Alles Wissenswerte zum neuen Elektro-SUV VW ID.4

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Volkswagen

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 5 min

Der neue ID.4 ist da – mit der Vielseitigkeit eines SUV und der Nachhaltigkeit eines Elektroautos. Nur einen Tag nach seiner Weltpremiere beginnt in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zeitgleich der Vorverkauf des neuen Elektro-SUV von VW. Zwei vorkonfigurierte Editionsmodelle stehen zur Wahl: der ID.4 1ST und der ID.4 1ST Max. Beide bieten 150 kW (204 PS) Leistung, eine Batterie mit 77 kWh sowie ein großzügiges Ausstattungspaket. Der ID.4, von VW als „Weltauto“ bezeichnet, startet im weltweit größten Marktsegment: der Klasse der kompakten SUVs.

„Der ID.4 ist unsere emissionsfreie Antwort auf den ungebrochenen SUV Trend und der nächste Schritt auf unserem Weg, klimaneutrale Mobilität für jedes Segment anzubieten. Der ID.4 überzeugt bei Funktion, Design, Preis und Nachhaltigkeit. Ich bin sicher, dass wir Kunden auf der ganzen Welt mit unserem ersten Elektro-SUV begeistern werden.“ – Klaus Zellmer, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen

Mit dem ID.4 bietet Volkswagen erstmals ein rein elektrisches SUV an, das lokal emissionsfrei fährt. Der ID.4 vereint zudem alle Vorteile, die Kunden an SUVs schätzen. Das sportlich-kraftvolle Elektroauto biete eine beeindruckende Beschleunigung, so VW in einer aktuellen Mitteilung. Die Hochvolt-Batterie im Boden der Karosserie sorgt für einen fahrdynamisch optimalen Schwerpunkt und ein ausbalanciertes Fahrgefühl. Der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) ermöglicht großzügige Platzverhältnisse im Inneren bei kompakten äußeren Abmaßen. Die Farben und Materialien des Interieurs wirken modern und wohnlich zugleich. Der Gepäckraum fasst 543 bis 1575 Liter, je nach Position der Fondlehnen.

VW-ID4-Elektroauto-Elektro-SUV
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Die Editionsmodelle ID.4 1ST und ID.4 1ST Max haben eine Batterie mit 77 kWh Energie (netto) an Bord – genug für rund 490 km Reichweite laut WLTP-Standard. Sie liegt unter der Passagierzelle, was den Schwerpunkt des Autos mittig nach unten bringt. Die E-Maschine an der Hinterachse leistet 150 kW (204 PS). Der ID.4 sprintet in 8,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, seine Spitze ist auf 160 km/h limitiert. Die Bodenfreiheit von 21 Zentimeter und die großen Räder sollen den sportlich-kraftvollen Charakter betonen.

Modern und einfach: Bedienung und Vernetzung

Das Cockpit zeigt sich klar strukturiert, die Bedienung läuft fast ausschließlich über Touch-Funktionen sowie die intelligente Sprachsteuerung „Hallo ID.“. Auf Wunsch gibt es ein Augmented-Reality-Head-up-Display, welches die Anzeigen mit der realen Umwelt kombiniert und beispielsweise Abbiegepfeile wie auf die Straße projiziert erscheinen lässt. Das Navigationssystem Discover Pro holt die Online-Dienste von We Connect Start an Bord, die Assistenzsysteme von IQ.Drive sollen das Fahren souveräner machen. Software und Hardware sind in einer neuen Architektur konzipiert, die es erlaubt, nach dem Kauf Updates ins Auto zu übertragen.

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Der ID.4 1ST rollt auf 20-Zoll-Rädern im Design „Drammen“, mit dem Exterieur-Style-Paket und der dunklen Fond-Verglasung steht er durchaus schick auf der Straße, wie VWs Marketingabteilung das neue Elektroauto anpreist. Die vorderen Sitze, das Multifunktionslenkrad und die Windschutzscheibe sind beheizbar. Die Ambientebeleuchtung lässt sich in 30 Farben einstellen, die Edelstahlpedale tragen das „Play & Pause“-Design. Eine „2-Zonen-Climatronic“-Klimaanlage rundet die Komfortausstattung ab. Das Navigationssystem Discover Pro ist ebenso an Bord wie wichtige Assistenzsysteme – der Front Assist, die Distanzregelung ACC „stop & go“ und der Spurhalteassistent Lane Assist. Eine Rückfahrkamera hilft beim Rangieren. Beim ID.4 1ST gehören zusätzlich eine effizient arbeitende Wärmepumpe, die bei kalten Temperaturen die Reichweite verbessert, und eine Anhängevorrichtung zur Serienausstattung.

