Vier von zehn würden ein Elektroauto kaufen

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Kia

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Die Elektromobilität wird mehrheitsfähig: Wie eine im Auftrag des Autoherstellers Kia durchgeführte neue repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Innofact zeigt, würde sich schon fast jeder zweite Autofahrer (41,3 Prozent der Befragten) beim nächsten Autokauf für ein Elektro– oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeug entscheiden. Weitere 7,2 Prozent bevorzugen andere Hybridantriebe ohne Stecker. Nur noch die Hälfte (51,5 Prozent) würde einen nicht elektrifizierten Benziner oder Diesel kaufen. Für die Studie wurden Ende November mehr als 1000 Autofahrerinnen und -fahrer aus ganz Deutschland online befragt.

Das Interesse an aufladbaren Fahrzeugen ist damit deutlich größer als deren aktueller Marktanteil. In Deutschland besaß 2021 nur jeder vierte Neuwagen einen Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb. Bei Kia entfiel im vergangenen Jahr bereits rund ein Drittel des Absatzes auf die insgesamt sieben Steckermodelle der Marke. Wie die Studie zeigt, dürfte vor allem die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen stark steigen: Fast jeder vierte Befragte (23,7 Prozent) möchte, dass sein nächstes Auto ausschließlich mit Strom betrieben wird. Besonders wichtig ist das den Jüngeren (18- bis 29-Jährige: 27,5 Prozent; 30- bis 39-Jährige: 25,8 Prozent). Und vieles spricht dafür, dass die Zahl der E-Auto-Fans weiter wachsen wird. Denn 61 Prozent der Befragten sind bisher noch nie ein Elektroauto gefahren oder darin mitgefahren – die allermeisten von ihnen (79,6 Prozent) würden es aber gern mal ausprobieren.

Elektroauto-Kauf-Umfrage-Studie-Grafik
Kia

Der Anteil derer, die die E-Mobilität grundsätzlich skeptisch sehen, ist entsprechend gering: Nur 18,7 Prozent beantworten die Frage „Was spricht für Elektrofahrzeuge?“ mit „gar nichts“. Und bei den Jüngeren ist diese ablehnende Haltung noch seltener zu finden (18- bis 29-Jährige: 8,7 Prozent; 30- bis 39-Jährige: 13,7 Prozent). Die häufigste Antwort auf die Frage nach den Vorzügen ist, dass Elektroautos nachhaltig sind (49,6 Prozent). Fast genauso oft wird auf den ganz praktischen Vorteil hingewiesen, dass man zu Hause „tanken“ kann (44,7 Prozent). Auch dass Stromer vor allem im Stadtverkehr sehr leise sind, wird von vielen Befragten geschätzt (35,9 Prozent).

Quelle: Kia – Pressemitteilung vom 07.01.2022

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Schäfer:

Übermut tut selten gut…
https://www.youtube.com/watch?v=uWoe3DOPEYQ

Wolfbrecht Gösebert:

„… ein Gasherd verbrennt das Gas bei 1000-1300 Grad und der Gasmotor bei um die 2200 Grad! Nun habe ich gelernt, je heißer etwas verbrannt wird um so sauberer ist die Verbrennung.“

Fein … jetzt mußt Du – neben Deiner Feigheit zur Antwort auf die Garagenfrage – ja nur noch einsehen, dass bei höheren Temperaturen die Menge an klimaschädlichen und giftigen Abgasen bei (Bio)CNG-Verbrennung zunimmt!
Und vielleicht merkst Du ja auch irgendwann, dass trotz einer möglichen, bilanziellen CO2-Neutralität eines Nischenprodukts die Umwelt-giftigen Stinker-CNG-Verbrenner zu Recht keine Zukunft haben werden.
Und das ist auch gut so.

