Mokka GSE: Opel wird wieder sportlicher

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Stefan Grundhoff
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Opel wagt sich wieder aufs sportliche Parkett. Mit dem Mokka GSE wollen die Rüsselsheimer an die hauseigene Tradition sportlicher Modelle anknüpfen. Genau so wünschen sich die Opel-Fans ihre Marke. Der Mokka ist eines der Kernmodelle im Produktangebot des deutschen Stellantis-Ablegers mit dem Blitz. Emotionale oder gar sportliche Fahrzeuge wie einst suchte man in den vergangenen Jahren jedoch vergeblich, denn Opel musste sich aus Kostengründen auf Brot- und Buttermodelle beschränken. Der elektrische Opel Mokka GSE zeigt, dass es auch anders geht und wahrscheinlich ist das automobile Heißgetränk mit dem Sportabzeichen der beste Opel seit langer Zeit.

Optisch wurde der 4,15 Meter lange Mokka GSE entsprechend nachgeschärft, denn 20-Zöller, Schweller und Grilleinsätze im Rallye-Look verbreiten zusammen mit gelben Bremssätteln vorn und einer schwarzen Motorhaube beinahe Motorsportgefühle wie im eigenen Rallyepokal. Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor an der Vorderachse, der 206 kW / 280 PS und ein maximales Drehmoment von 345 Nm leistet. Mit einem Leergewicht von knapp 1,6 Tonnen ist der Mokka GSE kein wilder Kraftmeier, aber immerhin schafft das Elektroauto im Sportmodus 200 km/h Spitze und spurtet aus dem Stand in 5,9 Sekunden auf Tempo 100.

Leider sorgt der nur 54 kWh große Akku im Unterboden für eine maximale Normreichweite von gerade einmal 334 Kilometern. Wer es flott angehen lässt oder bei kühlen Temperaturen unterwegs ist, muss sich auf ein schnelles Nachladen einstellen, das mit maximal 100 Kilowatt an einem Schnelllader nicht wirklich auf der Höhe der Zeit ist.

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Dass die elektrische Leistung auch auf die Fahrbahn kommt, dafür sorgen nicht nur ein Torsen-Sperrdifferenzial an der Vorderachse, sondern auch Michelin-Pilot-Sportreifen im Format 225/40 R20. Fahrwerk, Lenkung, Bremsen und Hochvolt-Komponenten wurden an die erhöhte Motorleistung angepasst. Innen bietet der sportliche Elektro-SUV, der seine Premiere auf der IAA in München Mitte September feiert, Sportsitze, Alcantara-Details und ein personalisierbares Infodisplay.

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Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

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