IONITY: „E-Mobilität gewinnt an Fahrt“

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IONITY

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Noch vor dem Covid-19 Lockdown im April 2020 machte IONITY, das High Power Charging Netzwerk von BMW, Mercedes-Benz, Ford, VW, Audi, Porsche und Hyundai, mit negativen Schlagzeilen von sich hören. Anlass war die Ankündigung des Schnellladenetzwerkes, den Preis pro Kilowattstunde für einen Teil der Kunden auf 79 Cent anzuheben. Und zwar nur für Ad-hoc-Lader, E-Auto-Fahrer, die als Direktkunde spontan Zwischenladen wollen ohne einen Vertrag mit einem der Mobilitätsdienstleister von IONITY geschlossen zu haben. Trotz all dieser Aufschreie scheint das IONITY-Ladenetz gefragter denn je.

Dies lässt zumindest eine Pressemitteilung von Ende Oktober 2020 vermuten. Dieser kann man entnehmen, dass das High Power Charging Netzwerk in den letzten Monaten einen Anstieg der Nutzung seiner Schnellladeparks, insbesondere nach der ersten Lockdown-Phase, die im April 2020 begann, verzeichnen kann. So habe aus deren Sicht die andauernde Pandemie zu einer Änderung des Reiseverhaltens in Europa geführt und dem E-Mobilitätssektor geholfen, weiter an Fahrt zu gewinnen. Zurückzuführen sei dies auf unterschiedliche Faktoren:

● Personen, die bereits ein Elektrofahrzeug besitzen, nutzen dieses häufiger.
● Es gibt eine hohe Nachfrage in Bezug auf nachhaltige Mobilität, um emissionsfrei und klimaneutral reisen zu können.
● Öffentliche Verkehrsmittel wie Züge, Flugzeuge und Busse scheinen während der Pandemie nicht mehr die sicherste Art der Fortbewegung zu sein.
Mehr und mehr Länder fördern den Kauf von Elektrofahrzeugen durch staatliche Subventionen.

Dabei stellt das Unternehmen fest, dass die eigenen Beobachtungen von Region zu Region variieren mögen. Jedoch sei die Menge an Kilowattstunden, die europaweit an den IONITY-Ladestationen geladen wurde, ein Beweis für den wachsenden Trend Richtung Elektromobilität. Bereits vor der Corona-Pandemie stieg die Anzahl der Ladevorgänge, hat nach der ersten Lockdown-Phase aber noch einmal einen gewaltigen Sprung gemacht.

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Quelle: IONITY – Pressemitteilung vom 29. Oktober 2020

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Johannes Lackner:

Für all jene, bei denen Geld keine Rolle spielt, gilt selbstverständlich „Laden bei Ionity was das Zeug hält“! Ist doch völlig egal, wenn man für 100 km Autobahn ca. € 16,- verbraucht. Diese Fahrer haben meist auch noch ein oder zwei „Verbrenner-Cabrios“ zu Hause, die nur bei Schönwetter ausgefahren werden und mit ihren 400 PS auch so an die 16 Liter auf 100 km Schlürfen, sind doch alles nur Peanuts. Darum @DAVID und @IchAuchMal genießt euren verdienten, oder auch unverdienten, Reichtum und verschont uns „Normalos“ mit euren miesen Kommentaren!

Norbert Seebach:

IONITY- ist für mich für alle Zeiten durch. Dieses Raubrittertum gehört staatlich sanktioniert! Eine glatte Unverschämt ist für mich auch jedes Preismodell auf Basis einer Grundgebühr. Man stelle sich sowas mal an der regulären Tanke vor …oder beim Bäcker, Metzger, Supermarkt. Aber der Staat macht es ja bsw. mit seiner EEG-Novelle vor: EEG-Abgabe auf den selbst erzeugten und selbst genutzten PV-STROM -gehts noch? Warum nicht noch Mehrwertsteuer kassieren für das Gemüse aus dem eigenen Garten? So wird es nichts mit Energiewende und Klimaschutz. An unzähligen Stellen ist erkennbar, das die gegenwärtige Regierung, namentlich das Wirtschaftsministerium unter Altmeier, daran auch nicht das geringste Interesse hat!

