Fisker „Source-Code“-Technologiezentrum entsteht in San Francisco

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Fisker Inc.

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Mit dem Fisker Ocean will der dänische CEO Henrik Fisker ein E-Auto auf die Straße bringen, welches für den Massenmarkt erdacht wurde. Sowie, eigener Aussage nach, günstiger als das Tesla Model 3 auf die Straße kommen wird. Doch damit ist noch nicht Schluss in puncto E-Mobilität. Die weitere Entwicklung des Ocean könnte hierbei im neu entstehenden Ingenieur- und Technologiezentrum in San Francisco voranschreiten. Denn laut Fisker wird dies die zentrale Anlaufstelle sein, wenn es um die Software des Unternehmens und die Fahrzeugelektronik, sowie Fisker-Rechenzentrumselemente geht.

Der kürzlich ernannte Chief Technology Officer von Fisker Inc., Burkhard Huhnke, gab zu verstehen: „Das Design und die Entwicklung der Software- und Fahrzeugschnittstellen wird ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sein für alle unsere Produkte, und unsere neue Anlage in San Francisco wird für diesen Prozess von zentraler Bedeutung sein.“ Vonseiten des CEO des Unternehmens konnte man folgende Äußerung vernehmen: „Da die Entwicklung unseres ersten Fahrzeugs zügig voranschreitet und das Unternehmen entsprechend skaliert, schaffen wir jetzt die Einrichtungen, die unsere Expansion unterstützen können. Als ein Unternehmen, das in Kalifornien geboren wurde, wollten wir die ganze Vielfalt, Kreativität und technischen Fähigkeiten nutzen, für die dieser Bundesstaat berühmt ist. Wir nennen das Büro in San Francisco ‚Source Code‘, wodurch auch eine Namenskonvention für alle unsere Einrichtungen in Gang gesetzt wird.“

Vier Elektroautos wolle das Unternehmen bis Mitte des Jahrzehnts auf die Straße bekommen. Hierbei handelt es sich um den Ocean SUV, eine auf dem EMotion-Konzept basierende Supersport-Limousine, ein Sport-Crossover und einen Pickup-Truck, wie Fisker nun zu verstehen gab. Jedes Fahrzeug wird unter Verwendung von Plattformen, Batteriepacks und Komponentensystemen von weltweit führenden Automobilherstellern und Technologielieferanten geliefert.

Dabei könnte der Premium-SUV Fisker Ocean das erste Auto außerhalb des VW-Konzerns sein, welches auf der dezidierten Elektroauto-Plattform MEB aufbaut. Direkte Konkurrenten des Fisker Ocean sind Modelle wie das Tesla Model Y oder der rein elektrische Ableger des Volvo XC40. Der Ocean soll ab Q4 2022 in Produktion starten. Wobei man sich mit VW noch nicht ganz einig zu sein scheint.

Quelle: Fisker Inc. – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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