Lässt kaum Wünsche offen: der ID.4 1ST Max

Nahezu komplett ausgestattet ist der ID.4 1ST Max: Denn neben den Umfängen des ID.4 1ST kommen weitere Features hinzu. Im Exterieur fallen vor allem die interaktiven IQ.Light-LED-Matrix-Scheinwerfer und die 3D-LED-Rückleuchten ins Auge. Die 21-Zoll-Räder „Narvik“ schärfen das Handling, gemeinsam mit der Progressivlenkung und der Adaptiven Fahrwerksregelung DCC.

Im Innenraum will der ID.4 1ST Max seine Passagiere mit Top-Komfort verwöhnen. Serienmäßig sind die elektrisch einstellbaren Sitze, das Panorama-Glasdach, die Akustikverglasung, die 3-Zonen-Climatronic und die elektrische Heckklappe. Auch in Bezug auf Bedienung, Konnektivität und Fahrerassistenz ist das Topmodell umfangreich ausgestattet: Das Augmented-Reality-Head-up-Display, das zentrale 12-Zoll-Display, die Telefonschnittstelle Comfort, der Travel Assist, der Side Assist und der Emergency Assist sind an Bord.

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Darüber hinaus ist in Deutschland der ID.4 Pro Performance bestellbar. Dieser verfügt über dieselben technischen Eckdaten: 150 kW (204 PS), 77 kWh Batterie, Reichweite 522 km (WLTP) und startet zu einem Preis von 44.450 Euro. Noch günstiger wird der Einstieg in die ID.4 Baureihe Anfang 2021. Dann ist der ID.4 Pure europaweit bestellbar, dieser bietet zum Preis von unter 37.000 Euro eine Reichweite von bis zu 340 Kilometern (WLTP).

Der ID.4 1ST kostet 49.950 Euro, der ID.4 1ST Max 59.950 Euro. Alle Modelle sind im Rahmen des Umweltbonus voll förderfähig: Die Netto-Fördersumme in Deutschland beträgt jeweils 9000 Euro. Die Editionsmodelle sind auf 27.000 Exemplare limitiert. Wenn sie verkauft sind, folgen die vorkonfigurierten Modelle. Sie bündeln die am häufigsten nachgefragten Ausstattungsoptionen, in attraktiven Paketen.

Bilanziell CO2-neutral: Bau und Betrieb des ID.4

Der ID.4 wird im Werk Zwickau entlang der gesamten Wertschöpfungskette bilanziell CO2-neutral produziert. Unter dem Namen We Charge bringt Volkswagen ein Gesamtpaket auf den Markt, das es den Kunden ermöglicht, ihr E-Auto nachhaltig, vernetzt und komfortabel zu laden. Zu Hause kann man den ID.4 1ST und den ID.4 1ST Max mit Volkswagen Naturstrom aus regenerativen Quellen versorgen, an der Autobahn können Kunden an geeigneten Säulen Gleichstrom laden. Das geht dank 125 kW Leistung sehr flott: Nach 30 Minuten ist Strom für die nächsten 320 km (nach WLTP) nachgeladen.

Das Weltauto – E-Mobilität in den Schlüsselmärkten Europa, China und USA

Volkswagen ergänzt seit Kurzem mit einer neuen eigenständigen Produktreihe, der ID.-Familie, sein klassisches Produktportfolio. Nach dem Kompaktmodell ID.3 ist der neue ID.4 das zweite rein elektrische Modell der Marke. Fünf Werke auf drei Kontinenten fertigen das neue Elektro-SUV: Im sächsischen Zwickau hat die Serienproduktion bereits begonnen. In den chinesischen Werken Anting und Foshan startet die Fertigung ebenfalls noch dieses Jahr. Für 2022 ist der Produktionsbeginn in Chattanooga (USA) sowie in Emden geplant.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 24.09.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Reiner Meyer:

Habe viele E´s gefahren und am ende mich für den Erfinder des E-Autos entschieden und nenne heute nicht nur einen ID.4 mein Eigen, ich bin auch noch sehr zufrieden. Es mag schon sein, das VW wie alle Konzerne am Umsatz festhalten, gilt es auch, den Konzern am Leben zu erhalten. Und Ja, einige Maßnahmen waren schon sehr Haarsträubend und hätten auch schnell mal den Konzern zerreißen können. Wie auch immer, mir ist dieses Auto alle male mehr Wehrt, als ein Tesla, oder einer der anderen Firmen.

