Dongfeng betritt mit Edelmarke Voyah den europäischen Markt

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Voyah

Daniel Krenzer
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Der Markteintritt der Dongfeng-Edelmarke Voyah steht in den Märkten in Spanien und Portugal bevor, berichtet das Branchenportal Gasgoo. Demnach hat als Auftakt dafür zuletzt eine chinesische Delegation unter der Führung von Sergio Ribeiro, seines Zeichens Geschäftsführer der portugiesischen Holding-Firma Salvador Caetano, das Land besucht.

Lu Fang, Geschäftsführer von Voyah, habe dies auf seinen Social-Media-Kanälen berichtet. Dabei kündigte er an, dass sowohl der Van Dream als auch der SUV Free auf den spanischen und portugiesischen Markt kommen sollen – und das noch in diesem Jahr. Beim Voyah Free handelt es sich um ein E-SUV, das für dieses Jahr auch noch auf dem deutschen Markt erwartet wird. Der Voyah Dream hingegen ist ein luxuriöser Familien-Van mit außerordentlich markanter Front.

Im vergangenen Sommer feierte der Voyah Free in Norwegen Premiere und sollte damit den Weg für den Markteintritt der Marke in Europa ebnen. In Norwegen tendiert die Zahl der Elektroautos an den Gesamtzulassungen zunehmend gegen 100 Prozent – vor allem, weil dies politisch so gewollt ist und ab 2025 keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden dürfen.

Auch in der Schweiz und Finnland ist Voyah inzwischen als Marke präsent, nun sollen weitere europäische Länder folgen. In diesem Jahr sollen neben dem deutschen Markt auch unter anderem diejenigen in Frankreich und Italien betreten werden – ein „nachhaltiger Vorstoß in das Herz des europäischen Automobilmarktes“, wie es Gasgoo schreibt. Im vergangenen Jahr hat Voyah etwas mehr als das gesteckte Ziel von 50.000 Fahrzeugen abgesetzt, In diesem Jahr soll der Wert bereits verdoppelt werden, wozu die neu erschlossenen Märkte ihren Anteil beitragen sollen.

Im Herbst hatte der chinesische Mutterkonzern Dongfeng mit „eπ“ zudem eine neue Submarke speziell für Elektroautos ins Leben gerufen. Mit seiner Fahrzeugpalette will das Unternehmen bereits in diesem Jahr komplett auf elektrische Antriebe umgestiegen sein. Dongfeng ist einer der „Big Four“-Staatskonzerne der chinesischen Automobilindustrie und der zweitgrößte Autohersteller des Landes. Der Mischkonzern produziert eigene Modelle sowie Joint-Venture-Marken wie Citroën, Honda, Kia und Nissan. Bislang setzte Dongfeng allerdings hauptsächlich auf Verbrenner.

Quelle: Gasgoo – „VOYAH to expand into Southern Europe with upcoming entry into Spain, Portugal“

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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Spiritogre:

Mercedes war immer schon Premium. Allerdings haben sich einige Leute früher gerne Gebrauchte gekauft. So zu der Zeit, wo jeder noch selbst dran schrauben konnte und es eben auch die kleine Fachwerkstatt tat und nicht zwangsweise der richtige Mercedes Service.Deswegen hatten auch normale Leute dann einen. War halt aber eben auch zehn Jahre alt.

Ich erinnere mich als ich klein war, irgendwann in den 80ern, mein Vater wollte einen Kombi kaufen und mehrere Bekannte hatten ihm erzählt, er soll bei Mercedes schauen. Wir hatten damals übrigens einen Ford Taunus Kombi. Wir sind dann extra nach Hamburg zu einem sehr großem Händler gegangen und haben geschaut. Das Ende vom Lied, mein Vater hat sich dann einen Passat geholt, wenn ich bei Wikipedia schaue würde ich sagen so ein Mittelding aus B2 und B3,. Die waren damals sehr populär und fuhren Ende 80er, Anfang 90er überall bei uns rum. Der war damals das „Luxusmodell“ mit extra starker Federung für mehr Zuladung. Aber eben noch eine ganze Ecke günstiger als so ein Mercedes Kombi.

Erst der „Elch“ sprich die A Klasse hat Mercedes dann auch bei weniger „gut betuchten“ Leuten populärer gemacht. Und die C Klasse war dann gerne mal das „Rentnerauto“.

Martin:

Wenn Mercedes in Zukunft nur noch „Premium“ anbieten will mit „Entry Luxury“ als Einstieg, kann das doch nur bedeuten, dass die „einfachen“ Menschen mit überschaubarem Einkommen am Aussterben sind. Also das kommende 0,xx%-Segment!
Ich muss nachher gleich mal den Kontostand checken, vielleicht habe ich vorne ein paar Ziffern übersehen? *lach*
Dann renn ich natürlich auch sofort* los, um mir ein standesgemäßes BEV zu gönnen, versprochen!

*Nicht, dass ich in der Schlange hinten stehe, und keines mehr abbekomme…

Mr.Hu:

Viel zu früh. Die Chinesen müssen erstmal mir guten, bezahlbaren Fahrzeugen punkten, genau wie es auch die Japaner und Koreaner gemacht haben. MG sehe ich da auf einem guten Weg.
Und dann gibt es Fahrzeuge wie den Ora Funky Cat, einen Kleinwagen, der mit etwas Chichi fast 50k kostet. Sorry, so gewinnt man keine Kunden, erst recht nicht wenn es kein anständiges Servicenetz gibt.

egon_meier:

noch so ein Chinese, der das 0,xx%-Segment bevölkert??

Ganz ernsthaft: In China ist der Wettbewerb im BEV-Segment brutal und viele Hersteller verlieren mit jedem Fzg bares Geld.
Die glauben dann, dass man in Europa noch genug Dummköpfe findet, die zweit- und drittklassige BEV mit dürrem Servicenetz kaufen?

Echt .. das tun die die Chinesen und die dep***ten Europäer. Einige zumindest.

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