Diese 7 schnellen E-Autos sind vergleichsweise günstig

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Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 4 min

Nicht nur, aber besonders bei Elektroautos sorgt eine hohe Geschwindigkeit für einen enorm erhöhten Verbrauch. In Sachen Nachhaltigkeit und auch in Sachen Sicherheit ist es nicht wirklich sinnvoll, über die Autobahnen zu rasen. Gerade im Autoland Deutschland ist aber vielen Autofahrern sehr wichtig, dass ihr Auto auch mal die 200-Stundenkilometer-Marke knackt.

Wir haben uns in der EV Database angeschaut, welche E-Autos aktuell die günstigsten sind, die offiziell mindestens 200 Stundenkilometer schaffen (Abrufdatum 13. Oktober 2023). Jedes Modell wurde nur in der günstigsten Variante berücksichtigt, die mindestens 200 Stundenkilometer fahren kann. Demnächst verfügbare Elektroautos sind ebenfalls Bestandteil der Betrachtung.

7. Platz: Fisker Ocean

Fisker

Noch recht neu auf dem Markt, aber aufgrund seiner Daten – unter anderem ist ein 106,5 kWh großer Akku an Bord – hochinteressant ist das erste Modell des US-amerikanischen Autobauers. Die Version „Ultra“ schafft 200 Stundenkilometer und kostet ab 57.000 Euro – das reicht knapp dafür, in diese Topliste einzuziehen.

6. Platz: Vinfast VF 8

Vinfast

Ein weiterer Neuling folgt auf Platz sechs. Das vietnamesische Modell soll demnächst in Deutschland verfügbar sein und schafft in der Variante Eco mit 87,7 kWh großem Akku 200 Stundenkilometer in der Spitze. Die Preise starten bei 52.990 Euro.

5. Platz: Polestar 2

Polestar

Ein alter Bekannter hingegen ist der nun neu aufgelegte schwedisch-chinesische Polestar. Die Limousine schafft auch als Version Standard Range Single Motor und dem darin verbauten 67-kWh-Akku bereits 205 Stundenkilometer. Die Preise starten bei 50.775 Euro.

4. Platz: Tesla Model Y

Tesla Model Y
Tesla

Knapp am Treppchen vorbei flitzt das weltweit meistverkaufte Elektromodell der vergangenen Monate. Das SUV des US-amerikanischen Elektroauto-Pioniers schafft offiziell 217 Stundenkilometer und kostet mit dem 57,7 kWh großen Akku ab 47.567 Euro.

3. Platz: MG4 Electric XPower

MG Motors

Die besonders leistungsstarke Variante des Kompaktmodells MG4 schafft nun auch 200 Stundenkilometer. Das chinesische Modell mit dem 61,7 kWh fassenden Akku kostet mindestens 46.990 Euro.

2. Platz: MG Marvel R

MG Motors

Auch Platz zwei geht an die Chinesen von MG Motors. Das SUV kann ebenfalls 200 Stundenkilometer schnell fahren und kostet ebenfalls ab 46.990 Euro. Dank des mit gut 70 kWh etwas größeren Akku sollen aber noch größere Reichweiten als mit dem MG4 möglich sein, weshalb der Marvel R im MG-internen Duell hier knapp die Nase vorn hat. Aber: Die Beschleunigung ist beim kompakten MG4 flotter.

1. Platz: Tesla Model 3

Tesla

Die Nase ganz vorn hat in dieser Rangliste die kompakte Limousine der US-Amerikaner von Tesla. Das Model 3 mit dem 57,5 kWh großen Akku schafft 201 Stundenkilometer und ist dabei etwas günstiger als die beiden Konkurrenten aus China: Ab 46.220 Euro ist das Modell laut EV Database derzeit zu haben.

