Kreativ, innovativ und vernetzt: Die Türen des Luxusstromers FF91

Cover Image for Kreativ, innovativ und vernetzt: Die Türen des Luxusstromers FF91
Copyright ©

Faraday Future

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Das Elektroauto-Startup Faraday Future aus den USA will mit seinem Luxusstromer FF91 die Autobranche gehörig durcheinanderwirbeln. Kreativer, innovativer und vernetzter als die Konkurrenten will Faraday Future sein. Und das bis hin zu so auf den ersten Blick banalen Details, wie etwa die Türen. Auch die können beim FF91 mehr als nur „Auf“ und „Zu“. Sie sind ebenfalls kreativer, innovativer und vernetzter als die Türen aller anderen Hersteller, wie Faraday Future in einem aktuellen Blogbeitrag erklärt.

Das fängt schon beim Design an. Die Türen öffnen sich – i3-Fahrer kennen das Prinzip – gegenläufig. Anders als beim Münchner Kompaktstromer allerdings öffnen sich die hinteren Türen auch, wenn die Vorderen geschlossen sind. Und Türgriffe sucht man am FF91 vergeblich. Die Einstiegsluken öffnen sich per Knopfdruck – und das dank integrierten Motoren komplett von alleine. Das erleichtert den Einstieg, wenn man beide Hände voll hat, etwa mit Einkäufen, zwei Bechern Kaffee oder einem kleinen Kind. Zudem sorgen in den Türen verbaute Sensoren dafür, dass die Türen beim Öffnen nicht an Hindernissen wie anderen Autos, Straßenschildern oder Pollern anschlagen.

Faraday Future Elektroauto Türen
Faraday Future

Drei Jahre lang feilt Faraday Future bereits an den Türen. Mit dem erklärten Ziel, einige der Probleme zu lösen, auf die Menschen jeden Tag stoßen, wenn sie in ihren Fahrzeugen unterwegs sind. Um die „Nahtloser Einstieg“ (seamless entry) genannte Technologie zu ermöglichen, verfügt der FF91 über mehrere einzigartige Mechanismen, Sensoren, Elektronik und Software sowie eine sehr starre Tür- und Karosseriestruktur.

Eine Funktion des FF91 werden Fans der Serie Knight Rider mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen: Die Fahrzeugtüren lassen sich auch per Sprachbefehl über eine Smartwatch öffnen. Da staunt selbst David Hasselhoff.

Quelle: Faraday Future – Blogbeitrag vom 23.07.2020

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Schreib einen Kommentar und misch dich ein! 🚗⚡👇


Ähnliche Artikel

Cover Image for So fährt sich das Concept AMG GT XX mit 960 kW Ladeleistung

So fährt sich das Concept AMG GT XX mit 960 kW Ladeleistung

Sebastian Henßler  —  

Wir sind den Concept AMG GT XX exklusiv gefahren: Erste Eindrücke von 1000 kW Power, 600 kW Rekuperation und 960 kW Ladeleistung im Extremtest.

Cover Image for VDA: „Das Auto bleibt die tragende Säule der IAA Mobility“

VDA: „Das Auto bleibt die tragende Säule der IAA Mobility“

Sebastian Henßler  —  

Exklusiv: VDA-Chef Mindel erklärt, warum die IAA Mobility heute mehr ist als eine Autoshow – und welche Rolle München im globalen Dialog spielt.

Cover Image for Messe München: Wächst die IAA der Stadt schon über den Kopf?

Messe München: Wächst die IAA der Stadt schon über den Kopf?

Sebastian Henßler  —  

Exklusiv: Christian Vorländer erklärt, warum die Messe München die IAA langfristig halten will – und welche Strategie dahintersteckt.

Cover Image for Schäfer, Mercedes: China fehlt Formel-1-Technologietransfer

Schäfer, Mercedes: China fehlt Formel-1-Technologietransfer

Sebastian Henßler  —  

Die Rekordfahrt in Süditalien war für Mercedes-AMG mehr als Show. Schäfer sieht darin den Beweis, dass Formel-1-Technik den Unterschied zu China ausmacht.

Cover Image for Deep Dive Concept AMG GT XX – Wir waren in Nardò dabei

Deep Dive Concept AMG GT XX – Wir waren in Nardò dabei

Sebastian Henßler  —  

EAN war bei der Rekordjagd in Nardò vor Ort: Das Concept AMG GT XX setzte 25 Rekorde, wir durften die Technik, das Team und die Abläufe exklusiv kennenlernen.

Cover Image for Zeekr: „Sind ein junges Unternehmen mit europäischer Seele“

Zeekr: „Sind ein junges Unternehmen mit europäischer Seele“

Sebastian Henßler  —  

Zeekr baut Europa zum Kernmarkt aus – mit lokaler Entwicklung, eigenen Teams in Göteborg und Amsterdam sowie klarer Ausrichtung auf Substanz.