smart-Markenchef Daniel Lescow: „smart goes eSUV – kompakter Riese für neuen urbanen Geist“

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smart / Mercedes-Benz

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
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Lange Zeit ist es schon klar: smart wird vollelektrisch, kommt aus China und wird dennoch an seinen Wurzeln festhalten. Wie der im August zum smart-Markenchef ernannte Daniel Lescow auf seinem LinkedIn-Profil mitteilt wird sich dennoch etwas ändern. smart bringt einen eSUV auf die Straße. Aber nicht irgendein SUV. „Es wird ein echter smart SUV sein, der alles verkörpert, woran wir glauben – progressives Design, Innovation, Hightech und natürlich batterieelektrisches Fahren“, so Lescow.

Der smart-Manager führt weiter aus: „Es wird außergewöhnlich sein – sofort erkennbar als smart, ultramodern, anspruchsvoll und mit fortschrittlichen Konnektivitätslösungen. Vor allem aber wird es die „smarteste“ aller Eigenschaften besitzen – superkompakt von außen und groß im Inneren.“ Hört sich bereits jetzt äußerst interessant an. Nicht weniger als die Marktführerschaft strebe smart im Segment des smarten eSUV an, der sicher eine Spur kleiner ausfällt, als wir es von anderen SUVs gewohnt sind.

Entstehen wird der Elektro-SUV aus dem gemeinsamen Know-How von Mercedes-Benz und Geely. Laut Lescow gilt: „Es ist wirklich ein Fall von 1+1, das viel mehr ist als 2!“. Wie bereits in der Vergangenheit erwähnt wird Mercedes-Benz das ikonische Design zur Verfügung stellen und die Entwicklung der nächsten Generation von smart Fahrzeugen unterstützen, die von Geelys exzellentem globalen Engineering-Netzwerk geleitet wird. Der Fokus liege hierbei auch ganz klar auf urbaner Mobilität. Passende Fahrzeuge seien nicht nur in Europa, sondern auch in smarts neuem Heimathafen China gefragt.

Aufbauen wird man den smart eSUV, welcher nicht nur in China, sondern auch in Europa auf die Straße kommen wird, auf der SEA-Plattform von Geely. Diese bildet die Grundlage für die nächste Generation von smart Modellen. Zum Ende seines LinkedIn-Artikels gibt Lescow zu verstehen: „Ich weiß, dass Sie wahrscheinlich mehr über diese aufregende Entwicklung wissen wollen, aber es wird noch eine Weile dauern, bis wir Einzelheiten verraten können. Ich verspreche Ihnen jedoch, Sie in den kommenden Wochen und Monaten über die Fortschritte auf dem Laufenden zu halten.“

Quelle: Daniel Lescow – LinkedIn „smart goes eSUV – a compact giant for a new urban spirit“

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ernst R.:

Auch ganz deiner Meinung. Jetzt wäre die Gelegenheit den Smart endlich fertig zu entwickeln, wie die erste Idee von Hayek war; klein, leicht, günstig und sebstverständich elektrisch. Aber was machen sie jetzt; einen grossen Klotz wie alle andern. Auch den Vierplätzer zu bauen war ein absoluter Blödsin, ein Fahrzeug wie dutzend andere.

alex:

Sehr schön.Ich hoffe der wagen ist das Richtige und vielen Dank für den positiven post
neben den typischen Individualverkehr- und E-Mobilitätshassern.

Lilli:

Ich bin behindert und kann in niedriges Auto gar nicht einsteigen. Wie schön wäre es, wenn für unsere speziellen Bedürfnisse auch kleine Elektroautos gäbte? Doch einfach „smart“!
E.lill

ManfredO:

CHINA & SUV = 2 * Nein Danke
(DIktatur & Unsinn)

Stefan:

Ein Micro SUV mit Focus auf Stadtfahrten. Also ein Pseudo Geländewagen für die Stadt. Wo liegt da der Sinn.

Sam:

Na klar, noch ein SUV was die Welt nicht braucht. Die komplette Abkehr bei Smart vom Verbrenner war der Anfang vom Ende. Als Elektro zu wenig Reichweite und Preise in Regionen, für die es auch größere Modelle gibt. Das ist am Markt schwierig, siehe Zahlen 2020.

Peter Bigge von Berlin:

Ganz Deiner Meinung. Was ist daran noch Smart?
OK, genau diese Mütter fuhren zuvor mit Bussen, welche ganze Fussballmanschaften fahren konnten, insofern ist es nur ein Trendwandel.
Die Frage wäre, warum die ihre Kinder überhaupt zur Schule fahren müssen.
In Berlin gab es sogar schon Überlegungen Abladezonen an Schulen einzuzrichten, a la Amiland. Geht’s noch?
Es sind nicht nur die Fahrzeugtypen, sondern generell ein unsinniges Verkehrsaufkommen.

Daniel W.:

Warum muss die Mutter ihr Kind in einem Auto zur städtischen Kita fahren, das aussieht als würde sie danach über unbefestigten Feldwege zum Holz holen für den Kaminofen in den Wald?

Wieso können die Stadtautos nicht „hunaner“ aussehen? – würde sich sicherlich positiv auf die gesellschaftliche Atmosphäre auswirken, wenn nicht soviele mit „groben Holzklötzen“ durch die Gegend fahren würden.

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