Datenquelle: EV Database (Abruf: 13. Oktober 2023)

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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stier52:

alles gut und schön – mir wäre ein e-auto lieber mit dem ich 1200 km non-stop (ok, als alter Mann alle 2 Stunden mal das 00 wegen … aufsuchen) mit max 125 kmh, durchschnittlich 70 kmh da man ja auch durch Ortschaften kommt und Straßen dabei hat auf denen man nur 90 kmh fahren darf – zurücklegen kann und innerhalb von 30 Minuten nachtanken, einen Snack essen und – nun ja – man kann es schon erraten – das 00 ist auch wieder mit dran – fahren könnte, wie mit meinem C5 AdBlue HDi 150 SSS

Strecken Leipzig – A4 – Lwiw- Uman – Kriwoi Rog – Nikopol in 36 Stunden – trotz Schlaglöcher in denen fast ein ganzer PKW – verschwinden könnte auf einigen N-Straßen
oder Leipzig – Kowel – Kiew – Poltawa u.z. in 30 Sunden, da man da nur auf M-Straßen fahren muss – meist 4-spurig und nur durch Kiew als Stadt zu durchfahren hat – allerdings auch wenn man kein Haus sieht – sind auf der M-4 Ortsdurchfahrte mit 60 kmh zu beachten!

HANS-PETER:

Außer in Deutschland kann man in Europa aber auch in Amerika nirgendwo mehr so schnell fahren! Dafür Autos zu bauen die diese Leistung bringen ist reine Verschwendung von Ressourcen. Wann kommen wir endlich auf den Boden der Realität und denken Ökonomischer und Umweltgerechter! Gut dabei ist, dass der Artikel nicht auf Papier gedruckt wird, er ist sowieso völlig unnötig aber auf Papier wäre er noch eine Umweltsünde! Es wird an der Zeit, dass auch Deutschland die Mittlere Europäische Geschwindigkeit als Tempolimit macht! Weniger Abgase, Unfälle und Feinstaub von den Rädern! Das wäre doch eine Hilfe für die Umwelt! Ja ich kenne Eure Argumente, doch Planeten haben wir wirklich Real nur einen zum Leben! Umweltschutz betrifft aber auch alle sogenannten Motor „Sport“ Veranstaltungen, die sind völlig unnötig und absolut nicht Umweltgerecht! Macht aber keine Verbote, sondern macht Umweltgebühren die der Umwelt gerecht werden und wir werden sehen, dass es sich von selbst regelt! Das gleiche beim Verbrenne verbot, Diesel nicht mehr subventionieren und die Kosten für Abgase und Öl in der Natur erhöhen! Dann regelt es sich von alleine!

Matthias Geiger:

Tesla war klar. Jedoch braucht so ein Artikel keiner.

Hans-Peter Leemann:

Man müsste doch meinen, dass es möglich sein sollte weltweite Standards für technische Produkte einzuführen !!!??? Zum Beispiel PKW max 300 PS / 600 NM , min. 500 km pro Ladung, max. 2.00 tonnen Leergewicht etc etc … .. . Das Resultat kennen wir (Dummköpfe im Quadrat)

brainDotExe:

Auch wenn das allgemeine Tempolimit kommt, was ich nicht hoffe, gibt es immer noch Rennstrecken und Touristenfahrten, wo man schneller fahren kann.

brainDotExe:

Diese Situation ist im Feilschmodus noch viel schlimmer: Die Preise sind von Händler zu Händler verschieden. Bei Veränderungen der Marktlage ändern auch die Nachlässe, nur kann der Lieferant Preisänderungen so besser verstecken und die Transparenz bleibt auf der Strecke.

Genau da ist der springende Punkt, der Kunde bekommt das nicht mit. Ergo kann er sich auch nicht ärgern, wenn ein paar Wochen später der Nachlass, ggf. bei einem anderen Händler, höher ist.

Vor 40 Jahren gab es auch noch kein flächendeckendes Internet für jedermann. Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Verkaufsstrategien, nur merken das noch nicht alle.

