Fiat ab 2027 in Europa rein elektrisch

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Der insgesamt 14 Automarken umfassende Stellantis-Konzern hat in seiner Präsentation der aktuellen Geschäftszahlen für das Jahr 2021 die Elektrifizierungsstrategie von Fiat und dessen sportlichem Ableger Abarth präzisiert. Demnach werden die beiden italienischen Marken ab 2027 in Europa nur noch reine Elektroautos im Angebot haben. Bislang sprach Stellantis bei Fiat immer von einem Zeitrahmen zwischen 2025 und 2030.

In der Präsentation sind auch Angaben zu kommenden Elektro-Modellen der beiden Marken zu finden. Demnach soll noch in diesem oder dem kommenden Jahr ein noch nicht näher präzisiertes E-Auto von Fiat präsentiert werden, gerüchteweise soll es sich um einen rein elektrischen Panda handeln, der eine Nummer größer ausfällt als der bereits länger erhältliche rein elektrische Fiat 500. Auf Nutzfahrzeugseite wurde für 2022/23 der rein elektrische Scudo bestätigt und ein weiteres E-Modell in Aussicht gestellt, laut Gerüchten ein rein elektrischer Ulysse, ein Van, der zuletzt bis 2014 produziert wurde.

In der Modellplanung, die in der Präsentation enthalten ist, hat Stellantis insgesamt 13 neue reine Elektroautos sowie Plug-in-Hybride angekündigt. Dort finden sich bereits angekündigte Modelle wie etwa der Opel Astra sowie der Peugeot 308 und deren Kombi-Varianten als reine E-Autos, aber auch einige bislang noch unbekannte Fahrzeuge. Dazu gehören zwei Pkw-Modelle von Citroen und ein rein elektrischer Jeep.

Auf Plug-in-Seite bringt Stellantis in den kommenden zwei Jahren den Alfa Romeo Tonale, den Citroen C5X, den Jeep Grand Cherokee (bereits erhältlich) sowie den Opel Astra und den Peugeot 308 Kombi sowie einen Crossover im C-Segment. Auch für die US-Marke Dodge hat Stellantis einen Plug-in-Hybrid in Aussicht gestellt.

Quelle: Electrive – Stellantis nennt konkretes Verbrenner-Ende bei Fiat / Stellantis – Jahresergebnisse 2021 (PDF)

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Daniel W.:

Fiat mit seinen Kleinwagen würde sich doch geradezu für E-Autos anbietet, kleine preiswerte E-Motoren und Batterien für kleine preiswerte E-Autos mit Platz für 4 Personen und genügend Gepäck.

Tüv-Report 2022: Mercedes ist besonders zuverlässig, Dacia und Fiat patzen

Auch bei den Mängelriesen gibt es im neuen Tüv-Report alte Bekannte wie den Dacia Logan in den Altersklassen 2-3 Jahre sowie 10-11 Jahre mit EM-Quoten von 11,6 bzw. 36,8 Prozent. In der Altersklasse der 4- bis 5-jährigen liegt der BMW 5er mit 16,8 Prozent hinten. Die höchste EM-Quote der Altersklasse 6-7 Jahre weist der Fiat Punto mit 23,3 Prozent auf. Bei den 8- bis 9-jährigen erreicht der Renault Kangoo mit 31,8 Prozent das unrühmlichste Ergebnis.

(Quelle: handelsblatt.com – 10.11.2021)

Ihren alten Ruf „Fiat – Fehler in allen Teilen“ sollte die Marke bei den E-Autos natürlich ablegen.

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