Kia Niro EV und Kia EV6 im Leasing nun günstiger

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Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 3 min

Wer mit dem Gedanken spielt, auf ein Elektroauto umzusteigen, dem könnte eine jetzt gestartete Kia-Leasingaktion den entscheidenden Kick geben, schreibt der koreanische Autobauer in einer Pressemitteilung. Die Stromer Kia Niro EV, EV6 und dessen Sportversion EV6 GT können demnach von Privatkunden bei allen teilnehmenden Händlern ab sofort bis zum 31. März besonders günstig geleast werden. Zuvor hatte auch Volkswagen eine kurzfristige Leasing-Aktion für den VW ID.3 gestartet.

Ab 299 Euro für den Niro EV und ab 359 Euro für den EV6 betragen demnach die Monatsraten für die bereits umfassend ausgestatteten Basisversionen der beiden Modelle bei 36 Monaten Laufzeit und 10.000 Kilometern pro Jahr. Die Kia-Umweltbonusgarantie in Höhe von 4785 Euro, die die Marke Privatkunden bis zum 31. März gewährt, werde bei diesen Angeboten, abhängig vom jeweiligen Kia-Partner, entweder als Nachlass auf den Fahrzeugpreis oder alternativ als Anzahlung auf das Angebot eingerechnet.

„Ermöglicht werden die günstigen Konditionen durch die niedrigen Zinssätze von 0,99 Prozent beim Niro EV und 3,49 Prozent bei den EV6-Varianten“, schreibt Kia. Die Leasingangebote bieten demnach eine hohe Flexibilität, sowohl bei der Laufzeit und der Jahreslaufleistung als auch in der Ausstattung. Die Konditionen gelten für alle Spezifikationen aus dem beim Händler und bei Kia Deutschland verfügbaren Fahrzeugbestand.

Die Modelle zeichnen sich laut Pressemitteilung durch „große Reichweiten, schnelles Aufladen und praktische Vorzüge wie die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L)“ aus, die das Fahrzeug zu einer 220-Volt-Stromquelle mache (sofern in der gewählten Ausstattung vorhanden). Die 7-Jahre-Herstellergarantie schließt die Antriebsbatterie mit ein.

Schnelllader mit 800-Volt-Technik

Der frontgetriebene Niro EV leistet 150 kW (204 PS) und hat bis zu 460 Kilometer Reichweite. Der EV6 ist mit zwei Akkuvarianten (58 und 77,4 kWh) sowie Heck- und Allradantrieb erhältlich und bietet ein Leistungsspektrum von 125 kW (170 PS) in der Basisversion bis 430 kW (585 PS) beim GT-Modell, das in 3,5 Sekunden von null auf Tempo 100 beschleunigt. Der knapp 4,70 Meter lange Crossover hat bis zu 528 Kilometer Reichweite (Hecktriebler mit 77,4-kWh-Akku und 19-Zoll-Rädern) und kann unter optimalen Bedingungen in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden.

„Die Serienausstattung der Modelle bewegt sich durchweg auf sehr hohem Niveau. Die Einstiegsversion Vision des Niro EV beinhaltet zum Beispiel bereits Navigation, digitales Cockpit, Klimaautomatik, eine breite Assistenzpalette inklusive navigationsbasierter adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage und Autobahnassistent sowie 3-Phasen-On-Board-Charger und ein Vorheizsystem für die Batterie“, führt Kia weiterhin aus. Der kompakte Crossover werde darüber hinaus in der Topausführung Inspiration angeboten. Beim EV6 stehen demnach neben der Basisausstattung ein GT-line- und ein Business-Paket (jeweils in Verbindung mit 77,4-kWh-Akku) sowie die serienmäßig voll ausgestattete GT-Version zur Wahl.

Quelle: Kia – Pressemitteilung vom 15. Februar 2024

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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gnal:

„Aber die Ladeleistung ist wirklich nicht ausreichend“ gilt nicht für jeden. Bei vernünftiger Planung und einem nicht bis zum „Anschlag“-Laden kommt man dennoch verhältnismäßig flott vorwärts.

gnal:

Kia gibt bestimmt Auskunft!

panibodo:

Zu kurz gesprungen. Es gibt auch Leute, die sich beim Parken ihres Autos nicht die Ohren brechen wollen. Das ist aber bei der Größe des EV6 regelmäßig der Fall in unseren beknackt engen Parkbuchten.

Jörg2:

16 A/3,6 kW sind verfügbar, während das HV-System hochgefahren ist, aber nicht während eines Ladevorgangs oder unter einem niedrigen SOC (20 oder 30%, wenn ich das korrekt in Erinnerung habe).

Wolfbrecht Gösebert:

Zitat MrHu:
„… zum V2L: Sind es wirklich 220 oder 230 Volt?“

Die Unfähigkeit, *immer* noch nicht korrekt mit der in Europa schon seit 1987 (!) umgestellten Nennspannungs-Bezeichnung umzugehen, zieht sich doch schon seit Jahrzehnten durch ganze „Stapel“ von Presseveröffentlichungen.
Daher gehe ich auch erstmal davon aus, dass der Wert halt *so* im Kia-Text steht :)

Exkurs: Am 230-Volt-Netz sind jetzt im Extremfall 207 bis 253 Volt zulässig (im alten 220-Volt-Netz waren es 198–242 V).

EAN-Autoren sollten IMO dann vielleicht (ja, mit 1-2 Min. Aufwand) den Text »etwas« umschreiben, im *obigen* Fall z.B. so:

„… laut Pressemitteilung durch „große Reichweiten, schnelles Aufladen und praktische Vorzüge wie die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L)“ aus, die den Anschluß von 230-Volt-Verbrauchern ermöglicht (sofern in der gewählten Ausstattung vorhanden).“

Den wirklich geneigten Leser würde dann ja immer noch interessieren,
• welche Belastung da dauerhaft zulässig ist und
• ob der Strombezug im Stand resp. während der Fahrt möglich ist :)

Mr.Hu:

Ich mag den Niro ja, und bei Preis-Leistung liegt er im Vergleivh zum EV6 ja vorne. Aber die Ladeleistung ist wirklich nicht ausreichend. Auch sonst ist er eigentlich zu nah am Vorgänger. Wenn man den Mehrpreis verkraftet, lautet die Antwort eindeutig EV6. Eine Frage hab ich noch zum V2L: Sind es wirklich 220 oder 230 Volt?

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