 von Modelljahrgang zu Modelljahrgang eine neue Hsube spendierte.
Beim Käfer hats auch geklappt, der über Jahrzehnte stetig geupgrated wurde, bis es irgendwann 20 Millionen waren.
Lieber ein Auto im Detail verbessern, als immer neue Modelle auf den Markt werfen.

David:

Ein Facelift zur Mitte der Laufzeit ist üblich und scheint ja optisch nicht besonders groß auszufallen. Aber technisch soll sich in der Tat etwas tun. Man hört von 50 km mehr Reichweite. Und besonders scheint eine Hochleistungsversion für die Rennstrecke in Planung. Eigentlich ist der Taycan ja eine sehr sportliche Limousine, wo man 2 m Gegenstände durchladen kann. Auch sitzt man zu viert sehr vernünftig. Aber tatsächlich verführt die Fahrerposition, die wie im 911 ist, dazu, mit diesem Wagen auf den Track zu gehen. Und das geht. Ich habe es selber in Hockenheim erfahren dürfen.

Sebastian Henßler:

Danke wurde ergänzt und auch die Höchstgeschwindigkeit angepasst…

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