Start für französisches Flaggschiff DS 9

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DS Automobiles

Wolfgang Plank
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  —  Lesedauer 2 min

Mit dem neuen DS 9 will die französische Premium-Marke das D-Segment erobern. Der knapp fünf Meter lange Wagen im Stil eines Fastback setzt auf Pariser Raffinesse und ist ab sofort bestellbar. Neben einem Benzinmotor mit 165 kW (225 PS) wird der DS 9 mit verschiedenen Plug-in-Hybrid-Antrieben ausgestattet, teilt das Unternehmen mit. Zum Bestellstart ist der DS 9 E-Tense mit 165 kW (225 PS) Systemleistung verfügbar, die sich aus einem Benzinmotor mit 133 kW (180 PS) und einem Elektromotor vorne mit 81 kW (110 PS) ergibt. Mit einer rein elektrischen Reichweite gibt DS mit 48 Kilometern (WLTP) an. Noch in diesem Jahr werden zwei weitere leistungsstarke Plug-in-Hybride mit höherer elektrischer Reichweite und Allradantrieb das Angebot ergänzen.

Nach dem DS 7 Crossback und dem DS 3 Crossback soll die große Limousine das Angebot nach oben erweiternder Pariser Premium-Marke nach oben. „Wir freuen uns, dass wir in Deutschland nun die Bestellungen für unser neues Flaggschiff aus Paris öffnen können und damit in ein neues Segment vordringen„, sagt DS-Geschäftsführer Lukas Dohle. „Mit insgesamt drei Plug-in-Hybrid-Antrieben wird bereits heute der Schwerpunkt auf die E-Tense Versionen gelegt.“ Die Kombination aus technischem Know-how, Liebe zum Detail und französischer Handwerkskunst machten den DS 9 einzigartig und grenzten ihn klar von der Konkurrenz ab.

Mit der Kombination aus schlanker Linienführung und Fließheck gehe der DS 9 neue Wege. Darüber hinaus übernehme er zahlreiche Designmerkmale von DS Automobiles, unter anderem die Frontpartie und den Kühlergrill mit den DS Wings. Wie aus einer Mitteilung von DS hervorgeht, ziert die aus dem DS 7 Crossback bekannte Guillochierung „Clous de Paris“ erstmals auch die Motorhaube. Im Innenraum herrschen edle Materialien vor. Liebe zum Detail werde durch das mit Nappa-Leder bezogene Armaturenbrett oder die Sitze mit Bracelet-Finish unterstrichen. Dazu kämen Dekorelemente in Kristallglas.

Der DS 9 stehe für hohen Sitzkomfort auf Vorder- und Rücksitzen, heißt es. Dabei veranschauliche „DS Lounge“ die hohe Expertise von DS Automobiles auf diesem Gebiet. Gemeinsam mit der kamerabasierten aktiven Federung „DS Active Scan Suspension“ setzten die klimatisierten Sitze mit Massage-Funktion Maßstäbe in puncto Komfort.

Zum Bestellstart wird der DS 9 in Deutschland in zwei Ausstattungsniveaus angeboten, die beide über eine umfangreiche Serienausstattung verfügen. Sowohl die Version „Rivoli+“ als auch die Version „Performance Line+“ beinhalten unter anderem eine Zweizonen-Klimaautomatik, ein digitales Kombiinstrument mit 12-Zoll-Touchscreen, beheizbare Fahrer- und Beifahrersitze sowie zahlreiche Fahrassistenzsysteme. Die Preise starten bei 47.550 Euro für den Benziner und bei 52.810 Euro für die Plug-in-Hybrid-Version.

Quelle: DS – Pressemitteilung vom 10. März 2021

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Horst Kentu:

Wie man hört, werden aber auch die Reinelektrischen zumindest von einigen Leasinganbietern als „toxisch“ bezeichnet.
Die Preise beim Weiterverkauf der dann drei bis vier Jahre alten BEVs sind heute teils schwer zu kalkulieren. Dies allein schon wegen der absehbaren rapiden technischen Weiterentwicklung in den kommenden Jahren.

Anonymous:

Wohin soll der verkauft werden?
Nach Deutschland dann wohl eher nicht – oder dann auch für die Gebrauchtwagenhalde
Ich bin gespannt wie sich bei diesen ganzen „neuen“ Plugins die Leasing Preise entwickeln werden, wenn auch hier der lukrative Weiterverkauf nach dem Leasing ungewiss sein wird.

Wolfbrecht Gösebert:

Aus dem Artikel (in merkwürdiger Formulierung …):

„Mit einer rein elektrischen Reichweite gibt DS mit 48 Kilometern (WLTP) an.“

Dazu aus Bundesfinanzministerium .de

»Ab dem Jahr 2022 muss die (rein elektrisch betriebene) Mindestreichweite der geförderten Hybrid-Fahrzeuge 60 km betragen oder ein maximaler CO2-Ausstoß von 50 g/km gelten. Ab 2025 steigt die Mindestreichweite dann auf 80 km«

Dann gibt’s wenigstens ab 2022 keine Förderung mehr!

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