Birger:

Ergänzung zur Verbrennung der Kohle im Kohlekraftwerk für dein E Auto! Die Temperatur beträgt da 1300 Grad und liegt unter der des CNG Motors und verbrennt somit schlechter und schmutziger! Vielen Danke :) oder lieber im Strahlungsmodus?

Birger:

Übrigens, ein Gasherd verbrennt das Gas bei 1000-1300 Grad und der Gasmotor bei um die 2200 Grad! Nun habe ich gelernt, je heißer etwas verbrannt wird um so sauberer ist die Verbrennung. Nur mal so!

Birger:

Nur wenn Du die Auspuffabgase von dem Strom aus der Steckdose für dein E Auto aus dem Kohlekraftwerk mit in deine Garage einflößt! Ich glaube dann liegst Du schneller am Boden! Was für Vergleiche ziehst Du bloß? Übrigens, was ist bei einer Verbrennung von einem Gasherd anders als bei einem Gasmotor? Erkläre mal bitte :)!

Wolfbrecht Gösebert:

„Es sollten nur noch E-Autos unter 40.000 Euro brutto gefördert werden, keine PHEVs oder E-SUVs

Würde ich für auch 2023 hoffen, bin mir jetzt aber nach Wissings Salto rückwärts nicht mehr sicher …

Wolfbrecht Gösebert:

„Übrigens haben Sie Recht, natürlich kommen kleine Mengen CO2 aus meinem Auspuff, …“

Der Versuch, sich hinter CO2 zu verstecken interessiert hier i.d.Z. mit dem Nischenprodukt BioCNG nicht, stattdessen sind es CO (hochgiftig!), NOx- und Schwefelverbindungen, die zudem noch klimaschädlich und ggf. auch tödlich sind!

„Die Frage ist eigentlich mit dem Gasherd in der Küche beantwortet, oder?“

Natürlich nicht – und das weißt Du auch!

Sorry, aber Du bist halt schlichtweg zu feige, die Dir schon mehrfach gestellte Frage hier zu beantworten:

Du möchtest Dich in geschlossener Garage neben einen laufenden BioCNG-Verbrenner stellen und uns nach einiger Zeit sagen, wie es Dir geht?

Matthias Geiger:

Ja die E-Autos kommen immer mehr an. Ich selbst fahre seit 8/2018 ein E-Auto. Jedoch ist das Thema bei der Infrastruktur noch nicht angekommen und die Ladestrompreise der EVU’s überbieten sich derzeit. Mit bis u 79 ct/kWh wird das nichts. Nicht jeder will und kann einen 100.000 Euro teuren E-SUV’s kaufen, oder nur 10.000 km p.a. fahren um akzeptable Leasingraten zu erreichen.
Mit der Politik der alten Regierung wurde das E-Auto in Richtung Geschäftswagen und Zweitwagen gedrängt, also für die die es sich leisten können. Ich hoffe, dass die Ampel es besser macht ?!
Es sollten nur noch E-Autos unter 40.000 Euro brutto gefördert werden, keine PHEV’s oder E-SUV’s

Birger:

Wenn in der Welt Atomkraft keine Rolle mehr spielt, frage ich mich warum über 1000 Atomkraftwerke in Planung sind? Grade Frankreich ist der Treiber, der die Atomkraft wieder in der EU zum Leben erwecken will und Deutschland eben das fossile Erdgas grün macht! Alles nur für die Stromgewinnung, weil die EU ja nur noch alles aus Strom haben möchte. E Autos, Wärmepumpenheizungen, obwohl diese grade dann ineffizient wird, wenn diese am meisten gebraucht wird, bei kalten Temperaturen!

Mir sagt man auch immer grade in diesem Forum, der direkte Weg ist der Beste. Also Strom erzeugen und verbrauchen! Warum nimmt man also Gas, verbrennt es zu Strom und lädt dann das E Auto? Warum kann ich mein BioCNG nicht gleich in mein Auto tanken und dann fahren und verbrennen? Da ist schon mal eine Kette mit Verlust weniger, oder?

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