Cadillac: Luxus-Elektro-SUV Vistiq nun auch in Europa bestellbar

Cover Image for Cadillac: Luxus-Elektro-SUV Vistiq nun auch in Europa bestellbar
Copyright ©

Der Vistiq soll auch in Europa für mehr Sichtbarkeit sorgen / Cadillac

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Mit dem Marktstart des vollelektrischen Vistiq und der Eröffnung seines ersten Stores in Schweden – dem Cadillac City Stockholm – betritt Cadillac offiziell die nächste Stufe seiner europäischen Expansion. Der Vistiq erweitert das Portfolio um einen vollelektrischen Luxus-Siebensitzer mit drei Sitzreihen und soll, so der Hersteller in seiner Mitteilung, Maßstäbe setzen in den Bereichen Design, Technologie und Alltagstauglichkeit.

„Schweden ist Vorreiter bei der Elektrifizierung und teilt unsere Vision für eine nachhaltigere Zukunft, was Stockholm zum idealen Standort für unser europäisches Debüt macht“, sagt Pere Brugal, President und Managing Director von General Motors Europe. „Der Vistiq definiert das Konzept des Drei-Reihen-SUVs neu: markantes Cadillac-Design, First-Class-Komfort in jeder Sitzreihe und die Agilität eines deutlich kompakteren Fahrzeugs. Eine überzeugende Mischung aus Luxus, Leistung und Vielseitigkeit. Mit dem Vistiq erweitern wir die Auswahl für unsere EV-Kunden, denn wahrer Luxus bedeutet, Optionen zu haben, die zum eigenen Lebensstil passen.“

Der Vistiq kombiniere dank seines Dual-Motor-Allradantriebs, der 452 kW (615 PS) und 880 Nm Drehmoment liefert, starke Leistung mit Laufruhe. Von 0 auf 100 km/h geht es in etwa 3,7 Sekunden und weiter bis zu 210 km/h, die WLTP-Reichweite aus der 91 kWh fassenden Batterie gibt Cadillac mit bis zu 460 km an, die Schnellladezeit auf 80 Prozent mit 45 Minuten. Die adaptive Luftfederung passt sich automatisch an verschiedene Fahrsituationen an und soll optimalen Fahrkomfort sowie ausgezeichnete Straßenlage ermöglichen – egal auf welchem Terrain. Der 5,2 Meter lange, 2 Meter breite und 1,78 Meter hohe, leer 2,9 Tonnen schwere Elektro-Koloss darf eine Anhängelast von 2000 kg ziehen.

Zusätzlich ist der Vistiq mit einer Vielzahl fortschrittlicher Fahrassistenzsysteme ausgestattet, die Vertrauen schaffen und für mehr Gelassenheit am Steuer sorgen sollen – darunter automatisches Notfallbremsen vorne und hinten sowie bei drohenden Seitenaufprällen. Das Night Vision System nutzt Infrarotsensoren, um Fußgänger und Tiere außerhalb der Scheinwerferreichweite zu erkennen und soll so mehr Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen bieten. Die HD Surround Vision bietet durch vier integrierte Kameras eine 360-Grad-Vogelperspektive der Fahrzeugumgebung – dies unterstützt neben dem dank aktiver Hinterradlenkung vergleichsweise kleinen Wendekreis von 12 Metern das Manövrieren im engeren Umfeld.

e-auto-cadillac-vistiq-cockpit
Cadillac

Der Vistiq wird zunächst in Cadillacs vier wichtigsten europäischen Märkten eingeführt: Deutschland, Frankreich, Schweden und der Schweiz. Bestellbar ist das Luxus-SUV bereits, erste Kundenauslieferungen sind für kommenden September geplant. Zum Verkaufsstart wird der neue Cadillac Vistiq in Deutschland in den beiden hochwertigen Ausstattungslinien Luxury und Premium Luxury verfügbar sein. Das Luxury Modell startet bei 99.640 Euro, während das Premium Luxury Modell für 110.503 Euro angeboten wird.

e-auto-cadillac-vistiq
Cadillac

Quelle: Cadillac – Pressemitteilung vom 28.05.2025

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Kommentare (Wird geladen...)

Ähnliche Artikel

Cover Image for Experte: Warum Wasserstoff und E-Fuels ins Abseits geraten

Experte: Warum Wasserstoff und E-Fuels ins Abseits geraten

Sebastian Henßler  —  

Michael Jost kritisiert Technologieoffenheit als Ausrede: Wer alle Wege offenhält, geht keinen konsequent – nur das Elektroauto führt zur Klimaneutralität.

Cover Image for So fährt sich der Volvo EX30 Cross Country

So fährt sich der Volvo EX30 Cross Country

Sebastian Henßler  —  

Volvo EX30 Cross Country bleibt ein City-Stromer, wirkt stabiler und vielseitiger. Offroad-Design, solide Reichweite und starke Ladeleistung runden ihn ab.

Cover Image for Diese 7 E-Autos werden in der Realität besonders sparsam bewegt

Diese 7 E-Autos werden in der Realität besonders sparsam bewegt

Daniel Krenzer  —  

WLTP- und Testverbräuche hin oder her: Das sind die sparsamsten E-Autos, wenn man auf ihren realen alltäglichen Einsatz schaut.

Cover Image for Regierung gibt Details zu neuer E-Auto-Förderung bekannt

Regierung gibt Details zu neuer E-Auto-Förderung bekannt

Daniel Krenzer  —  

Nun steht fest, bis zu welchem Haushaltseinkommen die neue E-Auto-Förderung genutzt werden könnte. Es geht dabei nicht nur um E-Autos.

Cover Image for Warum Biokraftstoffe kein Schlupfloch für Verbrenner sein dürfen

Warum Biokraftstoffe kein Schlupfloch für Verbrenner sein dürfen

Michael Neißendorfer  —  

Die Automobil- und Kraftstoffindustrie wollen mit Biokraftstoffen Verbrenner am Leben erhalten. Allerdings gibt es nicht genügend des Treibstoffs.

Cover Image for Wie Opel den GSE Elektro-Rally-Cup noch attraktiver machen will

Wie Opel den GSE Elektro-Rally-Cup noch attraktiver machen will

Michael Neißendorfer  —  

Mit vielen Neuerungen, einem stärkeren Auto und einem internationaleren Terminkalender geht der ADAC Opel GSE Rally Cup in der Saison 2026 an den Start.