Canoo bringt das Connected-Home auf die Straße – voll elektrisch versteht sich!

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Canoo

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Nicht einmal drei Monate nachdem Ulrich Kranz und Stefan Krause Faraday Future verlassen haben gründeten die Beiden Evelozcity – mittlerweile als Canoo bekannt. Zwei Jahre später startet man nun in die Vorbestell-Phase des Erstlingstromers, dem gleichnamigen Canoo. Ein E-Fahrzeug, welches die Vorzüge eines SUV mit denen eines Kompaktautos verbindet und um die Features, wie wir sie aus dem Connected-Home, ergänzt.

Im Spätsommer nahm der ehemalige Opel-Chef Karl-Thomas Neumann seinen Hut. Dieser trat im April 2018 in die Geschäftsleitung und den Vorstand des Unternehmens ein. Neumann war beim Start-Up für das Connected-Car-Erlebnis und die Mobilitätskonzepte des Unternehmens verantwortlich und sollte zudem Kundenerfahrung, Branding, Marketing und den europäischen Markt im Blick haben. Seit seinem Austritt ist er allerdings nur noch im Beirat für Canoo tätig, zudem bleibt er als Investor beteiligt. Trotz der personellen Veränderungen und Rückschläge sei man bei Canoo im Zeitplan.

Dies unterstreicht das Unternehmen damit, dass man Mitte Januar 2020 die Warteliste geöffnet habe. Vorreservierungen sind nach Angaben des Unternehmens kostenlos und frei von Verpflichtungen. 2021 soll mit der Produktion des geräumigen E-Autos begonnen werden. Dieses bringt es laut EPA-Reichweite auf um die 400 Kilometer. Der Akku soll innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent seiner Kapazität geladen werden können. Angetrieben wird der Canoo durch einen 220 kW starken E-Motor, welcher bis zu 200 km/h Höchstgeschwindigkeit ermöglicht.

Der Canoo bringt es auf 4,4 Meter Länge, bei einer Breite von 1,9 Meter. Bis zu sieben Personen sollen im E-Auto Platz finden: Zwei vorne und fünf in einem loungeartigen Innenraum hinten. Große Displays ala Tesla und BYTON wird man im Canoo nicht vorfinden. „Die Insassen sollen ihr Smartphone nutzen, um etwa Navigation, Musik oder Heizung zu steuern – in etwa so, wie man das aktuell aus dem „Connected Home“-Bereich kennt“, so der Branchendienst Electrive.net.

Gekauft werden kann der Canoo übrigens nicht. Das Start-Up setzt auf ein Abo-Modell für seinen Stromer. Versicherung, Registrierung, Wartung und eventuell sogar Strom seien darin integriert. Das Abo selbst werde als „unverbindliches Abo zu einem monatlichen, erschwinglichen Preis und ohne festes Enddatum“ aufgeführt. Weitere Details fehlen bisher.

Quelle: Electrive.net – Vorbestellungs-Start für Canoos gleichnamiges E-Auto

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Uwe:

Abos für Autos gibt es auch in Deutschland.

Für Verbrenner und E-Autos.

Volvo und e-flat sind schon am Markt.

Andreas:

Ein interessantes Konzept, vor allem die Abo Option.
Schauen wir einfach mal wie sich das entwickelt und wann die ersten ausgeliefert werden.

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