Michael Kanno:

Der VW ID 3 wiegt leer(!)ca.1900 Kilo, soviel wie die Mercedes S-Klasse. Das kann auf keinen Fall ökologisch sinnvoll sein. Schon die Produktion von Kobalt und Lithium wäre hierzulande wegen der schweren Umweltschäden und der schlimmen Arbeitsbedingungen(z.T. Kinderarbeit) verboten. Der Reifenabrieb muss enorm sein, die schmalen Räder müssen viel verkraften. Einziger Vorteil: das Auto fäht leise. – Insgesamt gesehen eine massive Fehlentwicklung die anderen E-Mobile ebenfalls.

Uwe:

Gibt es denn schon ein Datum um den ID 4 auch mal real anschauen zu können.

SiNa:

Am 04.10.20 wurde in einem Privaten Sender ein Vergleich zwischen Diesel, Benziner, Wasserstoff und E-Auto ausgestrahlt.
Diesel letzter Platz, dann Benziner, Plugin, Wasserstoff und am Besten schnitt das E-AUTO ab …. die Tester waren kompetente Journalisten.

Manfred Seiler:

Bin dabei, mich wahrscheinlich für ID4 zu entscheiden.
Sehe es ein sehr interessantes Auto, auch mit vernünftigem Preis-/Leistungsverhältnis.
Selbst der Enyak kostet soviel (leider) . (Habe beide konfiguriert , meine vergleichbare Variante 52 K€)
(War bisher kein VW Kunde (Mercedes und Audi))
Anmerkung zu den Diskussionen . 8 oder 4 Sekunden an der Ampel..

Das sollte nicht das Kriterium sein. E-Auto heißt für mich auch etwas mehr „energiebewusst“ und „verlangsamt“ zu fahren. Dazu passen Turbobeschleunigungen nicht so ganz.
Da reichen für mich 8.5 Sekunden auf 100..
(Fahre bis jetzt Audi quattro)

panib:

@WoHa
Richtig. Ich hatte den ID3 gestern drei Stunden zum Testen. Das HeadUp Display ist große Klasse und wird, wenn ich richtig informiert bin, demnächst mit Augmented Reality kommen.
Ein Satz für alle Experten, die den ID3 noch nicht gefahren sind- ich hätte unseren 192 PS BMW Diesel am liebsten gleich beim VW Händler stehen gelassen.

panib:

@T. Pietsch
Sie bezeichnen Herrn Meier als Witzbold. Können Sie machen, sollten Sie aber nicht. Sie schreiben: „Machen Sie weiter als Botschafter für einen kriminellen Konzern. Man muss schon ziemlich weltfremd sein, um bei Betrügern zu kaufen (3 Fehler korrigiert). Um auf den ID4 zurück zu kommen. VW, steck Dir das Ding dahin, wo die Sonne nicht scheint“ (2 Fehler korrigiert).
Das ist nicht wirklich überzeugend . Wenn alle so denken würden wie Sie, würden Zigtausende von unschuldigen VW Mitarbeitern ihren Job verlieren. Vermutlich ist keiner der Verbrecher mehr dabei, die die Abgasschweinerei zu verantworten haben. Und warum sollte Herr Meier sich den ID4 in den A… schieben? Besser als Teslas Schrott wird er allemal sein.
Anm. : Quelle für mein ‚Teslaschrott‘ ist YouTube.

panib:

Vera, Sie sind bereits als unverbesserlicher Teslafan entlarvt. Hören Sie doch endlich auf, die VWs zu zerreißen, die Sie mit ziemlicher Sicherheit noch gar nicht gefahren sind. Und bessere Qualität als Tesla liefert VW allemal ab.

Philipp K:

Jaja mein strom kommt auch aus der wand… Wenn der man es so gesehen hat, is das doch ok.
Ein update beim Händler, wen juckts in drei jahren?
(Würde mir auch keinen ID4 kaufen)
Blöd das so ne wand kein mensch sieht, da muss man natürlich online rumposen.

Strauss:

TeZet, 6 fall und 2 bib zu Lasten Komm. Meier. Du kennst den offenbar gar nicht. Der kann hier gar nicht mitreden! Deshalb sind alle Stellungnahmen gegen den völlig überflüssig. Ich sage Dir jetzt wie man so einem antwortet:
– Marktführer ist VW nur bei den Verbrennern,
– Weder beim E up noch beim E Golf haben sie reüssiert. Für die ID Familie stehen die Karten etwas besser
– Was ein Lader ist, wird der Meier nie lernen. Schenk ihm eine Schneeschaufel, dann kann er laden helfen wenn der ID bei 11 KW versagt
– Der Zoe macht das mit 22!
– Die Trommelbremsen der alten eisenbereiften Pferdewagen der Römer waren besser zugänglich als die vom ID.

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