Ralph_aus_Berlin:

@IchAuchMal und @David
Befürworter von Ionity-Preisen, welche andere als Geizkrägen o.ä. bezeichnen, sind in meinen Augen Mitarbeiter von Ionity. Die Preise sind jenseits von gut und böse.
Ich verweigere Ionity und das bleibt so, bis die Preise wieder normal sind.

Markus Doessegger:

@IchAuchMal :
Kann ich bei Ionity auch in USA, Kanada, China und Japan laden ?
Ich meine, wenn ich die nächste Weltumrundung mache, dann wäre das schon ein Vorteil, meinen Sie nicht ?

Markus Doessegger:

@David :
Ich wusste nicht, dass es bei den Ionity Ladesäulen gratis Lachs, Crevetten, Kaviar und Trüffelbrötchen gibt und dazu noch einen Dom Pérignon ? Was sind die Anderen Alle nur für Assis.
Ich bin schon froh weigert sich mein Assi Pack Model 3 an einer Promi Ladesäule Strom entgegen zu nehmen.

IchAuchMal:

ich finde die Tarif bei Ionity OK – ich lade sowieso fast immer zu Hause an der PV-Anlage und wenn ich unterwegs bin möchte ich einen freien, schnellen Lader haben.
Ionity hat ihn.
Die Geizkragen können gerne weiter fahren und die Tesla-Freunde dürfen einen SUC irgendwo 100km weiter suchen.

Ionity macht es richtig!

Malte:

Im Juli gab es JuicePass unlimited.
Wahrscheinlich haben einige hundert Heavy User diese Spitze verursacht – bezahlt hat Enel.

KaiGo:

Die Ionity Preise sind zu teuer. Da sind sich glaube ich alle einig. EnBW ist das beste Beispiel, dass es besser geht. Als ADAC Mitglied (soll ja doch so einige In Deutschland geben), 39ct/kWh ohne Grundgebühr.

Woran der Zuwachs dann liegt? Neue Modelle der Joint Venture Partner vielleicht? Wenn ich mich recht erinnere bekommen durch z. B. Audi und ID3 Käufer die Grundgebühr für den Tarif des Herstellers im ersten Jahr oder so geschenkt. Dann ist es natürlich egal. Kann man auch an Ionity laden.

David:

Ich lach mich immer schlapp über diese Ionity-Verweigerer. Vielfahrer sind das meist nicht, sonst hätten sie eine Karte mit der das Laden dort deutlich weniger kosten würde. Ionity lacht sich offenbar auch schlapp über die, denn wie man sieht, leben Sie mit dem neuen Preismodell bestens. Das finde ich deshalb ein bisschen schade, weil ich auf den wenigen Langstrecken dort gerne Strom aufnehmen möchte ohne dass die Gefahr besteht, dass die Ladesäule belegt ist.

Für mich ist am gruseligsten diese deutsche Aldi Mentalität, dass alles quasi nichts kosten darf. Hatte neulich beim Laden eine Familie getroffen, die ihren Tesla am Supercharger auflud, dazu gab es zermatschte Brote mit dick Butter bei 25° C aus einer Kunststoffbox, Kaffee aus einer Thermoskanne und Wasser aus Plastikflaschen. Der Mülleimer war voll, aber das kümmerte die Familie nicht, wurde halt alles daneben gelegt. Anschließend pinkelt man wild in die Botanik.

Marc:

glaube nur jener Statistik die du selber gefälscht hast.
keine kW Angabe… ja ne ist klar.
keine Angabe wieviel davon ad hoc oder wieviel von den mitverkauften, teilweise kostenfreien Neuwagentarifen ist.

die Grafik ist ohne Aussage und wertlos.

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