Es gibt aber seit 10-20 Jahren flächendeckendes Internet, trotzdem gehen die Leute noch gern zum Händler.

Bzw. dadurch sind ja auch Plattformen wie Carwow und APL entstanden, welche das Feilschen übernehmen.

Mit Carwow habe ich beispielsweise ca. 20% Rabatt bekommen, hat mich keine 5 Minuten gekostet.

Ja, es wird mehr auf Direktvermarktung hinauslaufen, dass wird aber meiner Meinung nach genau dazu führen was du so angekreidet hast: Mondpreise.
Sieht man ja teilweise heute schon…

Smartino:

Alle paar Wochen den Listenpreis anpassen, weil die Marktlage anders aussieht, schafft eher Misstrauen und Ärgernis ala „Verdammt, hätte ich das Auto zwei Wochen später gekauft, hätte ich 3000€ gespart“.

Diese Situation ist im Feilschmodus noch viel schlimmer: Die Preise sind von Händler zu Händler verschieden. Bei Veränderungen der Marktlage ändern auch die Nachlässe, nur kann der Lieferant Preisänderungen so besser verstecken und die Transparenz bleibt auf der Strecke.

Das hat jahrelang wunderbar funktioniert und tut es immernoch.
Vor 40 Jahren gab es auch noch kein flächendeckendes Internet für jedermann. Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Verkaufsstrategien, nur merken das noch nicht alle.

Arne:

Mit einem längst überfälligen allgemeinen Tempolimit auf öffentlichen Straßen wäre diese Betrachtung völlig überflüssig. Dann könnten relevante Themen, wie ökonomische Raumausnutzung und Effizienz in den Fokus rücken. Der sparsame Umgang mit den verfügbaren Ressourcen sollte doch endlich das Handeln bestimmen!

brainDotExe:

Ja, leider. Diese undurchsichtigen Mondpreise sind ein echtes Ärgernis und passen nicht mehr in die heutige Welt.

Warum?
Das hat jahrelang wunderbar funktioniert und tut es immernoch.
Mit Mondpreisen hat das auch nichts zu tun, schließlich sind die Kunden bereit sie zu bezahlen.

Im Zeitalter des Internets sollte es doch möglich sein, aktuelle „netto netto“ – Preise im Konfigurator anzugeben. Das schafft Transparenz und Vertrauen.

Warum?
Alle paar Wochen den Listenpreis anpassen, weil die Marktlage anders aussieht, schafft eher Misstrauen und Ärgernis ala „Verdammt, hätte ich das Auto zwei Wochen später gekauft, hätte ich 3000€ gespart“.

Auch kann man dann Printwerbung (mit Preisen) komplett vergessen.

Beim Feilschen wie auf dem mittelalterlichen Viehmarkt habe ich immer das schale Gefühl, unnötig viel Energie und Zeit vergeudet zu haben und am Ende trotzdem übervorteilt worden zu sein.

Bitte nicht von dir auf andere schließen.
Außerdem gibt es heutzutage Internetplattformen, welche das Feilschen für dich übernehmen.

Ich musste für meine ca. 20% Rabatt keine einzige Minute verhandeln.

Smartino:

„Bekanntermaßen geben deutsche Hersteller mal mehr mal weniger Rabatt. Von daher hinkt die Behauptung sie waren „zu teuer“.“

Ja, leider. Diese undurchsichtigen Mondpreise sind ein echtes Ärgernis und passen nicht mehr in die heutige Welt. Im Zeitalter des Internets sollte es doch möglich sein, aktuelle „netto netto“ – Preise im Konfigurator anzugeben. Das schafft Transparenz und Vertrauen.
Beim Feilschen wie auf dem mittelalterlichen Viehmarkt habe ich immer das schale Gefühl, unnötig viel Energie und Zeit vergeudet zu haben und am Ende trotzdem übervorteilt worden zu sein.

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